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Wie Sie erfolgreiches Monitoring für Ihre PR-Veröffentlichungen im Internet betreiben können

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Von dgx,

von Melanie Tamblé, PR-GatewayDas Web 2.0 bietet nicht nur zahlreiche Möglichkeiten Unternehmens- und Produktinformationen zu veröffentlichen, sondern stellt auch das PR-Monitoring vor neue Herausforderungen. Die Reichweitenkontrolle der Öffentlichkeitsarbeit im Social Media-Dschungel ist eine wichtige Aufgabe für PR-Verantwortliche geworden.

Websitecontrolling
Erste Informationen liefert die eigene Website. Mithilfe einer Zugriffsstatistik kann der Erfolg der veröffentlichten Beiträgen gemessen werden. Interessant ist dabei zu überwachen, von welchen Seiten die Besucher kommen, welche Unterseiten angeklickt wurden und wie lange die Besucher auf den einzelnen Seiten verweilen.
Monitoring über Suchmaschinen
Für die Suche nach speziellen Beiträgen, kann man auch den Titel von Pressemitteilungen oder bestimmte Phrasen in die Suchmaschinen eingeben. Die Eingabe erfolgt mit Anführungszeichen („Phrase“), damit die ganze Phrase und nicht die einzelnen Wörter getrennt angezeigt werden. Die Ergebnisse sind jedoch in der Regel nicht vollständig. Umfassendere Resultate bieten verschiedene Monitoringdienste.
Kostenpflichtige Clippingdienste
Clippingdienste, wie z.B. WATCH von Medienclipping pressLounge, Cision, Medienausschnitt und landaumedia.de sind kostenpflichtig und durchsuchen Newsportale, Newswebsites, Firmenhomepages, Blogs und Foren nach vorher ausgewählten Stichworten. Die Ergebnislisten zeigen den Titel der Online-Publikation, den Link, der auf den Artikel führt und das Datum und Zeitpunkt des ersten Auffindens an. Die Kosten für solche Monitoringdienste setzen sich meist aus einem monatlichen Grundbetrag und einer Vergütung pro Suchtreffer bzw. Clipping zusammen.
News Alerts
PR-Monitoring zum Nulltarif bieten die News Alerts der großen Suchmaschinen Google, Yahoo oder Bing. Bei allen Alertdiensten können Schlüsselwörter (beispielsweise der eigene Unternehmensname oder Keywords aus Pressemitteilungen) als E-Mail oder per RSS-Feed abonniert werden. Taucht dann ein Suchbegriff in Nachrichten, auf Websites oder Blogs auf, erhält man sofort oder in einer täglichen Zusammenfassung eine E-Mail-Benachrichtigung.
Doch für ein umfassendes PR-Monitoring sind die Alertdienste nicht ausreichend, da viele Meldungen von den Alerts nicht erfasst werden. Ebenso melden die Alerts oft auch Fehlfunde bei häufig vorkommenden Stichworten oder falsch kombinierten Suchbegriffen.
Weitere kostenlose Dienste sind Google News, Bing News oder Yahoo News. Diese bieten eine Volltextsuche in mehreren hundert Nachrichtenquellen. Jedoch werden z.B. veröffentlichte Pressemitteilungen nur in einer Zusammenfassung dargestellt, so dass ein Monitoring der einzelnen Veröffentlichungen nicht vollständig möglich ist.

Blog- und Social Media Search

Um sich einen besseren Überblick über die Veröffentlichungen im Social Web zu verschaffen, gibt es eine Reihe von kostenlosen Tools, die entweder auf bestimmte Portale spezialisiert sind oder solche, die gleich mehrere Quellen durchsuchen. Google Blog Search (http://blogsearch.google.com/) durchsucht alle Blogs zu vorher eingegebenen Suchbegriffen. Mit Twitter Search (http://search.twitter.com/) können alle Tweets nach Firmen- und Produktnamen oder bestimmten Stichwörtern durchsucht werden.
Für den Microbloggingdienst Twitter gibt es zudem einen E-Mail-Alert-Dienst, namens Twilert (http://www.twilert.com/), der alle Tweets nach vorher festgelegten Schlüsselbegriffen scannt und die Ergebnisse als E-Mail verschickt. Die Portale Boardreader (http://boardreader.com/), Icerocket (http://www.icerocket.com/) und Social Mention (http://socialmention.com/) durchsuchen parallel Blogs, Microblogs, Kommentare, Bookmarks, Bilder, Videos und Nachrichten nach Suchbegriffen. Social Mention zeigt sogar einen Social Rank an, der darstellt wie oft die Begriffe gesucht wurden und ob der Grundtenor im Kontext der Suchbegriffe positiv, neutral oder negativ ist.
Netvibes
Ein weiteres kostenloses Tool, um Monitoring zu betreiben, ist Netvibes (http://www.netvibes.com/). Mit Netvibes lassen sich viele Monitoringtools auf einer personalisierbaren Startseite in sogenannten Widgets und mit bestimmten Suchbegriffen konfigurieren: Podcasts, Social Community Accounts, E-Mail-Nachrichten, RSS-Feeds, Bookmarks und News Alerts So können alle Online-Aktivitäten, Nachrichten und Suchergebnisse auf einem Blick überwacht werden.
PR-Report für Pressemitteilungen auf Presseportalen
Für die Suche nach veröffentlichten Pressemitteilungen auf Presseportalen bietet der Onlinedienst PR-Gateway (http://www.pr-gateway.de) ein spezielles Reporting-Modul an. PR-Gateway bietet eine einfache Verwaltung und parallele Übermittlung von Pressemitteilungen an zahlreiche Presseportale, RSS- und Newsdienste und Social Media.
Mit dem Reporting-Modul unterstützt PR-Gateway die Überprüfung und das Clipping der veröffentlichten Meldungen. Der Link Report zeigt an, wann und auf welchen Portalen die Pressemitteilung veröffentlicht wurde. Außerdem ermittelt der Link Report die Ergebnisse der acht bekanntesten Suchmaschinen, unter anderem Google, Yahoo oder Bing.
Medienresonanzanalyse
Ist ein umfassendes Clipping der veröffentlichten Beiträge zusammengestellt, bietet die Sammlung eine gute Basis für eine Medienresonanzanalyse. Die Suchergebnisse sollten auf folgende Fragen hin analysiert werden:

  • Welche Websites und Portale berichten über das Unternehmen?
  • Wie ist der Artikel innerhalb des Portals platziert?
  • Gibt es Leserkommentare zum Beitrag?
  • Wie ist der Grundtenor der Kommentare?

Optional lässt sich die Medienresonanzanalyse um eine Umfeld- oder Konkurrenzanalyse erweitern. So können Unternehmen Informationen darüber erhalten, welche Aktivitäten und PR-Strategien die Mitbewerber vornehmen und wie die eigene Position am Markt ist.
Das große Spektrum an Monitoringdiensten und -tools zeigt, dass sich die PR-Aktivitäten im Internet durchaus überwachen lässt. Auch wenn die einzelnen Tools nicht immer vollständige Ergebnisse liefern, kann man sich durch eine Kombination von verschiedenen Tools und Diensten einen guten Überblick verschaffen. Besonders die kostenlosen Dienste bieten für Unternehmen mit knappen Budgets eine gute Möglichkeit, um ihre Veröffentlichungen zu kontrollieren.

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