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Wie Sie Ihren Jahresbericht souverän präsentieren: So sind Sie bestens gewappnet für stressige Situationen

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Wussten Sie das? Die ersten 30 Sekunden einer Begegnung sind prägend. In dieser kurzen Zeitspanne checkt das Gehirn in höchster Geschwindigkeit alleMerkmale und Signale, filtert und: urteilt. Dieses erste Bild zu revidieren, bedarf harter Arbeit und langer Zeit. So kann die Empfehlung nur lauten: Finden Sie einen guten Einstieg.

Denn Ihr Auftritt hinterlässt immer einen Eindruck, ob beim Small Talk in der Cafeteria, beim zufälligen Treffen am Kopierer, im Meeting, bei einer Präsentation. Das gegenseitige Rastern läuft immer nach gleichem Muster. Dabei soll das Ergebnis in der schnellen Summe aller Details nachklingen, denn dieser Klang hat Einf luss auf den Erfolg Ihrer Arbeit, auf die Beziehungen im Berufsalltag. Neben Fachwissen, Motivation, neben Vertrauen und kollegialem Verhalten bestimmen Sie Ihren Auftritt ebenso über Aussehen, Sprachstil, Stimme, über Gestik und Mimik, und zwar zu mehr als 50 Prozent. Gut zu wissen, aber was ist zu tun, wenn die durchaus verbreiteten und nicht ganz leicht zu behandelnden Stresssymptome Ihren Auftritt erschweren?

Beispiel: Sie haben in den vergangenen Monaten hart gearbeitet, um das Konzept für den Jahresbericht Ihres Unternehmens zu entwerfen. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen und als nächster Schritt steht die Vorstands-Präsentation auf dem Programm. Sie wollen auf jeden Fall grünes Licht für die Umsetzung des Konzeptes erhalten. Dazu müssen Sie überzeugend, kreativ und sympathisch auftreten.

  1. Bereiten Sie sich inhaltlich gut vor. Sehen Sie die kritischen Fragen Ihrer Zuhörer voraus, entwerfen Sie Argumente, um diese zu entkräften, um schlagfertig und überzeugend auftreten zu können.
  2. Überprüfen Sie nochmals Zahlen und Quellen, die Sie nennen.
  3. Machen Sie sich mit der Technik vertraut. Sind vor Ihrer Präsentation alle Geräte eingeschaltet?Welche Tasten sind zu bedienen? Finden Sie diese auch im Halbdunkel? Sind Ihre Folien geordnet, ist das Dokument im Notebook geladen?
  4. Kleiden Sie sich dezent, korrekt, elegant, so dass Sie sich wohl- und nicht verkleidet fühlen.
  5. Finden Sie einen lustigen, freundlichen oder nachdenklichen Einstieg, der die Aufmerksamkeit bündelt, ein Lächeln hervorruft, neugierig macht. Hier eignen sich Zitate, Anekdoten, provokante Fragen.
  6. Suchen und halten Sie Blickkontakt mit den Zuhörern, die freundlich und interessiert wirken, lassen Sie den Funken überspringen.
  7. Lächeln Sie - aber an den richtigen Stellen. Frauen neigen dazu, zu viel und zu lange zu lächeln, das verwässert die Wirkung.
  8. Atmen Sie ruhig und gleichmäßig in den oberen Bauch, beim Ausatmen beginnt die Sprechphase.
  9. Machen Sie Sprechpausen - als rhetorisches Stilmittel, aber auch zu Ihrer Erholung. Damit bringen Sie Ruhe in den Vortrag.
  10. Reden Sie mit fester Stimme, die Frequenz sollte etwas tiefer als normal sein. Nichts klingt aufdringlicher als eine schrille, flatternde Frauenstimme während einer Präsentation.
  11. Stehen Sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden, aber wirken Sie nicht starr und unbeweglich.
  12. Unterstreichen, „markieren“ Sie Pointen und Schlüsselbegriffe mit Arm und Handbewegungen
  13. Vermitteln Sie durch Ihre Ausstrahlung: „Ich stehe zu dem, was ich sage. Es ist wichtig für mich - und für meine Zuhörer.“
  14. Genießen Sie Ihren Auftritt, schaffen Sie sich während der Präsentation Ihre Bühne.
  15. Reden Sie nicht länger als 20, höchstens 30 Minuten, sonst wird Ihr Publikum unkonzentriert und ist nicht mehr bei Ihnen.
  16. Fassen Sie zum Schluss noch einmal markante Schlüsselargumente zusammen und enden Sie mit einer Frage, die eine Antwort in Ihrem Sinne nahelegt, und mit Dank für die Aufmerksamkeit.
  17. Warten Sie drei Sekunden, bevor Sie Ihre Rednerrolle verlassen, damit nicht der Eindruck von Erleichterung über das erreichte Ende entsteht.


Eine Präsentation vor Publikum bedeutet immer Stress. Die Palette der Symptome reicht von Lampenfieber über Zittern in der Stimme und hektischem Erröten bis hin zum Blackout. All das ist normal, all das passiert selbst Profis.

Und es gibt kein allgemein bewährtes Gegenmittel. Die beste Empfehlung ist deshalb: Nehmen Sie diese Begleiterscheinungen wahr, aber geben Sie Ihnen nicht allzu viel Bedeutung. Die tiefe, gleichmäßige Bauchatmung, der sichere Stand auf beiden Beinen, das kurze Gegeneinanderpressen der Fingerspitzen in Bauchhöhe und das Wissen um Ihre gute Vorbereitung und Ihre positive Ausstrahlung werden Ihnen über die ersten unangenehmen 2, 3Minuten hinweghelfen. Und eines Trostes seien Sie gewiss: Der Zuhörer nimmt Ihren Stress weitaus weniger wahr, als Sie vermuten. Daher können Sie sich beruhigt auf Ihren Einstieg, auf die ersten wirkungsvollen 30 Sekunden konzentrieren

Meine Empfehlung:
Wie reagieren Sie auf Zwischenfragen oder gar Zwischenrufe? Zunächst: Verlieren Sie nicht Ihren roten Faden. Verständnisfragen sollten kurz und knapp und sofort beantwortet werden. Alle anderen Fragen werden nach Ihrem Vortrag beantwortet. Stellen Sie das bitte freundlich, aber bestimmt zu Beginn Ihres Vortrages klar. Zwischenrufen begegnen Sie mit Blickkontakt, mit schlagfertiger kurzer Antwort oder mit Ignorieren.

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