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4 neue Sponsoring-Ideen für Sie als Werbeleiter

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Sponsoring ist in, besonders Sportsponsoring. Aber die Ereignisse dieses und des letzten Jahres haben uns gezeigt, dass gerade Sportsponsoring nicht automatisch zum Erfolg führt: Wir hatten ja nicht nur die tolle Fußball-WM, die ein hoch emotionales Umfeld für Sponsoring-Engagements bot (bei der allerdings viele Sponsoren trotz gewaltiger Etats im allgemeinen Jubel untergingen), sondern auch den jähen Absturz des Radsports, der uns bewusst machte, wo die Risiken liegen. Die WerbePraxis aktuell-Redaktion hat für Sie 4 Sponsoring-Ideen zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Unternehmen mit einem vernünftigen Etat in einem positiven Licht darstellen können:

 

  1. Die Roboter-WM
    Es ist die schlechteste Fußballliga der Welt, aber seit der WM bekam sie ein riesiges Medieninteresse: die RoboCup-WM. Nicht Kicker aus Fleisch und Blut treten gegeneinander an, sondern programmierte Roboter kicken das runde Leder.
    Für Elektronikfirmen - da die Cup-Idee in Japan geboren wurde, sind es vorwiegend japanische Unternehmen, die als Sponsoren auftreten - ist dies eine gute Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Da die WM immer in Verbindung mit einem wissenschaftlichen Kongress veranstaltet wird, ist dies eine Mischung aus Forschungs- und Sportsponsoring.
  2. Elektronik-Sport
    Wenn Sie vorwiegend Teenager und junge Erwachsene mit Werbung erreichen wollen, wäre dies der richtige Tipp für Sie. Ein neuer Trend zeichnet sich mit den so genannten E-Sports ab - also Wettkämpfe für Computerspieler, die einzeln oder in Mannschaften gegeneinander antreten. Dafür gibt es bereits eine Art Olympiade - rund 1,3 Millionen Teilnehmer aus 85 Ländern kämpfen um den Einzug ins Finale. In Südkorea werden die Wettkämpfe sogar von TV-Sendern übertragen - sie gehören zu den beliebtesten Programmen unter den Teenagern und Erwachsenen.
    Doch auch in Deutschland ist Elektronik-Sport schon im TV-Programm zu sehen. Seit August 06 berichtet das DSF als erster deutscher TV-Sender über E-Sports in einem wöchentlichen Magazin. Es zeigt Spielzusammenfassungen und Berichte aus der Szene der Computerspiele. Auch der Spartensender GIGA Digital - nur über Astra oder Internet zu empfangen - berichtet schon über die Szene der Elektronikspiele.
    Deutsche Elektroniksportler sind meist Schüler und Studenten und zu 98 % männlich - eine lupenreine Zielgruppendefinition wie diese findet sich sonst selten. Auf der deutschsprachigen Website www.wcg-europe.com sind 100.000 Sportler registriert. Unterstützen können Sie Turniere in Form von Ausrüstung, Preisgeldern oder mit Werbemaßnahmen.
  3. Blog-Sponsoring
    Das Unternehmen O2 kennt das Problem: Für PC-Nutzer ist es einfach, mithilfe von Handy, Software und Laptop mobil zu sein. Aber für Mac-User sieht die Sache ganz anders aus. Zwar kursiert da auch der eine oder andere Tipp, wie sich Mac-Welt und Handy durchs Netz verbinden lassen - aber dies herauszufinden, ist mühsam.
    Deshalb rief das Unternehmen ein Weblog rund um das mobile Internet für Mac-User ins Leben und engagierte dafür einen Blogger, der es dauerhaft übernehmen wollte.
    Blog-Sponsoring nennt sich das. In den USA ist es schon gang und gäbe, dass bekannte Weblogs Sponsorgelder erhalten und dafür Sponsoringanzeigen platzieren. In Deutschland steht dieser Markt erst ganz am Anfang und O2 leistete Pionierarbeit.
  4. Schulsponsoring
    Pisa sei Dank - das Thema Bildung ist aus der Presse nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig sind an vielen Schulen die Mittel knapp. Dringende Renovierungen müssen warten, die technische Ausstattung lässt an vielen Schulen zu wünschen übrig, auch Gelder für Freizeitaktivitäten fehlen. Da liegt die Idee, sich mit Sponsoring zu engagieren, nahe. Und viele Firmen wollen helfen.
    In Deutschland ist Schulsponsoring zwar noch nicht so verbreitet wie in den angelsächsischen Ländern, aber es ist auf dem Vormarsch. Die Salzburger Raiffeisenbanken haben dazu eine groß angelegte Förderinitiative ins Leben gerufen, die zeigt, was möglich ist. Die Banker kaufen Musikinstrumente, unterstützen Abschlussfeiern, stiften Pokale für Sportfeste, schaffen Laptops an oder finanzieren Maßnahmen zur Suchtprävention. Zu den Höhepunkten gehört ein Börsenspiel, bei dem Schüler und Schülerinnen fiktiven Aktienhandel betreiben können und den Besten der Region ermitteln.
    Für die Abschlussjahrgänge der Gymnasien haben sie einen Marketingwettbewerb entwickelt, in dem die Schüler konkrete Aufgaben aus der Wirtschaft erhalten und dafür Konzepte entwickeln sollen. Eine tolle Gelegenheit, gelerntes Theoriewissen auch praktisch und nutzbringend anzuwenden. Nebenbei bringt es die Schüler auch mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt. Sie finden dieses Beispiel unter der eigens eingerichteten Webadresse www.salzburger-schulsponsoring.at.
    WerbePraxis aktuell-Tipp: Fragen Sie örtliche Schulleiter gezielt nach Bereichen, die an der Schule verbesserungswürdig sind. Oder entwickeln Sie Praxisprojekte, die den Schulalltag bereichern.
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