Sponsoring, der lukrative Drahtseilakt

Gutes tun und drüber sprechen ist nicht immer ausreichend. Sobald Unternehmen Einzelpersonen (z.B. einen Künstler) oder Organisationen (z.B. Fußballvereine) mit finanziellen oder Sachmitteln unterstützen und dafür eine Gegenleistung erhalten, betreiben sie Sponsoring.

Neben finanziellen Zuschüssen kann diese Unterstützung z.B. auch in Form von bedruckten T-Shirts und Kugelschreibern oder Sitzbänken im öffentlichen Raum zur Verfügung gestellt werden. Die Rückvergütung, also die Gegenleistung, kann genauso vielfältig sein. Möglich ist der Abdruck einer Gratisanzeige in der Vereinszeitschrift, die Möglichkeit in der Halbzeitpause im Stadion Aktionen durchzuführen oder auch der Abdruck des Unternehmenslogos auf den Trikots.

Bekannteste Formen des Sponsorings: der Sport

Auch wenn es sicherlich die verbreitetste und auffälligste Form des Sponsorings ist, ist das Sportsponsoring mitnichten die einzige Möglichkeit. Im kulturellen und künstlerischen Bereich haben sich Rock-, Pop und auch Klassikfestivals in den letzten Jahren nicht nur zu wahren Publikumsmagneten, sondern auch zu einem höchstinteressanten Umfeld für Unternehmen entwickelt. Auch die Förderung von ökologischen und sozialen Einrichtungen hat sich bereits im Marketing-Mix vieler Unternehmen etabliert.

Sponsoring erfreut sich immer noch wachsender Beliebtheit

Mehr als  die Hälfte der 100 größten Unternehmen in Deutschland sind bereits im Sportsponsoring aktiv. International erregte in den letzten Jahren z.B. der Hersteller von Energydrinks Red Bull viel Aufsehen, der massives Sportsponsoring in diversen Disziplinen   betreibt. Aufgrund der steigenden Anzahl von Unternehmen, die in diesem Bereich aktiv sind, müssen sich Unternehmen die Aufmerksamkeit beim Breitensport mittlerweile mit vielen Mitbewerbern teilen. Ein Grund mehr, warum in letzter Zeit auch immer stärker Randsportarten in den Fokus der Sponsoringüberlegungen von Unternehmen gerückt sind.

Gefahren des Sponsorings

Wo viel Freud, da ist auch viel Leid. Denn so wie man von der positiven Aufmerksamkeit, die ein anderer auf sich zieht (z.B. ein Fußballverein), profitiert, so ist man doch auch betroffen, wenn dieser negative Schlagzeilen macht. Schmerzlich musste das ein Telekommunikationsunternehmen erfahren, das jahrelang den Radrennsport aufwändig sponsorte. Als es zu umfassenden Dopingvorwürfen kam, wurde auch das Unternehmen in den Strudel der kritischen Berichterstattung hineingezogen. Aber auch für die gesponserte Organisation besteht das Risiko, dass der Sponsor negative Schlagzeilen macht und dies negativen Einfluss auf den Marktwert der unterstützten Organisation hat.

Gratis-Download

Medien und Ihre publizistische Macht werden im Volksmund als 4. Gewalt des Staates benannt. Ob diese Gleichstellung gerechtfertigt ist, ist…

Jetzt downloaden
Sponsoring

- Die Tour de France ist ein warnendes Beispiel dafür, wie schnell Engagement in sportliche Aktivitäten nach hinten los gehen kann. Dopingskandale… Artikel lesen

- Dass die genaue Kenntnis der Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe Voraussetzung für eine erfolgreiche Promotionaktion ist, gilt eigentlich als… Artikel lesen

- Nichts ist so wichtig wie eine gute Nachbarschaft. Eine wichtige Voraussetzung, damit Ihr Unternehmen wachsen und gedeihen kann, ist, dass Sie in… Artikel lesen

- Sponsoring-Maßnahmen sind niemals Selbstzweck, sondern dienen dazu, das Image eines Unternehmens und seiner Produkte aufzuwerten. Insofern gilt gerade… Artikel lesen

- Sponsoring ist in, besonders Sportsponsoring. Aber die Ereignisse dieses und des letzten Jahres haben uns gezeigt, dass gerade Sportsponsoring nicht… Artikel lesen

Produktempfehlungen

Experten-Tipps und Praxis-Know-how für Ihre erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit

Kompakter Überblick für PR- und Marketingverantwortliche rund um das Thema Datenschutz

Experten-Tipps und Praxis-Know-how für Ihre erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit

Jobs