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Alles im Fluss: 5 Erfolgs-Tipps für müheloses Formulieren

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Müheloses Formulieren
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Machmal will es einfach nicht klappen mit dem Formulieren eines Textes: Ihr innerer Kritiker mischt sich ein, Sie werden von Mitarbeitern oder Kollegen gestört, verlieren sich in Details, schreiben gegen die Zeit – oder Ihnen fällt schlicht kein guter 1. Satz ein. Was Sie in solchen Situationen tun können, lesen Sie hier.

 

1. Nutzen Sie Ihren „inneren Kritiker“ – aber zur richtigen Zeit

Sie wollen einen Geschäftsbericht, ein Mailing, einen Vortrag oder einen kniffligen Geschäftsbrief schreiben – und scheitern bereits am 1. Satz, weil sich immer wieder Ihr innerer Kritiker einmischt und seine Kommentare abliefert? Der innere Kritiker ist nützlich – allerdings erst bei der Überarbeitung des Textes. Dann wird er Ihnen helfen zu beurteilen, ob Ihr Text auch wirklich gelungen ist.

Das können Sie tun:

  • Bieten Sie Ihrem inneren Kritiker Paroli, ohne sich auf einen Machtkampf einzulassen. Sagen Sie in Gedanken nur „Stopp!“, sobald er sich zu Wort meldet.
  • Falls es Ihren Schreibfluss nicht zu sehr stört, notieren Sie sich die Kritikpunkte auf einem extra Blatt Papier.

 

2. Reduzieren Sie äußere Störfaktoren

Die Wirkung von äußeren Störfaktoren ist nicht zu unterschätzen – glauben Sie also nicht, Sie seien zu empfindlich und müssten sich nur ein „dickeres Fell“ zulegen. Sie brauchen Zeit und Ruhe, um Ihren Schreibfluss zu finden, und zwar bei jedem Schreibbeginn aufs Neue.

Das können Sie tun:

  • Schätzen Sie den „Schweregrad“ ein: Wie viel Aufmerksamkeit und Konzentration benötigen Sie für Ihr Schreibprojekt? Ist es ein völlig neuer Text, oder können Sie auf Vorlagen zurückgreifen? Müssen Sie viele Daten im Kopf jonglieren?
  • Planen Sie Ihr Schreibprojekt zu Zeiten ein, in denen Störungen von außen selten sind. Oder wechseln Sie den Ort: Ziehen Sie sich beispielsweise in einen leeren Konferenzraum zurück, oder setzen Sie sich in ein Café, wo die „neutrale“ Geräuschkulisse das Konzentrieren sogar erleichtern kann.
  • Üben Sie, sich in Momenten, in denen Sie Lärm, Krach und Unruhe stören, zu entspannen. Atmen Sie tief ein und aus, und lassen Sie dabei den Ärger und Stress über den Störfaktor aus sich herausströmen. Auf diese Weise geben Sie dem „Äußeren“ keine weitere Energie.

3. Richten Sie Ihren Blick auf den Wald, nicht auf die Bäume

Um mühelos und flüssig formulieren zu können, brauchen Sie den Blick auf das „große Ganze“. Verlieren Sie sich nicht in Details im Sinne von „Diese Information muss unbedingt noch rein“.

Das können Sie tun:

  • Machen Sie sich noch einmal bewusst, für wen Sie schreiben. Welche Informationen und Folgerungen braucht die Geschäftsleitung? Was will der verärgerte Geschäftspartner hören? Was lässt potenzielle Kunden weiterlesen?
  • Konkretisieren Sie Ihr Ziel. Was wollen Sie mit diesem Text erreichen? Welche Fakten und Daten benötigen Sie dafür?
  • Gibt es interessante Details oder Randinformationen, die Sie außerhalb des Textes nutzen können – im Begleitbrief, im persönlichen Gespräch, bei der Präsentation?

4. Setzen Sie sich zeitlich nicht unter Druck

Das Gefühl, dass Ihnen – ganz gleich, ob selbst- oder fremdverschuldet – die Zeit davonläuft, ist ein richtiger Energie-Räuber beim Schreiben. Sie brauchen das Gefühl innerer Losgelöstheit und Entspannung, um produktiv-kreativ arbeiten zu können. Je mehr Sie also den Druck erhöhen, umso langsamer kommen Sie im Zweifel voran.

Das können Sie tun:

  • Überprüfen Sie Ihre Gedanken und Gefühle. Was löst der zeitliche Engpass in Ihnen aus? Sagen Sie sich selbst: „Ich schaffe es nicht“? Kritisieren Sie sich für die schlechte Zeitplanung? Werden Sie unsicher, fürchten Sie negative Konsequenzen?
  • Machen Sie eine schnelle Ist-Analyse. Wo stehen Sie, was ist noch zu tun, wie viel Zeit werden Sie dafür brauchen? Wie können Sie umdisponieren, um die Deadline einzuhalten?
  • Lassen Sie sich zukünftig bei längeren Schreibprojekten mehr Luft: Setzen Sie sich einen inoffiziellen früheren Termin.

5. Schalten Sie um auf „Schreibmodus“

Der Cursor blinkt, das Blatt Papier gähnt Sie an – und Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Dieses Phänomen tritt nicht allein beim 1. Satz eines Textes auf, sondern bisweilen auch dann, wenn Sie nach einer Unterbrechung weiterarbeiten wollen. Tatsächlich ist das ein normaler Zustand, denn Sie müssen im Kopf umschalten: vom Alltagsgeschäft auf den Schreibprozess. Sie müssen sich sammeln, zum Text zurückkehren, sich in die Zielgruppe einfühlen. Setzen Sie sich jetzt nicht unter Druck!

Das können Sie tun:

  • Lesen Sie sich in Ruhe die bereits geschriebenen Textpassagen durch: So entstehen von selbst Assoziationen oder erste Formulierungen, die Sie zum Wiedereinsteigen nutzen können. Geht es um den allerersten Satz, sehen Sie Ihre Notizen durch. Notieren Sie sich Stichworte, erste Gedanken, arbeiten Sie knapp Zusammenhänge aus. Sie stimulieren so Ihren Schreibfluss.
  • Wenn sich durch diese Aktivierung Formulierungen zu anderen Textpassagen freisetzen, folgen Sie diesen Schreibimpulsen – Sie müssen keine Reihenfolge einhalten! Schreiben Sie ruhig das Ende oder einen einzelnen Absatz aus der Mitte zuerst. Später können Sie die Teile dann miteinander verbinden.
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