Gratis-Download

Medien und Ihre publizistische Macht werden im Volksmund als 4. Gewalt des Staates benannt. Ob diese Gleichstellung gerechtfertigt ist, ist...

Jetzt downloaden

Ich-Management: Die 4 Erfolgselemente einer positiven Körpersprache

0 Beurteilungen
Körpersprache: 4 Erfolgselemente
Jeanette Dietl - Fotolia.com

Erstellt:

Bestimmte Charaktereigenschaften garantieren Ihnen eine sympathische Körpersprache – ganz unangestrengt, von innen heraus! Lesen Sie hier, worauf es ankommt und wie Sie Einfluss nehmen können.

 

1. Seien Sie authentisch!

Der sicherste und wahrhaftige Weg zur „richtigen“ Körpersprache ist Authentizität. Mit Authentizität gewinnen Sie Sympathien und fördern Ihre Karriere. Die Vokabel stammt aus dem Griechischen. Sie steht für Echtheit und Glaubwürdigkeit.

Echt sind Sie, wenn Sie sich nicht verstellen: Sie dürfen sich über Ihre Fähigkeiten freuen und durchaus auf sie hinweisen („Ich habe Freude am Organisieren und langjährige Erfahrung in der Vorbereitung solcher Meetings!“).

Da diese Aussage „stimmt“, ist auch Ihr Körperausdruck „stimmig“ und glaubwürdig. Ihre Körpersignale stimmen mit Ihrer inneren Überzeugung überein. Ihr Gegenüber glaubt Ihnen „aus dem Bauch heraus“, noch ehe Sie ihm Ihre Referenzen vorlegen.

 

 

Gewinnen Sie Sympathie durch Ehrlichkeit!

Ebenso glaubwürdig sind Ihre Körpersignale, wenn Sie dazu stehen, eine bestimmte Fähigkeit – wie handwerkliches Talent – nicht zu besitzen. Populärwissenschaftliche psychologische Ratgeber reden zwar gern von Schwächen und Stärken, so als sei eine Schwäche eine unerwünschte Eigenschaft wie Trunksucht oder Angeberei.

Doch etwas, das nicht vorhanden ist, ist keine Schwäche. Es ist eine fehlende Fertigkeit. Wenn Sie sie allerdings als Defizit wahrnehmen, fühlen Sie sich auch „fehler- oder mangelhaft“ und signalisieren auch Ihrem Gegenüber pauschal: „Ich bin schwach.“ Sein Unterbewusstsein meldet ihm zurück: „Oh, sie/er ist womöglich nicht belastbar. Das könnte unserem Unternehmen schaden. Also stellen wir sie/ ihn lieber nicht ein.“

Sagen (und empfinden) Sie hingegen ganz offen: „Ich habe mich auf die Planung und Vorbereitung von Veranstaltungen spezialisiert. Ich habe wenig Freude an handwerklichen Tätigkeiten und möchte diese Aufgabe daher nicht übernehmen“, signalisiert Ihr Körper Glaubwürdigkeit: „Das eine kann ich gut – das andere eben nicht.“ Ihr Gegenüber erhält die Botschaft: „Ein ehrlicher Mensch. Er täuscht nichts vor.“ Und zugleich den Ratschlag: „Mit ihm zusammenzuarbeiten, lohnt sich für das Unternehmen. Finde ein Projekt, das zu ihm passt.“

2. Offenheit und Einfühlungsvermögen öffnen Ihnen Türen

„Ich habe diesen Monat 20 % weniger umgesetzt, mir geht es schlecht …“ Viele Menschen verbringen den Alltag damit, über ihre Sorgen nachzugrübeln. Gehen sie mit dieser „Sorgenhaltung“ in eine Besprechung, überstrahlt sie die Wirkung, die sie eigentlich gern ihren Gesprächspartnern vermitteln wollen, obwohl – und gerade weil – sie betont optimistisch auftreten.

Stellen Sie sich diese Situation, auf Ihren Berufsalltag bezogen, vor. Wie können Sie vorbeugen, dass sich Ihre Sorgen in Ihrem Körperausdruck widerspiegeln? Indem Sie – statt Ihre sorgenvollen Gedanken zu überspielen – Ihren Fokus verändern. Wenden Sie sich voll und ganz Ihrem Gegenüber zu, in diesem Fall dem Verhandlungspartner oder potenziellen Käufer. Was führt ihn in Ihr Geschäft, Ihre Praxis oder Ihr Büro? Wie mag er leben, welche Überlegungen mögen ihn Tag für Tag bewegen? Was können Sie tun, um ihn bestmöglich zu beraten? Wie ihm helfen?

In dem Augenblick, in dem Sie Einfühlungsvermögen und Verständnis für den anderen entwickeln, verändert sich Ihr eigener Körperausdruck. Das Unterbewusstsein Ihres Gegenübers registriert das sofort. Sie wirken offener, weil Sie sich ihm öffnen. Er fühlt sich geachtet und in seinen Belangen angenommen. Er vertraut Ihnen und darauf, dass es für ihn positiv sein wird, mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Ihre Offenheit öffnet Ihnen Türen.

3. Stärken Sie Ihre „Leittier“-Qualitäten: Durch Selbstvertrauen und Selbstachtung

Dass Ehrlichkeit Ihre Körpersprache positiv beeinflusst, hat mit Ehre, Ehrgefühl, Achtung und Selbstachtung zu tun. So wie Sie achtsam mit Ihren Mitarbeitern oder Vertragspartnern umgehen und spüren, wenn Ihre Hilfe gebraucht wird, so hat auch Ihr Respekt Ihnen selbst gegenüber Einfluss auf Ihre Ausstrahlung. Sie achten auf Ihre Bedürfnisse und Gefühle. Sie freuen sich über Ihre Fähigkeiten und erkennen, wo Sie sich zusätzliche Potenziale erschließen möchten.

Das heißt: Sie brauchen sich weder pantomimische Fähigkeiten anzueignen noch Bewegungsmuster zu „trainieren“, also zu erzwingen. Ihr Körper, Ihr Blick, Ihre Mimik und Gestik signalisieren auf ungezwungene Weise, dass Sie Aufmerksamkeit, Sympathie und Achtung verdienen, wenn Sie sich anderen gegenüber öffnen und Vertrauen in die eigene Person haben.

Klugheit schlägt Stärke: So werden Sie zum Leittier

Seit einigen Jahren werden Kommunikations- und Führungsseminare angeboten, bei denen Pferde eingesetzt werden. Aus gutem Grund: Pferde sind reine Körpersprachler (das Wiehern spielt in der Kommunikation praktisch keine Rolle) und reagieren sofort auf die Körpersprache ihres Gegenübers – ob Mensch oder Artgenosse. Das macht sie zu unbestechlichen Lehrern.

Als Flucht- und Herdentiere leben sie in freier Wildbahn in Gruppen, die von einer Leitstute geführt und von einem Leithengst bewacht werden. Die Leitstute ist selten das stärkste, aber immer das klügste Tier mit der größten Erfahrung. Sie führt die Herde zu Futterplätzen und Wasserstellen und gibt auf der Flucht die Richtung an. Sie braucht Respekt niemals mit Gewalt einzufordern. Sie strahlt vielmehr so viel Selbstvertrauen aus, dass ihr alle voller Vertrauen folgen. Sie ist souverän im besten Sinne des Wortes.

In einem solchen Seminar lernt der Teilnehmer, Vertrauen in die eigene Person aufzubauen und über dieses Selbstvertrauen auch den Respekt und das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen. Sobald sein Körper signalisiert „Ich habe ein Ziel, ich achte mich selbst und erwarte Achtung. Ich übernehme Verantwortung und erledige meine Aufgabe mit Klugheit und Umsicht“, erkennt das Pferd ihn ohne weiteres als Leittier an und folgt ihm – ohne Strick, ohne Hilfsmittel – überallhin. Damit demonstriert es auf augenfällige Weise, wie das Unterbewusstsein auf veränderte Körpersprache reagiert.

4. Verändern Sie Ihren inneren Dialog

Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit können Sie durch entsprechende Übungen verbessern – das dauert eine gewisse Zeit, ist anfangs anstrengend und bedarf der Disziplin. Ihre Ausstrahlung und damit Ihre Körpersprache positiv zu verändern, ist zwar weder kräftezehrend noch schweißtreibend. Es fordert aber anfangs Ihre Aufmerksamkeit. Sie schulen Ihre Achtsamkeit anderen gegenüber, Sie achten immer wieder auf Ihren Dialog mit sich selbst.

Dafür stellen sich Erfolge schnell ein, deutlich schneller, als sich Muskeln aufbauen, Pfunde purzeln oder ein ungelenker Körper beweglich wird. Die Kommunikation „von Unterbewusstsein zu Unterbewusstsein“ findet direkt und ohne Verzögerung statt, eben weil sie Bestandteil unseres Überlebensmechanismus ist. Daher können Sie sogar noch während einer Verhandlung, während einer Präsentation, im Verkaufs- oder Bewerbungsgespräch den Kurs ändern und in eine Richtung führen, die allen Beteiligten Vorteile bringt.

So üben Sie es im Alltag, Ihren inneren Dialog auf Erfolgskurs zu bringen:

  • Sagen Sie sich, wann immer Sie daran denken: „Ich bin okay!“ Sie sind auf dieser Welt einmalig, haben einzigartige Eigenschaften und Fähigkeiten. Lächeln Sie sich in Gedanken zu und freuen Sie sich, dass Sie sind, wie Sie sind.
  • Gehen Sie mit einer „Es-ist-okay“-Haltung in jedes Gespräch, jede Verhandlung, ganz gleich, um was es geht. Mit einer Bejahung der Situation gibt Ihr Gehirn dem Körper das Signal: „Entspann dich!“ Das verändert nicht nur sofort Ihren gesamten Körperausdruck. Es lässt sie auch klarer denken, sodass Sie den Gesprächsverlauf aufmerksamer wahrnehmen und bewusst steuern können.
  • Trainieren Sie bei alltäglichen Gesprächen mit Mitarbeitern, Patienten und Kunden eine konstruktive bejahende Sprechweise. Formulieren Sie statt „Das geht nicht!“ lieber „Ich bin sicher, wir finden eine Lösung!“ Positive Formulierungen signalisieren sowohl Ihrem Unterbewusstsein als auch Ihrem Gegenüber: „Entspann dich – du brauchst weder zu fliehen (Ausflüchte zu suchen) noch zu kämpfen (aggressiv zu werden).“ Das färbt sofort auf Ihre Ausstrahlung ab.
  • Fahren Sie in einer Gesprächsrunde Ihre „Antennen“ aus und erspüren Sie, wenn sich die Atmosphäre verändert. Nehmen Sie sofort die „Es ist okay“-Haltung ein. Erlauben Sie Geist und Körper, sich zu entspannen, selbst wenn die Gespräche dadurch für einen Moment verstummen oder die anderen „über Ihren Kopf hinweg“ weiterreden. Schauen Sie gelassen in die Runde, und akzeptieren Sie, dass jeder Teilnehmer eigene Ziele und damit Gründe für sein Verhalten hat. Damit strahlen Sie sofort beruhigende Signale aus. Oft genügt Ihre „Besinnungspause“, um auch die anderen „zur Besinnung“ zu bringen.
  • Fühlen Sie sich in einem Einzelgespräch angegriffen oder verunsichert, gestehen Sie sich eine ebensolche kurze „Atempause“ zu. Damit klären Sie Ihren Geist und nehmen Angst- oder Aggressionssignale aus Ihrem Körperausdruck. Ihr Gesprächspartner wird, darf und soll dies bemerken! Sprechen Sie Ihre Gefühle ruhig aus: „So wie Sie gerade Ihre Position geschildert haben, muss ich mich angegriffen fühlen.“ Oder: „Ich habe mich eben wohl sehr ungeschickt ausgedrückt. Können wir die Sache noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten?“
  • Bedanken Sie sich immer für ein Gespräch, unabhängig vom Ausgang. Mit dem Dank geben Sie Ihrer Wertschätzung nicht nur verbal Ausdruck. Sie lächeln und wenden sich Ihrem Gegenüber als Freund zu. Indem Sie die derzeitige Situation („Es ist okay!“) akzeptieren, ohne die Achtung vor dem anderen aufzugeben, öffnen Sie sich und signalisieren Souveränität. In vielen Fällen stellt das bereits die Weichen für den positiven Ausgang des nächsten Gesprächs.
Marketing- & PR-Trends

Erweitern Sie Ihr Marketing-Wissen mit den besten praxiserprobten Werbeideen, den witzigsten Werbeslogans und -sprüchen, Best-Practice-Beispielen, Checklisten und leicht nachvollziehbaren Anleitungen.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Praxiswerkzeuge und Know-how für Vertriebsprofis

Immer einen Tick voraus: Erfolgsbeispiele, Insider-Tipps, Ideen und Online-Trends für erfolgreiches Marketing

Arbeitshilfen und Praxis-Know-how für PR Profis

Das Buch liefert Ihnen die Grundlage, um datenschutzkonforme Alternativen verständlich erklären zu können.