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Ist Chefkritik eigentlich erlaubt? Und wenn ja, wie?

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Chefs sind keine Übermenschen. Sie haben Schwächen und machen Fehler wie jeder andere auch. Hin und wieder ist also bei ihnen, wie bei jedem anderen Mitarbeiter auch, Chefkritik angebracht. Wenn es in der Hierarchie keine weiteren Vorgesetzten mehr über ihnen gibt, müssen diese Chefkritik – wenn nötig – die Mitarbeiter übernehmen.
Eine gute Führungskraft zeichnet sich zwar dadurch aus, dass sie kritikfähig ist. Allerdings können nicht alle Chefs diese Eigenschaft einer reifen Persönlichkeit für sich verbuchen. Die meisten Mitarbeiter halten sich deshalb vorsichtshalber mit Chefkritik zurück. Sie haben Angst vor möglichen Konsequenzen der Chefkritik, womöglich sogar einer Kündigung, und halten den Mund.
Allerdings: Manchmal ist ein offenes Wort gegenüber dem Chef nötig, zum Beispiel, um Abläufe reibungsloser zu gestalten, damit alle effizienter arbeiten können. Immer wieder berichten uns Assistentinnen und Sekretärinnen, dass sie so ziemlich die einzigen Personen im Unternehmen sind, die sich gegenüber dem Chef auch einmal eine kritische Äußerung erlauben dürfen. Das ist durchaus nachvollziehbar. Denn Sie als Assistentin genießen das Vertrauen Ihres Chefs, und er kann davon ausgehen, dass Ihre Chefkritik nicht destruktiv, sondern wohlwollend gemeint sind.
Einfühlsame konstruktive Chefkritik mit den entsprechenden Verbesserungsvorschlägen können Sie sich als Assistentin also durchaus erlauben, wenn es einen Anlass dazu gibt.
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Die folgenden drei Beispiele zeigen, was bei der Chefkritik erlaubt ist und was nicht:

  1. Mitarbeiter müssen bei der Chefkritik bei der Wahrheit bleiben. Wenn sie Lügen über ihren Chef verbreiten, weil sie sich über ihn geärgert haben, überschreiten sie die Grenze dessen, was die Gerichte als angemessen und maßvoll bezeichnen. Ein Chef darf in einem solchen Fall sofort abmahnen und bei schwerwiegenden falschen Anschuldigungen sogar fristlos kündigen.
  2. Chefkritik unter Kollegen ist mit Einschränkungen erlaubt. Wenn Mitarbeiter sich untereinander kritisch über den Chef äußern, gehen sie grundsätzlich davon aus, dass sie darauf vertrauen können, dass der andere die Chefkritik nicht an den Chef oder andere weiterträgt. Falls der Chef doch über Umwege von der Chefkritik erfahren sollte, braucht der betreffende Mitarbeiter sich keine Sorgen zu machen. In diesem Fall kann der Chef keine arbeitsrechtlichen Schritte gegen ihn einleiten – es sei denn, der Mitarbeiter versucht, ihm absichtlich zu schaden, und startet eine regelrechte Hetzkampagne.
  3. Die Chefkritik muss sachlich sein. Wenn Mitarbeiter ihren Chef nicht persönlich angreifen, sondern sachlich bleiben, und die Chefkritik begründet ist, haben sie nichts zu befürchten.

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