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Ist mir das peinlich! – 5 Techniken, die auch in unangenehmsten Situationen funktionieren

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Peinlich, peinlich? Das lässt sich beheben!
© damato - Fotolia.com

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Es gibt Momente, da möchten man einfach nur im Boden versinken. Wenn man nur genug Selbstbewusstsein hätte und einem etwas einfiele, um die Lage zu retten! Lesen Sie hier wie Sie in peinlichen Situationen reagieren und sogar von ihnen profitieren können.

Sie haben die Frau des Chefs mit falschem Namen angesprochen. Sie sind mutterseelenallein auf einer Party, auf der Sie niemanden kennen und ignoriert werden. Sie sind zu Besuch und haben die wertvolle Teetasse auf den Boden fallen lassen. Es gibt Momente, da möchten Sie im Boden versinken. Wenn Ihnen nur etwas einfiele, um die Lage zu retten! Bereiten Sie sich mit den folgenden Techniken auf solche Eventualitäten vor (und hoffen Sie, dass Sie sie nie brauchen werden):

Sie werden sehr gelobt

Das ist ja eigentlich etwas Schönes, wenn sich jemand für Ihre hervorragende Rede bedankt oder Ihre Frisur lobt. Aus Bescheidenheit machen sich manche Menschen dann klein. Oder sie verpatzen die positive Stimmung des anderen durch eine unvorsichtige Bemerkung („Das haben mir schon viele gesagt.“ „Das war leicht, denn die anderen waren heute grottenschlecht.“).

Technik: Merken Sie sich für solche Fälle ein einziges Wort: „Danke.“ Sagen Sie es freundlich und seien Sie aufrichtig dankbar, aber belassen Sie es dabei. Sie haben damit das Lob angenommen. Mehr ist nicht nötig. Mit der danach entstehenden Pause drücken Sie auf höfliche Weise Ihre Bescheidenheit aus und geben den Faden an den anderen zurück. Das Gespräch wird sich entspannend und normal weiterentwickeln. Diese Technik können Sie schon Kindern beibringen, die damit immer eine gute Figur machen werden.

 

Sie sind allein auf einer Gesellschaft

Der Gastgeber hat Sie herzlich begrüßt, es aber leider versäumt, Sie jemand anderem vorzustellen. Nun ist er wieder weg, und dabei war er doch der Einzige, den Sie hier kennen. Mit jeder Minute, die Sie weiter allein dastehen, wird es schwieriger, auf jemanden zuzugehen. Das ist der Moment, in dem sich ehemalige Raucher nach ihrer Zigarette zurücksehnen. Doch auch ein Glimmstängel beruhigt nur kurz und hilft nicht wirklich weiter.

Technik: Versuchen Sie, in kleinen Schritten extrovertiert zu sein. Sprechen Sie mit jemandem vom Personal. Damit sind Sie immerhin schon einmal am Reden. Es hilft Ihrem Ich, die eigene Stimme zu hören. Suchen Sie den Augenkontakt zu jemandem, mit dem Sie sprechen möchten. Damit zeigen Sie sich und dem anderen, dass es Ihnen nichts ausmacht, hier allein zu sein (selbst wenn Sie im Grunde Ihrer Seele vor Scham vergehen). Nutzen Sie den positiven Rückkopplungseffekt: Wenn Ihr Ich weiß, dass es nach außen sicher wirkt, wird sich diese Stärke auch nach innen ausbreiten.

Sie müssen eine Ansprache halten

Statistisch gesehen die am meisten verbreitete Angst. Dahinter steckt die Furcht, nicht genügend sicher/klug/sprachgewandt zu sein. Ein Teufelskreis aus Fantasie (Was wäre, wenn ich etwas Falsches sage ...?) und sich selbst erfüllender Prophezeiung.

Technik: Sehen Sie (ausnahmsweise) einmal nicht in die mögliche Zukunft, sondern in die Vergangenheit. Erinnern Sie sich an eine Rede oder eine ähnliche Situation, die Sie gut durchgestanden haben und für die Sie gelobt wurden (selbst wenn das nur bei 1 von 20 solchen Situationen der Fall war). Sagen Sie sich: „Damals habe ich es geschafft, und jetzt wird das so wie damals.“ Strahlen Sie diese Gewissheit nach innen und außen ab. Thematisieren Sie keinesfalls Ihre Unsicherheit (also nicht: „Es ist mir sehr unangenehm, hier vor Ihnen zu stehen“). Bewundern Sie Ihren eigenen Mut, sich vor die Menschen zu stellen. Setzen Sie sich in Gedanken ins Publikum, sehen Sie sich von dort aus an und sagen Sie sich: „Wirkt eigentlich ganz souverän, der Typ.“ Das ist wieder die positive Rückkopplung – das Gegenteil eines Teufelskreises.

Sie haben ein Malheur verursacht

Sie haben Rotwein auf den weißen Berberteppich geschüttet. Das kostbare alte Glas umgestoßen. Ihre Hose ist an der peinlichsten Stelle aufgeplatzt. Sie würden jetzt so gern selbstbewusst wirken, aber Sie können nicht. Es ist einfach alles nur schrecklich unangenehm. Was müssen die jetzt von mir denken!

Technik: Zwingen Sie sich zu einem Lächeln. Sagen Sie dazu, wenn erforderlich, entschuldigende Sätze. Diese Mischung ist unwiderstehlich: Sie verhalten sich korrekt, bleiben aber Herr/Herrin der Lage. Vermeiden Sie Selbstanklagen („Was bin ich für ein Idiot!“) ebenso wie faule Ausreden („Diese Gläser sind aber auch furchtbar unhandlich“) oder dumme Witze („Das gibt doch ein interessantes Teppichmuster“).

Sie möchten sich beschweren

Der Ober behauptet, Sie hätten etwas anderes bestellt. In der Bäckerei hat man Ihnen zu wenig in die Tüte getan. Sie wurden so schlecht behandelt, dass Sie sich eigentlich beim Chef beschweren sollten. Viele Menschen wollen jedoch nicht als zickig, arrogant oder schwierig gelten und lassen sich die schlechte Behandlung gefallen.

Technik: Wenn es Ihnen schwerfällt, zu reden, lassen Sie erst einmal Ihren Körper sprechen. Atmen Sie tief durch, setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin. Beißen Sie kurz aber kräftig die Kiefer aufeinander. Das signalisiert Ihrem Inneren: Ich bin wer, ich habe ein Recht auf gute Behandlung, ich habe Biss. Während des Gesprächs blicken Sie Ihrem Gegenüber in die Augen. Wenn jemand dem Blick ausweicht, dann der andere, aber nicht Sie! Legen Sie Ihre Hände auf einen Tisch, damit Sie nicht nervös herumfingern. Bleiben Sie höflich, aber direkt. Sprechen Sie in der Ich-Form („Ich habe nicht das Gulasch, sondern das Filet bestellt.“ – „Ich bin unzufrieden.“). Vermeiden Sie entschuldigende Floskeln, die Ihnen Ihre Kraft nehmen (also nicht: „Tut mir Leid, wenn ich ...“).

Methode E-F-H

Wann sollten Sie durch eine humorvolle Bemerkung knifflige Situationen entschärfen? Faustregel: Niemals am Anfang! Gehen Sie nach diesem Schema vor:

  1. E-motionen. Äußern Sie in der Ich-Form, was in Ihnen vorgeht, aber beschränken Sie sich auf Ihre positiven Emotionen („Ich freue mich, dass Sie mich eingeladen haben“ und nicht: „Ich schwitze vor Aufregung“).
  2. F-akten. Erledigen Sie den sachlichen Teil. Nennen Sie Zahlen, Tatsachen, helfen Sie (z. B. beim Aufräumen Ihres Malheurs).
  3. H-umor. Wenn Punkt 1 und 2 erledigt sind, ist der richtige Zeitpunkt für einen Scherz. Beziehen Sie sich dabei mit ein, lachen Sie nicht über andere, sondern über sich selbst. Das macht Sie groß. Sie lassen sich los und machen es damit den anderen leicht, Sie in die Gemeinschaft aufzunehmen.
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