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Missverständnisse sind nicht witzig!

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Missverständnisse sind nicht witzig!

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

unsere Sprache hat einige tückische Fallen: Ein einziger Begriff kann für viele verschiedene Bedeutungen stehen. Dadurch wird Sprache ungenau. Je pauschaler die Begriffe sind, die Sie im Gespräch verwenden, umso schneller kann es zu Missverständnissen kommen. Dieser Effekt findet sich häufig in Witzen wieder, die mit dem Prinzip des Missverstehens spielen: Lehrer: „Die Polizei sucht einen Schüler, der im Umkreis der Schule Mädchen belästigt.“ Schüler: „Wo kann ich mich melden?“

 

 

Um etwas genauer zu formulieren, braucht man zwar zunächst mehr Zeit, aber die sparen Sie mehrfach wieder ein, da anschließend nicht mühsam und nervtötend irgendwelche Missverständnisse aufgeklärt werden müssen. Hierzu ein Beispiel, das wohl jeder Sekretärin bekannt vorkommen dürfte:<br/><br/>

Petra hat den Besprechungsraum vorbereitet. Ihr Chef kommt als Erster in den Raum. „Brauchen Sie noch weitere Sachen für die Besprechung?“, fragt Petra. Der Chef schüttelt den Kopf: „Nein!“ Da besinnt sich Petra darauf, dass sie sich genauer ausdrücken sollte: „Ich meine, brauchen Sie vielleicht noch ein paar von unseren Give-aways für den neuen Kunden?“„Ja sicher, die natürlich schon!“<br/><br/>

Hätte Petra ihre Frage nicht so konkret formuliert, hätte sie es dabei belassen. Während der Sitzung wäre dann ihr Chef aus dem Raum geschossen und hätte gerufen: „Frau Schmitz, wieso haben Sie denn keine Give-aways in den Raum gelegt?“ Und sie hätte vielleicht gesagt: „Aber Sie sagten doch vorhin, Sie bräuchten nichts mehr!“<br/><br/>

Mit der genauen Formulierung hat sie nicht nur Zeit gespart, sondern vielleicht auch sich selbst Ärger erspart. Denn nicht nur durch das genaue Hinhören vermeidet man Missverständnisse, sondern auch durch eigene genaue Formulierungen.<br/><br/>Daher mein Tipp: Formulieren Sie Ihre Aussagen oder Fragen so genau wie möglich, um Doppeldeutigkeiten oder Fehlinterpretationen zu vermeiden. Denn je genauer Sie eine Aussage oder eine Frage formulieren, umso geringer ist das Risiko, dass Ihr Gegenüber Sie missversteht. Und: Ärgern Sie sich nicht darüber, was der andere hätte anders machen können, sondern ergreifen Sie die Initiative.

 

 

 

Sarah Kammberg<br/>Chefredakteurin

 

PS: Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Ihr Chef und Sie aneinander vorbeireden? Werden Sie bei Ihrer Arbeit mitunter ausgebremst, weil etwas nicht richtig „rübergekommen“ ist? Missversteht ein Kollege oder Ihr Chef Sie schon mal? Dann kann ich Ihnen den Artikel „Wie Sie Missverständnisse vermeiden – mit Chef und Kollegen“ des Sekretärinnen-Handbuchs nur sehr ans Herz legen. Denn mit diesen Tipps können Sie in Zukunft Unklarheiten vermeiden. 

 

 

 

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