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Mit dem richtigen Kontaktmanagement zum Erfolg: Wie Sie ein stabiles Netzwerk aufbauen

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Kontaktmanagement: Mit einem stabilen Netzwerk zum Erfolg
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Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Möglichkeiten Sie haben, um erfolgreich ein effektives Kontaktmanagement zu betreiben.

Kontaktmanagement: Geschäftskontakte sind Ihr Zugang zum Erfolg

Sie haben das sicher schon wiederholt gehört: Es kommt nicht nur darauf an, was Sie können – für Ihren Erfolg zählt auch, wen Sie kennen. Robert Försters Geschichte ist dafür beispielhaft: Seine Karriere wäre möglicherweise zu Ende gewesen, noch bevor sie richtig angefangen hatte.

Vor ein paar Jahren arbeitete Robert Förster für einen Zeitschriftenverlag, der – wie viele andere Verlage auch – große wirtschaftliche Probleme hatte: Die Anzeigenaufträge gingen zurück, die verkauften Auflagenzahlen sanken. Die Firma wurde verkauft, und Robert Förster sowie andere hochqualifizierte Mitarbeiter verloren ihre Stelle.
Wenige Tage nach Erhalt der Kündigung hatte sein Kollege Walter Hamm bereits mehrere Treffen und Vorstellungsgespräche arrangiert; drei Monate später begann er an seinem neuen Arbeitsplatz – eine beachtliche Leistung in schwierigen Zeiten. Robert Förster dagegen brauchte nicht nur ein
knappes Jahr, um eine neue Stellung zu finden, er musste zudem auch weniger Verantwortung und ein niedrigeres Gehalt in Kauf nehmen, um überhaupt unterzukommen.

 

Er habe viel gelernt, erzählt mir Robert Förster, als ich ihn bei einem Verlagsempfang treffe. Er habe ja auch mehr als genug Zeit gehabt, um herauszufinden, warum es ihm solche Probleme bereitete, eine neue Stelle zu finden: „So richtig kapiert habe ich es an dem Tag, an dem mir Walter von seiner neuen Position erzählte. Wie sich herausstellte, hatte er über einen Bekannten aus einem verlegerischen Informationskreis davon gehört. Die Stelle war nicht einmal ausgeschrieben worden!“

Und Förster fährt fort: „Meine Erkenntnis: Es hätte sich gelohnt, all diese Konferenzen und Ähnliches zu besuchen. Für Walter hat es sich gelohnt. Ich habe das bis dahin immer als pure Zeitverschwendung angesehen. Was dazu führte, dass ich – außer meinen direkten Kollegen in der Firma – kaum jemanden in der Branche kannte. Ein großer Fehler.“

Erfolgreiches Kontaktmanagement öffnet Ihnen Türen: 3 Beispiele aus der Praxis

Die Kontakte zu Personen sowohl innerhalb als auch außerhalb Ihrer Branche sind für Ihre berufliche Existenz unabdingbar – wie Ihnen die folgenden 3 Beispiele zeigen:

  1. Marcus H. saß bei einem offiziellen Abendessen zufällig neben dem Mitglied eines Stiftungsbeirats. Man hatte ähnliche Interessen und unterhielt sich angeregt. Wenige Tage später wurde Marcus H. von der Anfrage zu einem Vorstellungsgespräch überrascht – und leitet heute die Stiftung! Marcus H. kam dadurch nicht nur einen tüchtigen Karriereschritt voran, sondern konnte in dieser Position auch endlich die Arbeit tun, die ihm wirklich wichtig war.
  2. Finanzexpertin Brigitte S. besuchte vor ein paar Jahren ein Marketing-Seminar – und zählt inzwischen sowohl einen der Seminarteilnehmer wie auch den Tagungsleiter zu ihren Kunden.
  3. Richard M., der sich auf Öffentlichkeitsarbeit für Technologiekonzerne spezialisiert hat, konnte nach mehreren Gesprächen ein besonders attraktives Unternehmen als Kunden gewinnen. Die Gelegenheit zu einem ersten Gespräch mit den obersten Entscheidungsträgern dort verdankte er einem ehemaligen Kollegen, mit dem er über das Internet-Netzwerk XING intensiv Kontakt hielt.

Werden Sie aktiv! 5 sichere und lohnende Wege zu einem stabilen Netzwerk

Die Beispiele zeigen, warum ein stabiles Netzwerk so wichtig für Sie ist. Leider hat das Prinzip für manche einen unangenehmen Beiklang bekommen: Kontakte werden bisweilen nicht „gepflegt“, sondern einseitig nutzenorientiert „ausgebeutet“.

Das ist der falsche Weg. Es geht hier also nicht darum, dass Sie Leuten, die damit nichts anzufangen wissen, Ihre Visitenkarte aufdrängen. Oder in sozialen Internet-Netzwerken ohne Ansehen der jeweiligen Person wild Kontakte sammeln. Hier ist vielmehr davon die Rede, dass Sie sich – Ihr Unternehmen, Ihre Branche, Ihre Interessen – weiterbringen, indem Sie jenseits Ihres Arbeitsplatzes aktiv werden. Den Schlüssel dafür liefert ein Satz von Woody Allen: „Dabeisein ist bereits der halbe Erfolg.“

Unabhängig von Branche oder Wirtschaftszweig bestehen in jedem Job zahlreiche Möglichkeiten, andere Menschen zu treffen und kennen zu lernen – wenn Sie es wollen und etwas Zeit investieren.

Vor allem 5 Maßnahmen bieten sich dazu an:

  1. Nehmen Sie regelmäßig an Versammlungen und Konferenzen teil.
  2. Besuchen Sie Messen.
  3. Übernehmen Sie Aufgaben/ein Amt in Ihrem Berufsverband oder in einer Branchenorganisation.
  4. Nutzen Sie Kontakte innerhalb Ihrer Firma.
  5. Pflegen Sie Kontakte in Internet-Netzwerken.

1. Versammlungen und Konferenzen: Werden Sie zu einem vertrauten Gesicht

Sorgen Sie dafür, dass Sie in Ihrem Berufsbereich zu einem „bekannten Gesicht“ werden, indem Sie regelmäßig an Konferenzen, Verbandstreffen oder anderen Versammlungen teilnehmen. Tragen Sie alle diesbezüglichen Termine sofort in Ihren Kalender ein.

Regelmäßig bedeutet allerdings nicht, dass Sie jedem Treffen beiwohnen müssen. Halten Sie sich an die 75-%-Regel: Planen Sie 3 von 4 Terminen ein. Wenn bei einem Treffen auch ein gemeinsames Essen auf dem Programm steht, setzen Sie sich bewusst zu Leuten an den Tisch, die Sie noch nicht kennen.

2. Messen: Die besten Kontaktbörsen

Besuchen Sie so viele Messen aus Ihrem Berufsbereich wie möglich – und sprechen Sie mit den Leuten an den Ständen! Und obwohl die vielen Empfänge, Abendessen und Umtrunk-Einladungen ziemlich ermüden können, wenden Sie auch hierbei die 75-%-Regel an: Nehmen Sie 3 von 4 solchen Gelegenheiten wahr.

3. Ämter/Aufgaben: Zeigen Sie Verlässlichkeit

Wenn Sie in Ihrer Berufsorganisation, in speziellen Arbeitskreisen oder Ähnlichem aktiv sind, lernen Sie meist nicht nur die „Macher“ in Ihrer Branche kennen: Eine längerfristige Zusammenarbeit ist auch die beste Voraussetzung dafür, dass sich dauerhafte Bekannt- und Freundschaften entwickeln können.

4. Internes Netzwerk: Auch Kontakte innerhalb der Firma können Gold wert sein

Wenn Sie innerhalb der Firma networken, kann das in vielen Situationen hilfreich sein. Denken Sie nicht nur an Ihre unmittelbaren Kollegen, sondern auch an diejenigen, mit denen Sie nur selten zusammenarbeiten. Bleiben Sie in Kontakt, und signalisieren Sie, dass Sie jederzeit ansprechbar sind, wenn Sie helfen können. Ein gelegentliches Mittagessen oder ein kurzer Anruf, um zu fragen, wie es geht, reichen oft schon aus, um sich einen Kontakt „warmzuhalten“.

Verlassen Sie ein Unternehmen, gehen Ihnen die einmal geknüpften Kontakte sicher nicht verloren, wenn Sie beispielsweise an Alumni-Treffen teilnehmen. Viele Unternehmen bieten solche Veranstaltungen an: Nutzen Sie also diese Möglichkeit!

5. Netzwerke im Internet: Große und effektive Kontaktbörse

Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten zum Networken. Netzwerke wie XING oder Quadeo ermöglichen es, wichtige berufliche Kontakte zu knüpfen. Die Anmeldung ist in der Regel kostenlos. In Gruppen wird diskutiert, man tauscht sich aus und findet gemeinsame Möglichkeiten des Netzwerkens auch außerhalb des jeweiligen Internet-Forums.

Auch Diskussionsforen für Teilnehmer an Fernkursen sind beliebt. Das gemeinsame Lernen und der Austausch darüber verbinden – eine gute Basis für Kontakte. Bleiben Sie auch nach dem Kurs am Ball, und tauschen Sie sich über verschiedene Themen aus.

So bewegen Sie sich souverän auf dem Social-Media-Parkett

Folgende Tipps helfen Ihnen bei Ihrem Kontaktmanagement mit XING, Twitter, Facebook & Co.:

  • Wahren Sie einen freundlichen Ton! Auch wenn Ihre Kontakte – wie etwa bei Facebook – alle als „Freunde“ bezeichnet werden: Im wahren Leben sind es viele nicht. Meiden Sie also zu vertrauliche Ansprachen, wenn Sie mit dem Kontakt nicht wirklich ein freundschaftliches Verhältnis pflegen.
  • Sagen Sie Kontaktanfragen freundlich ab! Erhalten Sie eine Anfrage einer Ihnen unbekannten Person, die Sie nicht zu Ihren Kontakten hinzufügen möchten, sagen Sie freundlich ab, etwa so: „Sehr geehrter Herr XY, bitte verstehen Sie, dass ich Sie nicht zu meinen Kontakten hinzufügen möchte. Ich bevorzuge es, Personen als Kontakt zu bestätigen, die ich auch in der Realität zu meinen Freunden oder aktiven Geschäftspartnern zähle. Vielen Dank für Ihr Verständnis!“
  • Wahren Sie die Netiquette! Regeln für die Gesprächsführung gelten in allen Social-Media-Portalen, wie etwa auch in Twitter. Bevor Sie sich engagieren, lesen Sie in jedem Fall die Netiquette. Das sind die Regeln, die die Betreiber des Portals vorgeben.
  • Seien Sie ein aktiver Gesprächspartner! Kennen Sie die Wörter „Beziehungsarbeit“ und „Freundschaftsdienst“? Sie drücken das aus, was zu guter Gesprächsführung im Bereich Social Media gehört: Engagement! Seien Sie ein aktiver Gesprächspartner: Überprüfen Sie mindestens 1-mal in der Woche Ihren Nachrichteneingang und beantworten Sie Anfragen. Besser: jeden 2. Tag!
  • Das Internet vergisst nie! Bedenken Sie bei Ihren Einträgen – formal wie inhaltlich –, dass es auch um Ihren guten Ruf geht. Fragen Sie sich: „Will ich das, was ich da schreibe, auch noch in drei Jahren über mich im Internet erfahren können? Darf das die Firma sehen, bei der ich mich vielleicht bewerbe?“ Im Zweifelsfall gilt: lieber eine Nacht drüber schlafen.

Ihre Investitionen zahlen sich aus

Die Mühe und die Zeit, die Sie investieren, lohnen sich! Vielleicht suchen Sie eines Tages nach einer neuen Stellung, möglicherweise brauchen Sie auch nur eine spezielle Information: Dann greifen Sie einfach zum Telefonhörer, weil Sie die richtige Person kennen. Oder Sie gehen Ihre Kontakte durch, weil Sie selbst jemanden einstellen möchten?

Generell gilt: Als Teil einer „Interessengemeinschaft“ werden Sie sich in Ihrem eigenen Aufgabenbereich sicherer fühlen. Sie kennen Ihre Branche. Sie wissen so, wo Sie stehen und wohin Sie wollen. Und Sie wissen, wie Sie das schaffen werden.

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