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Motivationsfalle „Taktisches Loben“

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Motivationsfalle „Taktisches Loben“

Gerade in der Arbeitswelt ist taktisches Loben weit verbreitet. Nur hat dieses Phänomen einen Haken: es motiviert nicht nachhaltig. Vielleicht kennen Sie ja auch so einen Chef, dem plötzlich einfällt: „Ich muss meine Mitarbeiter mal wieder loben“ … und aus dem es dann im kommenden Meeting aus heiterem Himmel herausbricht: „Die Mannschaft leistet hervorragende Arbeit, ich möchte da keinen Einzigen ausnehmen, der Tanker ist voll auf Kurs.“

Was erreicht so ein taktisches Lob? Eher das Gegenteil von Motivation! Die „Gelobten“ wissen nicht, wie ihnen geschieht, sie wissen nur, dass etwas nicht stimmt, oder vermuten, dass der/die Vorgesetzte ein Motivationsseminar besucht hat. Vor allen wenn die – schlechte – Erfahrung zeigt, dass es nicht lange dauert, bis die gesamte Mannschaft wieder heruntergemacht wird, übrigens auch ohne einen einzigen Mitarbeiter auszunehmen.
Nicht viel besser ist auch taktisches Loben aus nichtigem Anlass. Ein Beispiel: „Ach, Frau Werner, Sie kochen immer so einen guten Kaffee“, sagt der Chef zur Sekretärin, während er die anspruchsvolle PowerPoint-Präsentation unerwähnt lässt, die sie kurz davor angefertigt hat … Folge: Spätestens jetzt sollte sich Frau Werner überlegen, ob sie ihren Kaffee künftig nicht besser woanders kocht.
Allerdings gibt es auch Mitarbeiter, die vor versammelter Mannschaft ständig (taktisches?) Lob ernten, für große Leistungen, für kleine Leistungen, manchmal auch für ihre bloße Präsenz. Wenn Sie als Chef es auch so machen, machen Sie es – leider falsch.
Denn als Chef tun Sie diesen Mitarbeitern auch mit dieser Form des taktisches Lobens nichts Gutes. Sie erzeugen beim Rest des Teams nur Neid – und isolieren den so gelobten Mitarbeiter. Noch schlimmer ist es, wenn ein Chef sein taktisches Lob instrumentalisiert. Das heißt, dass er den einen lobt, um einem anderen zu zeigen, dass er nichts taugt. Eine Konstellation, die die Atmosphäre im Betrieb komplett vergiften kann.
Nun können Sie einwenden: So viele Fettnäpfchen. Ist es da nicht besser, erst gar nicht mehr zu loben? Nein. Beim Loben kommt es aber auf Aufrichtigkeit an. Und das heißt: Großes Lob für große Leistungen – und kleines Lob für kleine Leistungen! Umgekehrt heißt es aber auch: Kritik nie pauschal – sondern sachbezogen und unter vier Augen. Und ein Lob muss nicht immer vor versammelter Mannschaft überbracht werden, sondern gern auch mal unter vier Augen.
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