Unternehmenskommunikation ist wie das Jonglieren mit hunderten von Bällen

Insgesamt umfasst die Unternehmenskommunikation die Steuerung aller Kommunikationsprozesse zwischen einem Unternehmen und den ex- und internen Partnern, den sogenannten Stakeholdern.

Und das sind eine Menge.  Intern stehen hier natürlich die Mitarbeiter im Fokus. Die Kommunikationsprozesse zwischen den Mitarbeitern sind dabei ebenso gemeint, wie das Kommunikationsverhalten von Vorgesetzten gegenüber Untergebenen, Ausbildern gegenüber Azubis oder neuen gegenüber langjährigen Mitarbeitern.

Interne Unternehmenskommunikation

Die Unternehmenskommunikation kann natürlich nicht alle Gespräche und Kommunikationsformen steuern und kontrollieren. Sie kann und sollte jedoch Regeln und Normen vorgeben, an denen sich die Mitarbeiter orientieren können.

Unterstützt werden können diese Bemühungen durch Weiterbildungsmaßnahmen zur Förderung des Konflikt- und Kommunikationsverhaltens im Unternehmen. Aber auch durch das Vorleben der gewünschten Kommunikationshaltung.

Ein weites Feld – Unternehmenskommunikation nach außen

Noch mehr unterschiedliche Kommunikationsziele gibt es im Rahmen der externen Kommunikation. Hier muss man unterscheiden zwischen

  • Bestandskunden (hier sind besonders die Kommunikationsregeln im Kundenservice und Vertrieb von Bedeutung),
  • Neukunden (deren Erstkontakt mit dem Unternehmen erfolgt i.A. durch Marketingmaßnahmen oder Vertriebsmitarbeiter),
  • Lieferanten,
  • Bewerber,
  • Ehemalige Mitarbeiter,
  • Presse/Medien,
  • Vertretern der Politik
  • U.v.m.

Maßnahmen im Rahmen der Krisenkommunikation

Eine funktionierende Unternehmenskommunikation ist besonders in Krisenzeiten wichtig. Ganz gleich, ob es sich dabei um die Verkündung von roten Zahlen, notwendigen betriebsbedingten Kündigungen oder gar eine Rückrufaktion handelt. Eine Kommunikationsstrategie, die an alle Mitarbeiter kommuniziert  und mitgetragen wird, ist unerlässlich, um das Unternehmen durch unruhige Zeiten zu steuern.

Social Media mischt die Karten der Unternehmenskommunikation neu

Soziale Netzwerke wie Twitter, Xing, Facebook & Co bringen noch mehr Dynamik in die Unternehmenskommunikation. Denn mit Ihnen haben Unternehmen nicht nur ein ganz neues Medium für ihren Außenauftritt zur Verfügung, mit diesen werden die Karten ganz neu gemischt. Denn nun haben Kunden und Interessenten die Möglichkeit – teils sogar anonym – mit Lob, aber auch Kritik mit wenigen Klicks an das Unternehmen, aber auch an die Öffentlichkeit zu gehen.

So förderlich wie positives Feedback auf Twitter & Co ist, so gefährlich sieht es mit Kritik aus. Nicht wenige Unternehmen handelten sich durch eine unpassende oder zu langsame Unternehmenskommunikation einen wahren, nicht mehr steuerbaren, Shitstorm („Entrüstungssturm“) ein.

Zukünftig wird die Unternehmenskommunikation nach außen immer stärker über soziale Netzwerke stattfinden und dazu führen, dass die mediale Außenwirkung des Unternehmens mit aktiven Maßnahmen weniger zu steuern ist, als über das Reagieren auf Bemerkungen von außen.

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