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So fördern Sie mit Orientierung und Vorgaben den Unternehmenserfolg

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Als PR-Verantwortlicher haben Sie sich sicher schon oft gefragt, welche Instrumente der internen Kommunikation zu einem harmonischen Miteinander der Belegschaft führen könnten. Wie werden etwa Kontroversen vermieden und ein gemeinsames Ziel angestrebt?

Und vor allem: Wie geben Sie durch bestimmte Vorgaben den Kolleginnen und Kollegen Orientierung im Verhalten gegenüber Geschäftspartnern, Dienstleistern sowie dem eigenen Unternehmen? Mit der Team-Devise des Fair Play können Sie diesem Wunschziel ein Stückchen näher rücken und zugleich einen nachhaltigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.

Gemeinsam weiterkommen

Fair Play – was im Sport gilt, sollte auch Richtschnur für das Handeln im Unternehmen sein. Aber wie im Sport muss auch für den Job klar definiert werden: Was ist ein Foul, wer verdient die Gelbe oder sogar die Rote Karte?

Mit einem Verhaltenskodex schaffen Sie Klarheit und geben den Mitarbeitern Sicherheit für ihr Verhalten. Denn oft sind es die Grauzonen, in denen Unklarheit herrscht, die nach und nach den Betriebsfrieden und das Miteinander stören. Schlimmstenfalls bewegen sich die Mitarbeiter völlig unbeabsichtigt am Rande des Legalen, weil sie in bester Absicht VIP-Karten verschenkt oder eine Vergünstigung angenommen haben.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Der Satz ist auch im Berufsleben richtig, solange die Betonung auf „klein“ liegt. Unangemessen große Geschenke haben einen verpflichtenden Charakter. Und ein Mitarbeiter, der sich einem Dienstleister verpf lichtet fühlt, kann beim nächsten Mal, wenn es um eine Auftragsvergabe geht, nicht objektiv sein. Damit bringen große oder unverhältnismäßige Geschenke den Beschenkten in eine Abhängigkeit und widersprechen dem Gebot der Fairness im Job.

Doch: Was ist angemessen – und was eben nicht mehr? Diese Frage haben Sie sich vielleicht gerade zur Weihnachtszeit auch schon gestellt. Allgemeingültige Werte gibt es jedoch nicht, jedes Unternehmen muss Werte deshalb in Eigenregie festlegen.

In der Regel gilt ein Geschenk im Sachwert zwischen 20 und 50 € als angemessen, viele Firmen haben eine Höchstgrenze von 35 € festgelegt.

Die Ausnahme: Im öffentlichen Dienst ist die Grenze weit geringer; hier gilt ein Sachwert bis 5 € als angemessen, um diese persönlich behalten zu dürfen. Alle wertvolleren Geschenke müssen anbeziehungsweise abgegeben werden.

Auftragsvergabe transparent und objektiv

Fairness sollte auch gegenüber den Dienstleistern herrschen, die Sie engagieren. Das bedeutet zum Beispiel, dass Sie keine Pro-forma-Ausschreibungen vornehmen, wenn schon feststeht, wer von den Anbietern das Rennen macht.

Praxis-Tipp: Natürlich entwickeln sich im Laufe des Berufslebens Beziehungen zu bestimmten Dienstleistern. Man ist ein eingespieltes Team. Die Abstimmungswege sind kurz, der Abstimmungsbedarf gering, die Ergebnisse professionell. Nicht umsonst heißt es: „Never change a winning team.“ Gegen solche Arbeitsbeziehungen ist überhaupt nichts einzuwenden. Unfair wird es erst, wenn sich das eingespielte Team zu einer Seilschaft entwickelt, in der gemauschelt und begünstigt wird.

Job ist Job …

… und kein Privatleben. Persönliche Interessen und Beziehungen haben deshalb im Job nichts zu suchen. Vor allem nicht, wenn es um Vorteile geht. Dazu gehört auch die Dienstreise, auf der der Mitarbeiter von seinem Lebenspartner begleitet wird und an die sich womöglich ein gemeinsames Wochenende an - schließt.

Vertraulichkeiten unter Verschluss

Firmeninterna gehören nicht an die Öffentlichkeit, sondern werden vertraulich behandelt. Das Gleiche gilt für Informationen, die das Privatleben und die Person der Mitarbeitenden betreffen – und auch die Privatadresse des Geschäftsführers bleibt vertrauliche Verschlusssache.

Der Gast ist König …

… er muss aber nicht leben wie einer, vor allem dann nicht, wenn er Gast eines mittelständischen Unternehmens ist. Eine Unterbringung im 5-Sterne- Hotel oder eine Bewirtung im Restaurant mit mehreren Sternen ist im Job-Alltag alles andere als angesagt.

Respekt vor Mensch und Natur

Ein respektvoller Umgang mit den Menschen am Arbeitsplatz bildet die Grundlage für ein harmonisches und vertrauensvolles Miteinander. Auch die unbelebte Natur, das heißt die natürlichen Ressourcen, werden als schützenswert anerkannt und mit Respekt behandelt.

Verhaltenskodex als Bestandteil der Corporate Identity

Legen Sie in Ihrem Verhaltenskodex präzise dar, welches Verhalten Sie erwarten. So kennt jeder die Spielregeln und kann sich daran halten. Unser Muster gibt Ihnen Orientierung.

Erläutern Sie in einem Begleitschreiben, dass Sie mit diesem Verhaltenskodex Unsicherheiten und Unklarheiten vermeiden helfen wollen. Je nach Branche kann es sinnvoll sein, zusätzlich eine Schulung durchzuführen, beispielsweise wenn Ihr Unternehmen mit sensiblen Daten arbeitet oder mit Materialien, die bei unsachgemäßer Handhabung Probleme mit dem Umweltschutz zur Folge haben können. So findet Ihr Verhaltenskodex im ganzen Unternehmen breite Akzeptanz.

Fazit: In vielen größeren Unternehmen ist ein solcher Verhaltenskodex als Corporate Compliance etabliert. Was für die Großen mit Niederlassungen in verschiedenen Ländern überlebensnotwendig ist, hilft kleineren Unternehmen, im Wettbewerb besser dazustehen. Stimmen Sie die Inhalte und Formulierungen mit Ihrer Geschäftsführung, dem Betriebsrat und – wenn vorhanden – der Rechtsabteilung ab.

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