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So „zahlt“ das Finanzamt die Weihnachtsgeschenke

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So „zahlt“ das Finanzamt die Weihnachtsgeschenke

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

in 6 Wochen (!) ist Weihnachten. Nur für uns Sekretärinnen liegt das „berufliche Weihnachten“ noch einmal eine bis zwei Wochen früher. Denn etwa ab dem 15. Dezember werden in vielen Unternehmen die Geschenke verschickt oder persönlich übergeben. Höchste Zeit also, sich Gedanken zu machen, wer von Ihrem Chef beschenkt werden soll, welches Budget dafür von ihm bereitgestellt wird und – vor allem – was Sie wem schenken wollen.

Der Spruch „Bei einem Geschenk kommt es nicht auf den Preis an“ gilt bei geschäftlichen Geschenken nicht so ganz. Denn wenn Ihr Chef Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden Weihnachtsgeschenke macht, gilt es, steuerlich Folgendes zu berücksichtigen:

Geschenke an Mitarbeiter des Unternehmens sind unabhängig von der Betragshöhe immer abzugsfähige Betriebsausgaben. Das Unternehmen kann die Ausgaben also steuerlich absetzen. Wenn der Wert des Geschenks jedoch 40 Euro überschreitet, wird der gesamte (!) Wert für den Mitarbeiter wie Einkommen behandelt, und es müssen damit auf den gesamten Betrag Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden. Unter welchen Umständen Ihr Chef diese Freigrenze von 40 Euro mehrfach im Jahr ausschöpfen kann, erfahren Sie hier ...

Geschenke Ihres Chefs an Kunden und Geschäftspartner können bis zu 35 Euro pro Jahr steuerlich vom Unternehmen abgesetzt werden. Betriebsfremde Personen dürfen Geschenke in diesem Wert nur einmal im Jahr erhalten. Wird diese Freigrenze überschritten, kann das Unternehmen den Betrag nicht mehr als Betriebsausgabe geltend machen.

Gerade bei Geschenken an Kunden und Geschäftspartner gilt: Vorsicht, Bestechungsgefahr! Denn selbst nett gemeinte Geschenke für gute Zusammenarbeit können schnell als Bestechung angesehen werden. Hier lautet die Grundregel: Je abhängiger Schenker und Beschenkter voneinander sind, umso eher setzen sie sich einem Korruptionsverdacht aus. Und die Grenze zur Bestechung ist fließend. Schlimmstenfalls droht Jobverlust oder sogar Freiheitsstrafe. Daher gilt: Halten Sie sich bei Präsenten am besten an den steuerlichen Richtwert von 35 Euro. Dann sind Sie immer auf der sicheren Seite.

 

Sarah Kammberg
Chefredakteurin

 

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