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Unternehmenskommunikation: Wo ist sie einzuordnen?

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Der Unternehmenskommunikation wird von vielen Experten eine besonders hohe Bedeutung zugemessen. Zumindest mittlerweile. Doch warum ist das so? Und wie kann diese noch verbessert werden?

Über viele Jahre hinweg wurde die Unternehmenskommunikation nicht ganzheitlich gesehen und in vielen Unternehmen unterschiedlich angesiedelt. Das liegt daran, dass sie in der Kommunikationswissenschaft unterschiedlich definiert wurde.

In sehr Marketing-getriebenen Unternehmen spielen zum Beispiel die internen Kommunikationsansätze keine große Rolle. Hier wird der Schwerpunkt häufig stärker auf die Werbung und PR gelegt.

Die Unternehmenskommunikation hat dann nur einen Stellenwert als Teil der PR. Interne Kommunikation – weit gefehlt. Gerade die eingefleischten BWLer unter Ihnen werden sich wahrscheinlich denken: Kommunikation als Managementfunktion? Da gibt es Wichtigeres!

Unternehmenskommunikation als Teil der Management-Ebene

Doch die Wirkung einer funktionierenden und integrierten Unternehmenskommunikation ist nicht zu unterschätzen. Ist sie – wie in der Wissenschaft auch verbreitet – ein Teil des strategischen Managements und wird in Ihrem Unternehmen auch gelebt, kann beispielsweise die Zielerreichung erheblich gesteigert werden. Wichtig ist, dass alle Teile der Unternehmenskommunikation aufeinander abgestimmt werden.

Die Unternehmenskommunikation besteht aus folgenden Bereichen:

  • Marketingkommunikation
  • Public Relations
  • E-Communications
  • Sponsoring
  • Financial Relations
  • Lobbying
  • sämtliche mündliche und schriftliche Korrespondenz
  • Interne Kommunikation

Für den Erfolg des Unternehmens ist es wichtig, dass alle Bereiche im Einklang sind und die jeweiligen Aktivitäten miteinander abgestimmt werden. Nicht zu unterschätzen, ist dabei die interne Kommunikation. Sie trägt einen erheblichen Teil dazu bei, ob ein Unternehmen erfolgreich ist oder nicht. Denn die reibungslose Kommunikation mit und unter den Mitarbeitern ist maßgeblich für reibungslose Arbeitsprozesse und entscheidend für die Innovationskraft eines Unternehmens.

Interne Kommunikation als wichtiger Teil der Unternehmenskommunikation

Das Ziel der internen Kommunikation als Teil der Unternehmenskommunikation ist es Mitarbeiter, ihre Aufgaben und die betrieblichen Abläufe so miteinander zu verknüpfen, dass die Unternehmensziele optimal erreicht werden können.

Es geht für Sie also darum, einen Austausch im Unternehmen zu verankern, der die bestehenden Prozesse fördert. Wodurch beispielsweise Erfahrungsaustausch stattfinden kann, Wissenslücken vermieden werden und die Teamarbeit gefördert wird.

Instrumente der internen Kommunikation als Teil der Unternehmenskommunikation

Die interne Kommunikation kann durch verschiedene Instrumente gefördert und sichergestellt werden. Anhand dieses Selbsttests können Sie prüfen, ob in Ihrem Unternehmen für eine gute interne Kommunikation gesorgt ist.

  1. Gibt es regelmäßige Mitarbeitergespräche zwischen der Führungskraft, zum Beispiel in Form eines Jour-Fix?
  2. Finden regelmäßige Teammeetings statt, auf denen die Mitarbeiter gemeinsam Lösungen erarbeiten und Erfahrungen austauschen?
  3. Gibt es in Ihrem Unternehmen eine Mitarbeiterzeitung?
  4. Erhalten Ihre Mitarbeiter regelmäßige Berichte oder Memos von wichtigen Neuigkeiten rund um das Unternehmen? (Beispiel: Pressespiegel, Jahresbericht)
  5. Haben Sie ein Intranet?
  6. Lassen Sie Mitarbeiter an Entscheidungen partizipieren in Form eines betrieblichen Vorschlagswesens?

Je mehr dieser Fragen Sie mit „ja“ beantworten können, umso besser ist Ihre interne Kommunikation als Teil der Unternehmenskommunikation. Gerade regelmäßige Meetings und auch Einzelgespräche sind in keinem Unternehmen zu Vernachlässigen.

Auch wenn es sich um ein kleineres Unternehmen handelt, in dem man sowieso beispielsweise in einem Großraum-Büro sitzt, sollte es dafür regelmäßige Termine geben.

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