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Vorsicht bei der Formulierung von Stellenanzeigen: Stolpern Sie nicht in Rechtsfallen

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Stolpern Sie nicht in Rechtsfallen

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

immer wieder haben abgewiesene Bewerber mit Diskriminierungsklagen

Erfolg vor Gerichten. Denn aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dürfen Menschen beispielsweise wegen ihrer Rasse, ihrer ethnischen Herkunft oder ihres Geschlechts nicht benachteiligt werden. Eine Diskriminierung laut AGG liegt dann vor, wenn es für die unterschiedliche Behandlung von Menschen keinen sachlichen Grund gibt. Das gilt vor allem auch für das Arbeitsrecht.

 

 

Hier eine Gegenüberstellung zum besseren Verständnis:

Erlaubt

  • Sie geben in der Stellenanzeige ein Höchstalter an aufgrund der gesetzlichen Anforderungen an einen bestimmten Arbeitsplatz (z. B. Stellenausschreibung für einen Piloten).
  • Sie stellen in der Anzeige spezifische Fördermaßnahmen im Unternehmen zum Ausgleich bestehender Nachteile in Aussicht (z. B. Frauenförderung).

Verboten

  • Sie geben ein Höchstalter an, weil Sie in Ihrem Unternehmen ein ausschließlich junges Team haben möchten.
  • Sie formulieren die Stellenanzeige nur für Männer (nicht geschlechtsneutral) oder suchen ausschließlich ältere Frauen, um so das Risiko von Mutterschutz und Elternzeit zu vermeiden.

Besonders wenn Sie eine Stellenanzeige formulieren – gleichgültig ob in einem Printmedium oder Online-Stellenportal –, können Sie diesbezüglich schnell in eine Rechtsfalle stolpern, weil Sie unwissentlich diskriminiert haben.
Achtung: Aus einer im Sinne des AGG falsch formulierten Stellenanzeige oder Bewerbungsabsage kann für Ihr Unternehmen eine Schadensersatzklage entstehen. Wenn Sie allein diesen Fehler zu verantworten haben, besteht die Gefahr, dass Ihr Arbeitgeber womöglich Regressansprüche stellt und Sie zur Rechenschaft zieht.

Vorsicht: So nicht!

In dieser Anzeige haben sich gleich drei Verstöße gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz versteckt. Finden Sie die Fehler?
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Auf den ersten Blick eine ganz normale Stellenanzeige. Aber hier steckt der Teufel im Detail. Wenn Sie nicht alle drei Fehler gefunden haben, sollten Sie hier klicken ... und die aktuelle Ausgabe von Office Korrespondenz anfordern. Denn schon einer dieser Fehler kann dazu führen, dass ein von Ihnen bzw. Ihrem Chef abgelehnter Bewerber eine Diskriminierungsklage gegen Ihr Unternehmen einreicht und Schadensersatz fordert! Außerdem lesen Sie hier, wie Sie korrekt im Sinne des AGG formulieren.

 

Sarah Kammberg
Chefredakteurin

 

PS: Aber auch Absagen an Bewerber bergen eine große Diskriminierungsgefahr. Auch diesem Thema widmet sich die aktuelle Ausgabe von Office Korrespondenz aktuell. Also klicken Sie hier ... und sichern Sie sich und Ihr Unternehmen optimal ab.

 

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