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Warum Missverständnisse völlig normal sind

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Warum Missverständnisse völlig normal sind

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Missverständnisse zwischen Menschen sind normal. Unsere Sprache kann immer nur ein grobes Abbild von dem darstellen, was wir tatsächlich denken. Oder anders gesagt: Was der eine meint, muss der andere noch lange nicht verstanden haben.

Zum Beweis ein kleiner Test: Stellen Sie sich jetzt bitte ein „Schloss“ vor. Versuchen Sie, ein möglichst konkretes Bild vor Ihrem inneren Auge zu entwerfen. Halten Sie mit diesem Bild vor Augen einen Moment inne, bevor sie weiterlesen. Und – welches Bild genau schwebt Ihnen jetzt vor? Ein Gebäude mit Zinnen und Türmchen? Ein Vorhängeschloss? Ein Türschloss? Welches Bild ist aber das „richtige“? Fakt ist: Alle Bilder sind richtig. Denn das Wort „Schloss“ hat nun mal mehrere Bedeutungen. Es liegt an Ihren persönlichen Erinnerungen und Erlebnissen oder an aktuellen äußeren Einflüssen, welches Bild Ihnen als Erstes in den Sinn kommt – und das ist für SIE das richtige.

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So sehr Sprache dazu beiträgt, dass Missverständnisse überhaupt erst entstehen, so tröstet doch diese Tatsache: Missverständnisse lassen sich auch mit Sprache wieder auflösen. Wie Ihnen das gelingt, lesen Sie jetzt im Beitrag „Wie Sie Missverständnisse vermeiden – mit Chef und Kollegen“ des aktuellen Sekretärinnen-Handbuchs. Klicken Sie hier ... und fordern Sie den Beitrag kostenlos an.

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Aber die Bilder in den Köpfen der anderen können verschieden sein. Und genauso verhält es sich in jedem Gespräch: Sie glauben, Sie sprächen über das gleiche Thema, aber jeder hat dazu seine ganz eigenen Bilder im Kopf – und die können sehr unterschiedlich sein. Damit sind Missverständnisse schlicht vorprogrammiert.

Ein Beispiel, dass Ihnen so oder ähnlich wahrscheinlich sogar bekannt vorkommt: Claudias Chef ruft morgens früh um 8:00 Uhr vom Hotel aus an: „Haben Sie mir die Liste gemailt?“„Ja, Chef, ich wusste ja, dass es dringend ist.“ Der Chef klingt genervt: „Ich habe die Liste aber nicht!“„Das kann nicht sein, die habe ich schon vor einer halben Stunde geschickt.“ Jetzt wird der Chef laut: „Die ist aber nicht da!“„Aber ich sehe es doch in meinem Ausgangsordner, dass ich sie geschickt habe. Das kann gar nicht sein!“

Ein klassisches Beispiel für: zwei Köpfe – zwei Welten. Und dieser Streit zwischen Claudia und ihrem Chef kann sich noch eine ganze Weile hinziehen. Denn etwas ganz Entscheidendes ist zwischen diesen beiden nicht geklärt worden: Welche Liste ist eigentlich genau gemeint? Sie sehen: kleines Detail, große Wirkung.
Dieses Beispiel macht deutlich: Nicht Ihr Gegenüber ist dafür verantwortlich, Sie richtig zu verstehen, sondern Sie selbst haben dafür zu sorgen, dass Ihre Worte klar und allgemein verständlich sind. Niemand kann Ihnen in den Kopf schauen oder denkt Ihre Gedanken mit. Denn auch Ihre Kollegen und Ihr Chef haben jeweils ein anderes Wissen, andere Ziele, andere Prioritäten im Kopf. Wenn sie mit Ihnen sprechen, dann schwingt deren Denkwelt immer mit in das Gesagte hinein. Nur leider häufig unhörbar. 

 

Sarah Kammberg
Chefredakteurin

PS: Wenn Sie manchmal auch das Gefühl haben, dass Ihr Chef und Sie aneinander vorbeireden, Sie bei Ihrer Arbeit mitunter ausgebremst werden, weil etwas nicht richtig „rübergekommen“ ist oder/und ein Kollege oder Ihr Chef Sie schon mal missversteht, sollten Sie den Artikel „Wie Sie Missverständnisse vermeiden – mit Chef und Kollegen“ des Sekretärinnen-Handbuchs nicht verpassen. Klicken Sie hier ... und fordern Sie Ihr kostenloses Kennenlernexemplar am besten jetzt gleich an – zusammen mit diesem Geschenk der Redaktion.

 

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