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Wie Sie sich selbst ein erstklassiges Zeugnis ausstellen

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Vielleicht ist Ihnen das in Ihrer beruflichen Laufbahn auch schon einmal passiert: Sie haben einen Chefwechsel, das Unternehmen wird umstrukturiert, oder Sie wollen das Unternehmen tatsächlich verlassen. Sie bitten Ihren aktuellen Chef um ein Zeugnis oder ein Zwischenzeugnis. Und der sagt: „Schreiben Sie es selbst, wie Sie es gerne haben wollen. Ich schaue es mir dann an.“

Er ist fein raus, und Sie können gucken, wie Sie zurechtkommen. Aber was zunächst aussieht wie eine knifflige Aufgabe, können Sie sehr gut für sich nutzen. 

Denn gerade für einen solchen Fall ist es wichtig zu wissen, wie ein sehr gutes Zeugnis für eine Sekretärin oder Assistentin aussehen muss, damit Sie sich womöglich nicht selbst schlechter bewerten, als Ihnen zusteht. Das kann schnell passieren, wenn Sie Formulierungen wählen, mit denen Sie sich unabsichtlich ein schlechtes Zeugnis ausstellen, weil der nächste Personalchef sie falsch interpretiert.

Bedenken Sie: Zeugnisse sind neben Ihrem Lebenslauf die wichtigsten Unterlagen für eine Bewerbung. 

Ihr qualifiziertes Arbeitszeugnis muss außerdem inhaltlich richtig sein, d. h. wahrheitsgemäße Angaben enthalten. In keinem Fall dürfen widersprüchliche Aussagen darin stehen. Die Gesamtbeurteilung muss im Einklang mit den Einzelwertungen stehen.

Folgende Bereiche sollten Sie in Ihrem Zeugnis aufführen:

  • Aufgabenbeschreibung
  • Leistungsbeurteilung
  • Verantwortung
  • Soziales Verhalten
  • Weiterbildung
  • Kündigungsgrund (entfällt bei Zwischenzeugnissen)

Die Leistungsbeurteilung sollte im Vergleich zur Aufgabenbeschreibung nicht zu kurz kommen. Eine ausführliche Leistungsbeschreibung lässt in aller Regel auf eine gute Leistung schließen.

Mein Tipp: Denken Sie auch an die Schlussformulierung, die so oder ähnlich lauten kann: „Wir bedauern, dass Frau Schmidt unser Unternehmen verlässt, und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche Zukunft.“ Diese Formulierung ist in der Praxis üblich. Fehlt sie, besteht die Gefahr einer negativen Bewertung durch den neuen Arbeitgeber.

Und achten Sie darauf, dass zwischen dem Ende des Arbeitsverhältnisses und dem Datum des Zeugnisses kein allzu großer zeitlicher Abstand liegt. Ansonsten könnte beim neuen Arbeitgeber der negative Eindruck entstehen, Sie hätten sich mit Ihrem Arbeitgeber über den Inhalt des Zeugnisses gestritten oder seien aus anderen Gründen im Unfrieden auseinandergegangen.

Übrigens: Auf eine Rückdatierung haben Sie nach aktueller Rechtsprechung sogar einen Anspruch.

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