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Für Entgeltabrechner sind die Unübersichtlichkeit und Sperrigkeit des derzeitigen Reisekostenrechts besonders bedauerlich, weil sie so oft damit...

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Reisekosten: So sind Ihre Rechnungen finanzamtssicher

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Von Günter Stein,

Für eine reibungslose Reisekostenabrechnung sind korrekte Belege eine der Grundvoraussetzungen. Folgende korrekte Angaben müssen finanzamtssichere Rechnungen enthalten:

 

Bei Rechnungen bis zu 150 Euro brutto:

  • eine fortlaufende Rechnungsnummer
  • der Name und die Anschrift des Unternehmens, das die Leistung erbracht hat
  • das Ausstellungsdatum der Rechnung
  • der Umfang und die Art der Leistung, die erbracht wurde
  • der Bruttobetrag der Rechnungssumme
  • der Umsatzsteuersatz (7 oder 19 Prozent)

Bei Rechnungen über 150 Euro brutto:

  • der Name und die Anschrift des Arbeitgebers als Leistungsempfänger
  • Name, Adresse und Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Unternehmens
  • das Ausstellungsdatum
  • der Leistungszeitpunkt
  • die Art und der Umfang der Leistung
  • Nettobetrag, geltender Umsatzsteuersatz und Umsatzsteuerbetrag

Tipp:
Für Fahrtkarten und Flugtickets gelten weniger strenge Regelungen. Hier genügen:

  • Name und Anschrift des befördernden Unternehmens
  • Ausstellungsdatum
  • Bruttopreis
  • Umsatzsteuersatz
  • Bei Flugtickets muss ein Hinweis auf die grenzüberschreitende Beförderung von Personen im Luftverkehr enthalten sein und der gültige Umsatzsteuersatz aus der Rechnung hervorgehen.

 

 

Beachten Sie: Bei Tickets im öffentlichen Nahverkehr kann statt des Umsatzsteuersatzes auch die Tarifentfernung aufgedruckt sein. Dann kommt es auf Folgendes an:

  • Liegt diese Tarifentfernung bei maximal 50 Kilometern, gilt der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent.
  • Liegt die Tarifentfernung über 50 Kilometer, gilt die normale Umsatzsteuer in Hohe von 19 Prozent.

Wichtig: Taxiquittungen zählen nicht zu den Fahrkarten und Flugtickets und müssen alle Pflichtangaben enthalten. Für sie gelten die strengen Regeln von oben.
Weiterhin gilt:

  • 7 Prozent Umsatzsteuer werden nur bei Stadtfahrten von maximal 50 Kilometern anerkannt.
  • Bei Fahrten durch mehrere Orte oder über 50 Kilometer muss der Taxifahrer 19 Prozent Umsatzsteuer auf der Quittung ausweisen.
  • Bei nicht lizenzierten Taxiunternehmen (etwa City Shopper, Minicar) gilt stets ein Umsatzsteuersatz von 19 Prozent.

 

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