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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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Die Schufa weiß alles - oder?

 
Urheber: motorradcbr | Fotolia

Von Iris Schuler,

Es muss noch nicht einmal um einen Kredit gehen – wer erst einmal "nur" ein Konto eröffnen möchte, wird bereits geprüft. Ohne eine Auskunft der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) läuft fast gar nichts mehr.

Das gilt sogar für Förderkredite, die Sie bei der KfW-Mittelstandsbank beantragen. Chancen auf ein Konto oder einen Kredit haben Sie nur, wenn Sie einer Auskunft zustimmen und selbstverständlich müssen Sie auch eine reine Weste haben.

Was weißt die Schufa über Sie?

Wie setzt sich die Schufa-Auskunft überhaupt zusammen? Die Informationen  sammelt die Schufa bei verschiedenen Stellen, zum Beispiel von Banken, Kreditkarten-Organisationen und Versandhändlern. Gespeichert werden:

  • Name, Vorname, Geburtsdatum und –Ort, aktuelle und ehemalige Anschriften
  • Girokonten, Kreditkarten, Telekommunikationskonten
  • Kredit- und Leasing-Verträge mit Betrag und Laufzeit
  • Fällige, unbezahlte Forderungen, zum Beispiel aus Versandbestellungen
  • Angaben aus öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen, u.a. eidesstattliche Versicherungen, Eröffnung von Insolvenzverfahren
  • Missbrauch von Giro-, Kreditkarten- oder Kreditkonten

Zahlen Sie beispielsweise die Raten von einem Kredit nicht pünktlich zurück oder haben bei einem Versandhaus noch Rechnungen offen, sind dies sogenannte "Negativmerkmale" die mindestens 3 Jahre gespeichert werden, nachdem sie bereits erledigt wurden.

Holen Sie sich Ihre Eigenauskunft

Bevor die Bank sich eine Schufa-Auskunft holt, ist es ratsam, dass Sie selbst sich eine Auskunft holen. Diese bekommen Sie kostenlos bei einer der 14 Schufa-Geschäftsstellen. Alternativ können Sie Ihre Auskunft auch über das Internet beziehen. Dies kostet einmalig 7,80 Euro, den unbefristeten Online-Zugang gibt es für 18,50 Euro.

Auch die Schufa kann einmal Fehler machen…finden Sie veraltete Daten oder falsche Angaben, berichtigen Sie das unbedingt. Wenden Sie sich für die Korrektur schriftlich an die Schufa selbst. Legen Sie Unterlagen bei, die beweisen, dass die Daten falsch oder nicht mehr aktuell sind. Das können Quittungen, ein Löschungsbescheid oder ähnliches sein.

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