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Wie Sie Ihre Zahlungsfähigkeit sichern (Teil 3)

 

Von Iris Schuler,

Anhand Ihres Liquiditätsplans können Sie einfach erkennen, ob Ihre Zahlungsfähigkeit in Gefahr ist. Stecken Sie jedoch wegen einer schlechten Zahlungsfähigkeit nicht den Kopf in den Sand. Bewahren Sie einen kühlen Kopf, und denken Sie über Maßnahmen nach, die Ihre Zahlungsfähigkeit verbessern können. Grund für eine schlechte Zahlungsfähigkeit sind häufig Zahlungsengpässe. Wie Sie Zahlungsengpässe für eine bessere Zahlungsfähigkeit bewältigen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Ihre Zahlungsfähigkeit ist in Gefahr. Was haben Sie für Wahlmöglichkeiten, um ihre finanzielle Krise zu bestehen?

Wie Sie Ihre Zahlungsfähigkeit verbessern

- Haben Sie Geldreserven? Falls vorhanden, können Sie Geldreserven locker machen, damit Sie Ihr Banklimit nicht überschreiten müssen.
- Wie sieht es mit Vermögensgegenständen aus? Haben Sie welche, die Sie verkaufen könnten, um so kurzfristig Geld zu machen?
- Sie können auch das vereinbarte Limit bei der <link glossar begriff _blank>Bank überschreiten. Beachten Sie jedoch, dass dann zusätzliche Zinsen.
- Sprechen Sie mit Ihrer <link glossar begriff _blank>Bank, und bitten Sie um eine Erhöhung des Konkurrentkredits.
- Besorgen Sie sich ein Privatdarlehen.
- Verhandeln Sie mit Ihren Gläubigern und Lieferanten, damit Sie deren Rechnungen später bezahlen können.

Dies sind Wahlmöglichkeiten, über die Sie bei einer schlechten Zahlungsfähigkeit nachdenken können. Zusätzlich sollten Sie auf jeden Fall folgende Maßnahmen im Blick haben:

- Versuchen Sie, neue Aufträge kurzfristig zu akquirieren. Arbeiten Sie unter vollem Einsatz, damit Sie die Aufträge zeitnah abarbeiten können. Schreiben Sie die Rechnungen umgehend, und kümmern Sie sich darum, dass diese zeitnah beglichen werden.
- Leben Sie äußerst sparsam, und vermeiden Sie unnötige Ausgaben.

Denken Sie daran, dass Sie Ihre Finanz- und Erfolgsrechnung auseinander halten müssen. Der Liquiditätsplan ist zwar ein Spiegelbild Ihrer Konten, beinhaltet aber auch alle Bargeschäfte. Fassen Sie am besten verschiedene Girokonten zusammen, um einen genauen Überblick zu behalten. Der Liquiditätsplan unterscheidet sich eindeutig vom Jahresabschluss. Im Liquiditätsplan sind einige Kosten und Einnahmen nicht enthalten, andere gibt es dafür zusätzlich.

<link aktuelles tipp>Im nächsten Beitrag lesen Sie, was nicht in Ihren Liquiditätsplan gehört und was Sie zusätzlich planen soll.

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