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Hauptsache gut behütet

 

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Der Hut als modische Kopfbedeckung hat bei uns inzwischen ausgedient. Gab es beispielsweise in Hamburg 1960 noch 137 Putzmacherinnen, so sind es heute gerade noch 11. Auch bei den Modeschauen in Paris, Mailand oder New York spielen Hüte keine Rolle mehr. Früher dienten etwa mondäne Damenhüte der Steigerung der Persönlichkeit - für die mitten im Berufsleben stehende, selbstbewußte Frau von heute undenkbar. Andere Kopfbedeckungen dienten als Standeszeichen (so die Arbeitermütze), als Berufskleidung (die Kochhaube) oder als Berufszugehörigkeitsmerkmal (die Melone des Londoner Bankers). Den größten Wandel hat der Zylinder mitgemacht: Vom funktionellen Reithut entwickelte er sich zum großbürgerlichen Tages- und Abendhut. Erhalten hat er sich bis in unsere Tage als Bestandteil der Schornsteinfegerkluft. Wer nähere Informationen über die Hutmode haben möchte, sollte in die Ausstellung "2 000 Hüte - Kopfbedeckungen aus der Modesammlung vom 18, Jahrhundert bis heute" gehen. Sie ist im Münchner Stadtmuseum noch bis zum 20 August zu besichtigen.

Modemuseum des Münchner Stadtmuseums, Tel. 089-233-22370

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