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Kulturelle Differenzen gefährden Geschäftsbeziehungen

 

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Bernd Müller-Jacquier, Professor für Interkulturelle Kommunikation an der Universität Chemnitz, warnt vor Fettnäpfchen, in die deutsche Manager gerne treten. Als Beispiele nennt er:

· Wenn Finnen beim Sprechen kleine Pausen einlegen, sehen Deutsche dies als Einladung, selbst das Wort zu ergreifen. Finnen werten solches Verhalten als aggressiv und egoistisch. Die Kommunikation leidet darunter - und Finnen gelten als schweigsam, weil wir sie nicht zu Wort kommen lassen.

· In Deutschland empfinden wir jede körperliche Annäherung als unhöflich und aufdringlich. Südeuropäer wiederum beschweren sich über die distanzierten und arroganten Deutschen.

· In arabischen Ländern ist es verpönt, dem Nachbarn die blanken Schuhsohlen zu zeigen, denn der Boden gilt als schmutzig, ebenso wie die Schuhe.

· Müller-Jacquiers Fazit: Durch die Globalisierung und durch Firmenfusionen nimmt die Intensität der Wirtschaftskontakte zu. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Spezialisten für interkulturelle Kommunikation.

Artikel von Jochen Leffers in: Süddeutsche Zeitung

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