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Der Umweltschutz bekommt in den heutigen Unternehmensstrukturen eine immer größere Bedeutung. Von der Einführung eines Umweltschutzmanagementsystems...

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So reduzieren Sie die Umweltbelastung durch Druckerpatronen und Toner

 

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Auch in Zeiten der Digitalisierung ist das papierlose Büro in der breiten Masse noch immer ein Zukunftstraum. Stattdessen gehört der Drucker weiterhin zur Grundausstattung eines jeden Büros. Ungeachtet dessen, dass noch immer ausgedruckt wird, was eigentlich nicht ausgedruckt werden muss, gibt es einfach Dinge, die auch heute noch auf Papier gebracht werden müssen. Beispielsweise, weil es der Gesetzgeber oder schlicht der Kunde so fordert. Beim Drucken ist aber nicht unbedingt das Papier die größte Umweltsünde, sondern es sind Patronen und Toner. Doch auch ohne gänzlichen Druckverzicht gibt es Möglichkeiten, die Umweltbelastung zu senken.

In geschäftlichen E-Mails gehört der Hinweis, diese doch nur dann auszudrucken, wenn es wirklich unvermeidbar ist, heute für viele Firmen zur Unternehmenskultur. Die meisten, die sich mit diesem Hinweis ein grünes Image verpassen wollen, denken aber selbst zu wenig darüber nach, ob der geplante Ausdruck wirklich notwendig ist. Weil man nicht alle zum Umweltbewusstsein erziehen kann – schon gar nicht mit so einem Hinweis – sollten Unternehmer, denen der Umweltschutz tatsächlich am Herzen liegt, lieber dort ansetzen, wo die wirkliche Umweltbelastung liegt.  

3 Liter Erdöl für eine Patrone  

Toner und Tinte sind chemische Produkte, die bei ihrer Herstellung viele Ressourcen verbrauchen. Allein für eine einzige Druckerpatrone, mit der nicht unbedingt viele Seiten gedruckt werden können, werden in der Produktion bis zu drei Liter Erdöl benötigt. Auch dieser Inhaltsstoff macht Druckerpatronen letztlich zu Sondermüll, der aufwendig und kostspielig entsorgt werden muss.  

Überhaupt sind die Kosten für die Wirtschaft ein großes Problem. Während die Drucker relativ günstig angeboten werden, zahlt man für die Tinte mehr als für menschliches Blut. Statt an umweltfreundlichen und günstigen Alternativen zu arbeiten, stecken die Hersteller von Druckern viel Energie in die Entwicklung von Technik, die das Drucken mit kostengünstigerer Fremdtinte verhindern soll. Ein zusätzliches Ärgernis für die gemolkenen Kunden.  

Tipps für nachhaltiges Drucken  

Nichtsdestotrotz kann jeder im Büroalltag seinen Teil dazu beitragen, die Umweltbelastung durch Druckerpatronen und Toner so gering wie möglich zu halten:  

1. Patronen und Toner fachgerecht entsorgen  

Verbrauchte Patronen und Toner einfach im Restmüll zu entsorgen, ist die größte Sünde. Es bleiben immer Rückstände, die aufgrund ihrer zum Teil gefährlichen Inhaltsstoffe fachgerecht entsorgt werden müssen. Noch besser ist es natürlich, wenn Patronen recycelt werden. Sie lassen sich mit relativ wenig Aufwand wiederbefüllen. Achten Sie bei der Entsorgung also darauf, dass es sich um einen Betrieb handelt, der die Patronen möglich recycelt. Unternehmen können entsprechende Boxen bestellen und die leeren Patronen und Toner darin sammeln. Auch in vielen größeren Elektromärkten und Supermärkten gibt es Sammelstellen. Natürlich kann man immer auch dort zurückgeben, wo man die Ware gekauft hat.  

2. Recycelte Tintenpatronen kaufen  

Wer Patronen zum Recyceln gibt, der sollte auch so konsequent sein, recycelte Patronen zu kaufen. Denn erst dann macht der Kreislauf wirklich Sinn. Es gibt mittlerweile viele Händler, die ausschließlich wiederbefüllte Patronen verkaufen, so wie superpatronen.de. Neben dem Umweltschutzgedanken ist der Preis ein weiterer Vorteil. Trotz Befüllung von Hand kosten diese Patronen bis zu 70 Prozent weniger als die Markenware vom Druckerhersteller, die in der Qualität nicht unbedingt besser ist.  

3. Drucken vermeiden  

Am umweltfreundlichsten ist aber noch immer jener Ausdruck, der nie stattgefunden hat. Denn trotz der Belastung durch Tinte und Toner, werden immerhin noch immer 40 Prozent der gefällten Bäume für Papier benötigt. Jeder Ausdruck der vermieden werden kann, ist deshalb ein guter und sparsamer Ausdruck. Die notwendigen sollte man lediglich in schwarz-weiß ausdrucken. Das reicht den meisten sowieso aus und man spart drei Farben, die ohnehin so selten genutzt werden, dass sie schnell eintrocknen und dann fast noch voll entsorgt werden müssen.  

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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