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Der Umweltschutz bekommt in den heutigen Unternehmensstrukturen eine immer größere Bedeutung. Von der Einführung eines Umweltschutzmanagementsystems...

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Wie der Umweltschutz beim Reinigen von Gebäude und Büros optimal berücksichtigt wird

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Von Wolfram von Gagern,

Viele Reinigungsmittel, die bei der Büro- und Gebäudereinigung eingesetzt werden, erweisen sich bei näherer Betrachtung aus Umweltgesichtspunkten als problematisch.

Dabei gibt es zahlreiche Alternativen, die in Ihrem Unternehmen zum Einsatz kommen können.

Sprechen Sie deshalb mit der Geschäftsleitung beziehungsweise den mit der Reinigung beauftragten Firmen ab, dass nur noch die umweltfreundlicheren Alternativen zum Einsatz kommen – und setzen Sie so einen weiteren wichtigen Baustein zum Thema „Umweltschutz im Unternehmen“ um.

Problematisch sind vor allem die in Reinigungsmitteln zu findenden Bleichstoffe und Stoffzubereitungen wie Farb- und Duftstoffe, die zwar keinen Beitrag zur Reinigung und Pflege von Gebäuden und Büros leisten und dennoch in einer Vielzahl von Produkten zum Einsatz kommen. Bemerkenswert: Zahlreiche Produkte werben sogar mit dem „ÖkoHinweis“. In einer Studie des Bundesumweltamtes konnten keinerlei Unterschiede in der Reinigungsleistung zwischen herkömmlichen und als „alternativ“ bezeichneten Reinigungsmitteln festgestellt werden.

Was Sie aus Umweltgesichtspunkten tun können

Verzichten Sie im Unternehmen, wo immer möglich, auf Reinigungs- und Pflegemittel, die die in der folgenden Liste genannte Stoffe und Stoffzubereitungen enthalten. Schon mit der Ausschreibung von Reinigungsdienstleistungen oder mit dem Einkauf von Reinigungsmitteln beschäftigte Abteilungen sollten diese Liste ausdrücklich bei ihren Anfragen oder Ausschreibungen berücksichtigen.

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Wichtig: Vermeiden Sie möglichst Reinigungs- und Pflegemittel, die

  • der Gefahrstoffverordnung unterliegen,
  • der Wassergefährdungsklasse 3 zugeordnet sind.
TIPP: Beschränken Sie die Anzahl der Reinigungs- und Pflegemittel auf wenige Produkte bzw. Produktgruppen (in der Unterhaltsreinigung werden in der Regel nicht mehr als 7 bis 10 unterschiedliche Stoffzubereitungen benötigt). Sinnvoll und akzeptabel sind folgende Reinigungsmittel
  • Alkohol- oder Allzweckreiniger
  • Zitronensäurereiniger
  • Seifenreiniger
  • Scheuermittel
  • Handgeschirrspülmittel
  • Spiritus

Folgende Mittel sind ökologisch bedenklich oder nicht erforderlich:

  • Chemische Abfluss-/Rohrreiniger
  • Mikrowellenreiniger
  • Backofensprays
  • Möbelpolituren
  • Chlorhaltige Sanitärreiniger
  • Lösungsmittelhaltige Fleckentferner
  • Urinal- oder Beckensteine
  • Wasserkastenzusätze
  • Herdputzmittel
  • Luftverbesserer/Duftstoffe
  • Weichspüler
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