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Die größten Attacken auf die Gesundheit vieler Beschäftigter gehen vom täglichen Lärm am Arbeitsplatz aus. Zu den schädlichen Folgen gehört vor allem...

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So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, Gehörschutz zu tragen

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Lärmschutzverordnung

Von Wolfram von Gagern,

Manche Mitarbeiter sind unverbesserlich. Natürlich ist Gehörschutz nicht immer angenehm zu tragen und erschwert mitunter die Kommunikation untereinander.

Doch die Gefahr vor Lärmschwerhörigkeit sollte Anreiz genug sein ihn zu tragen – einmal ganz davon abgesehen, dass das Tragen von Gehörschutz in Räumen Pflicht ist, in denen die zulässigen Grenzwerte überschritten werden. Als Arbeitgeber sollten Sie vor allem auf die Gefahren hinweisen – und mit gutem Beispiel vorangehen. Denn dadurch entsteht eine Vorbildwirkung, was viele Beschäftigte eher dazu veranlasst, ihren Gehörschutz zu tragen.

Unterweisen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig in den Gefahren

Dabei sollten Sie auf folgende Punkte eingehen:

  1. Schwerhörigkeit ist neben Hauterkrankung die häufigste Berufskrankheit. Stellen Sie damit sicher, dass niemand vor solchen Gefahren gefeit ist!
  2. Lärmschwerhörigkeit ist eine nicht umkehrbare Erkrankung. Ein zerstörtes Gehör kann weder durch Heilung noch durch Operation wieder aktiviert werden.
  3. Schwerhörigkeit entwickelt sich langsam und allmählich. Oft wird sie erst bemerkt, wenn es schon zu spät ist. Weisen Sie auf diese schleichende Gefahr hin!
  4. Die sozialen Auswirkungen sind weit schlimmer, als viele sich das vorstellen. Man hört nicht nur leiser, sondern es kommt zu verzerrten Wahrnehmungen von Musik und Sprache.
  5. Betroffene erleben meist den sozialen Ausschluss. Verwandte und Freunde wissen nicht, wie sie auf Schwerhörigkeit reagieren sollen. Sie können nicht unterscheiden ob der Betroffene bloß schlecht hört oder das Gesagte geistig nicht mehr erfassen kann. Im Straßenverkehr und im öffentlichen Leben (zum Beispiel auf Volksfesten und in Kneipen) überhört der Betroffene wichtige Signale oder kann keine Konversation mehr führen.
  6. Eventuell droht Berufsunfähigkeit

Weisen Sie in einer Schulung auf solche Gefahren hin, können Sie Musik und Sprachbeispiele vorstellen, die Sie von der Berufsgenossenschaft erhalten. Wesentlich für den Einsatz von Gehörschutz ist, dass alle Mitarbeiter ihn tragen, die Lärmbereiche betreten, insbesondere Vorgesetzte und Sicherheitsfachkräfte. Die Mitarbeiter lernen dadurch, dass die Gefahr ernst zu nehmen ist, und sie lassen sich von Vorbildern beeinflussen.

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