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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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1. Teil der Serie wie Sie die Einnahmen-Überschuss-Rechnung korrekt erstellen

 

Von Iris Schuler,

Solange Sie freiberuflich arbeiten oder ein Kleingewerbe betreiben, dürfen Sie auf eine Bilanz verzichten und Ihren betrieblichen Gewinn mit einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermitteln. Das ist einfacher, birgt jedoch auch Gefahren. Machen Sie Fehler, zahlen Sie vielleicht zu viele Steuern. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit einer Betriebsprüfung. In dieser Serie lesen Sie, wie Sie die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) sicher im Griff haben.

Solange Sie freiberuflich arbeiten oder ein <link glossar begriff _blank>Kleingewerbe betreiben, dürfen Sie auf eine Bilanz verzichten und Ihren betrieblichen Gewinn mit einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) ermitteln. Das ist einfacher, birgt jedoch auch Gefahren. Machen Sie Fehler, zahlen Sie vielleicht zu viele Steuern. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit einer Betriebsprüfung. In dieser Serie lesen Sie, wie Sie die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) sicher im Griff haben.

<link glossar begriff _blank>Freiberufler und Kleingewerbetreibende errechnen nach Ablauf eines Geschäftsjahres selbst den Gewinn bzw. Verlust des Unternehmens. Das Ergebnis geht mit der Steuererklärung ans <link glossar begriff _blank>Finanzamt, das die Steuerzahlung festgesetzt. Es ist nicht unbedingt notwendig, den Gewinn mit einer Bilanz zu ermitteln.

Bilanz oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR)

Jedes Unternehmen kann bilanzieren, viele sind auch dazu verpflichtet. Ist Ihr Betrieb im <link glossar begriff _blank>Handelsregister eingetragen, gehört die Bilanzierung zu Ihren Pflichten. Die Bilanz stellt das Reinvermögen, also alle Besitzkosten abzüglich Schulden, am Jahresende dem vom Jahresanfang gegenüber.

Einige Unternehmen dürfen auf eine Bilanz verzichten und es sich einfacher machen. Zu den steuerlichen Pflichten zählt in diesem Fall nur eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) nach Paragraph 4 Absatz 3 EStG. In einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) ziehen Sie die Betriebseinnahmen eines Jahres von den Betriebsausgaben des Jahres ab. Die Differenz ist der Gewinn.

Der Verzicht auf eine Bilanz und die Erlaubnis zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) ist an folgende Bedingungen geknüpft:

- Sie sind <link glossar begriff _blank>Freiberufler und unabhängig von Ihrem Umsatz und Gewinn
- Sie sind Kleingewerbetreibender und nicht im <link glossar begriff _blank>Handelsregister eingetragen. Sie dürfen solange mit einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) arbeiten, bis Sie vom <link glossar begriff _blank>Finanzamt zur Bilanzierung aufgefordert werden. Das geschieht, wenn Sie in einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) mehr als € 500.000,- Umsatz oder 50.000 Gewinn errechnet haben. Die Bilanz wird dann fällig ab dem Geschäftsjahr, das nach der Aufforderung neu beginnt. Sie müssen nur dann wechseln, wenn das <link glossar begriff _blank>Finanzamt Sie auffordert.

Es ist nicht erlaubt, beliebig zwischen Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) und Bilanzierung zu wechseln. Ein freiwilliger der Wechsel von der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) zur Bilanz ist für drei Jahre bindend. Es ist empfehlenswert, bei einer Wahlmöglichkeit sich für die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) zu entscheiden. Diese ist in der Erstellung deutlich einfacher und fordert zudem keine aufwändige doppelte Buchführung.

<link aktuelles tipp>Im nächsten Beitrag lesen Sie, wann Sie den amtlichen EÜR-Vordruck nutzen müssen.

Weitere Tipps zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR), aber auch zu anderen interessanten finanziellen Aspekten, lesen Sie im Handbuch für <link glossar begriff _blank>Selbstständige und Unternehmer.

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