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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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10. Teil der Serie: Wie Sie sich Ihre Zahlungsfähigkeit sichern und einen Zahlungsausfall vermeiden

 

Von Iris Schuler,

Appellieren, Motivieren, Druck ausüben, ja sogar Drohen hat keinen Erfolg gebracht. Um einen Zahlungsausfall vermeiden zu können, gibt es jetzt nicht mehr viele Mittel: Sie können die Angelegenheit an einen Rechtsanwalt übergeben. Zunächst fallen jedoch Kosten für Sie an, weil Sie das Honorar und die Ausgaben des Rechtsanwalts zunächst vorschießen müssen. Eventuell bleiben Sie auf diesen Kosten sitzen, falls es zu einem Vergleich kommt oder der Kunde tatsächlich zahlungsunfähig ist.

Appellieren, Motivieren, Druck ausüben, ja sogar Drohen hat keinen Erfolg gebracht. Um einen Zahlungsausfall vermeiden zu können, gibt es jetzt nicht mehr viele Mittel: Sie können die Angelegenheit an einen Rechtsanwalt übergeben. Zunächst fallen jedoch Kosten für Sie an, weil Sie das Honorar und die Ausgaben des Rechtsanwalts zunächst vorschießen müssen. Eventuell bleiben Sie auf diesen Kosten sitzen, falls es zu einem Vergleich kommt oder der Kunde tatsächlich zahlungsunfähig ist.

Gerichtliches Mahnverfahren, damit Sie Ihren Zahlungsausfall vermeiden

Um Ihren Zahlungsausfall vermeiden zu können, können Sie ohne Anwalt ein kostenpflichtiges, gerichtliches Mahnverfahren einleiten. Das sollten Sie tun, wenn Sie sich sicher sind, dass Ihre Geldforderung zu Recht besteht und auch beweisbar ist. Den Antrag auf ein gerichtliches Mahnverfahren reichen Sie bei dem für Sie zuständigen zentralen Mahngericht ein. Die Adresse finden Sie auch im Internet unter www.zustaendiges-gericht.de.

Für ein gerichtliches Mahnverfahren benötigten Sie ein amtliches Antragsformular, das Sie im Schreibwarenhandel kaufen können. Alternativ können Sie das Formular auch über www.online-mahnantrag.de ausfüllen, selbst ausdrucken und an das Mahngericht schicken.

Eine dritte Möglichkeit wäre, dass Sie die Forderung fallen lassen, weil Ihnen die zusätzlichen Kosten für Anwalt und Mahnverfahren zu teuer sind. Den Zahlungsausfall vermeiden, können Sie so nicht mehr, aber Sie können Ihren Imageschaden in Grenzen halten. Machen Sie Ihren Schuldner abschließend klar, dass die Nichtbezahlung der Rechnung Folgen hat.

Schreiben Sie Ihrem Schuldner ein Abschluss-Schreiben, dass Sie die Sache fallen lassen, erteilten Sie Hausverbot und weisen Sie darauf hin, dass Sie Kollegen über diesen Zahlungsausfall informieren werden.

Eventuell ist so ein Abschluss-Schreiben eine weitere Möglichkeit, dass Sie doch noch Ihren Zahlungsausfall vermeiden. Vielleicht zahlt der Schuldner, weil er seine Ehre retten möchte. So ein Brief hat auf jeden Fall für Sie den Vorteil, dass Sie so einen Schlussstrich ziehen und Ihrer Wut noch einmal Ausdruck verleihen können.

Weitere Informationen zum Thema „Zahlungsfähigkeit“ und „Zahlungsausfall vermeiden“ finden Sie auch im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer. Fordern Sie hier eine kostenlose Test-Ausgabe an.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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