Gratis-Download

Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

Jetzt downloaden

3. Teil der Serie wie Sie die Einnahmen-Überschuss-Rechnung korrekt erstellen

 

Von Iris Schuler,

Eine häufig gestellte Frage vieler Unternehmer im Zusammenhang mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ist, wie man Einnahmen und Ausgaben dem richtigen Geschäftsjahr zuordnet. Dieser Beitrag bringt auf den Punkt, wie Sie die richtige Jahresabgrenzung bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) vornehmen.

Eine häufig gestellte Frage vieler Unternehmer im Zusammenhang mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) ist, wie man Einnahmen und Ausgaben dem richtigen Geschäftsjahr zuordnet. Dieser Beitrag bringt auf den Punkt, wie Sie die richtige Jahresabgrenzung bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) vornehmen.

Ist für die Jahresabgrenzung bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung das Rechnungsdatum entscheidend oder der Zahltag? Als Abgrenzung gilt bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) der Zahltag.

In der Regel ordnen Sie alle Einnahmen oder Ausgaben dem Geschäftsjahr zu, in dem Sie das Geld tatsächlich bekommen oder ausgegeben haben. Handelt es sich dabei um eine Barzahlung oder einen Scheck, gilt das Datum der Übergabe. Bei einer Überweisung ist das Datum der Gutschrift, also die Abgabe beim Kreditinstitut, und nicht das der Wertstellung relevant.

Bezahlt Ihr Kunde eine Rechnung aus Dezember erst im Januar, zählen Sie diese zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) für das kommende Jahr. Bekommen Sie von einem <link glossar begriff _blank>Kunden noch im Dezember einen Scheck, wird dieser der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) des vergangenen Jahres zugerechnet, egal wann Sie den Scheck einlösen.

Ausnahmen bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR)

In den meisten Fällen fallen zum Jahresende regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben an. Dazu zählen beispielsweise Zinsen, Mieten, Arbeitslöhne, Versicherungsbeiträge oder Umsatzsteuer-Zahlungen. Solche Einnahmen und Ausgaben, die Sie innerhalb von 10 Tagen vor oder nach Ende des Jahres eingenommen bzw. gezahlt haben, ordnen Sie mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) dem Jahr zu, zu welchem sie wirtschaftlich gehören.

Die Büromiete für Dezember beispielsweise, die Sie erst am 8. Januar des folgenden Jahres überweisen, gehört in die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) des vergangenen Jahres.

Neben der Ausnahme für regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR), gibt es auch eine Ausnahme bei der Anschaffung von Wirtschaftsgütern. Schaffen Sie Wirtschaftsgüter an, die über mehrere Jahre abgeschrieben werden, kommt es auf den Anschaffungszeitpunkt an. Stellen Sie sich die Frage, wann Sie als Eigentümer über die Anschaffung verfügen können.

Sie bekommen im Dezember eine Maschine auf Rechnung geliefert. Den Rechnungsbetrag bezahlen Sie erst im Januar. Sie haben die Maschine jedoch im Dezember angeschafft und können für die dazugehörige Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) die <link glossar begriff _blank>Abschreibung für Dezember als Ausgabe in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) geltend machen.

Eine weitere Ausnahme gibt es für Grundstücke im Betriebsvermögen. Die Ausgaben dafür können Sie in einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) erst beim Verkauf oder bei einer Entnahme geltend machen.

<link aktuelles tipp>Im nächsten Tipp lesen Sie, wie Sie die Umsatzsteuer bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) getrennt ausweisen.

Weitere Beiträge zum Thema Einnahmen-Überschuss-Rechnung (<link glossar begriff _blank>EÜR) oder andere interessante Themen rund um Ihre Selbstständigkeit, finden Sie im Handbuch für <link glossar begriff _blank>Selbstständige und Unternehmer.

Das "Handbuch für <link glossar begriff _blank>Selbstständige und Unternehmer" führt Ihr Unternehmen direkt, schnell und sicher zum Erfolg. Verlassen Sie sich bei Ihren Entscheidungen auf den Rat von 17 Experten, damit Sie ab sofort Fehler vermeiden und richtig handeln - Ihr Erfolg ist Ihnen dann sicher.

Jetzt kostenlos testen.

Kleinunternehmer und Selbstständige aktuell

Erfolgserprobte Praxis-Tipps für Menschen wie Sie: Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler. Für Menschen, die hart arbeiten und schnelle, sofort anwendbare Tipps brauchen, um jeden Monat bares Geld zu sparen – um den Lohn für die eigene Arbeit zu sichern.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.

Datenschutz
Produktempfehlungen

Datenschutzmagazin für Mitarbeiter

Datenschutzmagazin für Mitarbeiter

Praxisnahes Wissen zur Verbesserung und Erleichterung Ihrer Arbeit als Datenschutzbeauftragter!

So schützen Sie Ihr Unternehmen vor internen Risiken und externen Angriffen!

So setzen Sie die Anforderungen des Art. 32 DSGVO in Ihrem Unternehmen um

Jobs