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4. Teil der Serie wie Sie die Einnahmen-Überschuss-Rechnung korrekt erstellen

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Von Iris Schuler,

Bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) müssen Sie Ihre Einnahmen gesondert aufzeichnen. Es reicht nicht aus, dass Sie die Belege sammeln. Im Einzelhandel genügen allerdings die Tagessummen. Wie gehen Sie mit der Umsatzsteuer bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) um? Wie Sie die Umsatzsteuer bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) getrennt ausweisen, lesen Sie in diesem Beitrag..Arbeiten Sie als umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer mit einem Gesamtumsatz im Vorjahr bis € 17.500,- und einem zu erwartenden Umsatz im laufenden Jahr von maximal € 50.000,-?

Bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) müssen Sie Ihre Einnahmen gesondert aufzeichnen. Es reicht nicht aus, dass Sie die Belege sammeln. Im Einzelhandel genügen allerdings die Tagessummen. Wie gehen Sie mit der Umsatzsteuer bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) um? Wie Sie die Umsatzsteuer bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) getrennt ausweisen, lesen Sie in diesem Beitrag.
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Arbeiten Sie als umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer mit einem Gesamtumsatz im Vorjahr bis € 17.500,- und einem zu erwartenden Umsatz im laufenden Jahr von maximal € 50.000,-?

Dann haben Sie keinen Vorsteuerabzug, weil Sie auf Ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen. In Ihrer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erfassen Sie in diesem Fall sämtliche Einnahmen und Ausgaben als Bruttobeträge. Alle Felder, die von Umsatzsteuer sprechen, bleiben leer. Die Summe aller Einnahmen steht in Ihrer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) in Feld 111. Gehören zu dieser Summe der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) auch Beträge, die umsatzsteuerfrei sind, wie zum Beispiel Versicherungsvermittlungen oder heilberufliche Tätigkeiten, tragen Sie die Summe bei Ihrer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) zusätzlich in Feld 119 ein.

Bei Ihren Betriebsausgaben steht Ihnen kein Vorsteuerabzug zu. Deshalb tragen Sie in Ihrer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ebenfalls die Bruttobeträge in die "Anlage EÜR" ein. Für die Aufschlüsselung richten Sie sich nach den Vordruck.

Einnahmen-Überschuss-Rechnung für Unternehmer mit mehr als € 50.000,- Umsatz

Alle übrigen Unternehmer, die nicht zu den umsatzsteuerlichen Kleinunternehmern zählen, erfassen Einnahmen und Ausgaben als Nettobeträge. Zudem kommt der Eintrag der eingenommen und gezahlten Umsatzsteuer in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR).

Zu den Einnahmen zählen bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) die Summe der umsatzsteuerpflichtigen Umsätze in netto, die Summe der eingenommenen Umsatzsteuer und die Summe eventueller Vorsteuer-Erstattungen.

Zudem berechnen Sie bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) die Umsätze, die umsatzsteuerfrei sind. Dazu zählen umsatzsteuerfreie Umsätze wie zum Beispiel aus Ausfuhr-Lieferungen oder heilberufliche Tätigkeiten, nicht umsatzsteuerbare Betriebseinnahmen, wie Schadenersatz oder öffentliche Zuschüsse sowie Umsätze, für die der Empfänger Ihrer Leistung die Umsatzsteuer schuldet (kommt häufig im Baugewerbe vor).

Ihre Betriebsausgaben führen Sie in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ebenfalls mit den Nettobeträgen auf. Zu den Betriebsausgaben zählen die Summe der Umsatzsteuer-Beträge, die Sie selbst an andere Unternehmen gezahlt haben sowie die Summe der Umsatzsteuerbeträge, die Sie in dem Jahr ans Finanzamt abgeführt haben.

Lassen Sie sich nicht irritieren, dass die Zahlen in Ihrer Umsatzsteuer-Jahreserklärung von denen in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) abweichen können. Haben Sie beispielsweise in der Jahresmitte eine Umsatzsteuer-Nachzahlung geleistet, erscheint diese in Ihrer Umsatzsteuer-Jahreserklärung des vergangenen Jahres, die Ausgabe sehen Sie jedoch erst in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) des folgenden Jahres.

Im nächsten Beitrag lesen Sie, wie Sie mit Entnahmen aus Ihrem Betrieb bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) vorgehen.

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