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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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6. Teil der Serie wie Sie Investitionen planen

 

Von Iris Schuler,

Wenn Sie Investitionen planen, ist die Investitionsrechnung das Herzstück Ihrer Arbeit. Für eine Investitionsrechnung brauchen Sie Zahlen zu der Nutzungsdauer, dem voraussichtlichen Gewinn, der Investitionssumme und dem Kalkulationszinssatz. In diesem Beitrag lesen Sie verschiedene Hinweise, wie Sie die Investitionssumme möglich realistisch berechnen bzw. schätzen.

Die Investitionssumme ist der Anschaffungspreis für die Investition plus Nebenkosten. Setzen Sie also einen Betrag an, den das Wirtschaftsgut zum Anschaffungszeitpunkt kosten wird plus Kosten für Lieferung oder Versand, Transportversicherung und Montage.

Zahlen zu diesen Kosten für Ihre Investition finden Sie in gängigen Preislisten oder vielleicht haben Sie auch konkrete Angebote. Sind Sie unsicher, erkundigen Sie sich bei den in Frage kommenden Lieferanten.

Sind Sie umsatzsteuerpflichtig, sind die Nettobeträge für Sie relevant, denn Sie holen sich die Vorsteuer vom <link glossar begriff _blank>Finanzamt wieder zurück. Ansonsten rechnen Sie bei Ihrer Investitionsrechnung mit Bruttobeträgen.

Investitionen planen – mit Fremdfinanzierung

Wenn Sie Investitionen planen und diese nicht vollständig mit Eigenkapital bezahlen, sondern einen Ratenkredit beantragen werden, setzen Sie trotzdem den gesamten Kaufpreis der Investition als Investitionssumme an. Das ist wichtig, weil Ihr finanzieller Spielraum für weitere Anschaffungen genau um diesen Betrag sinkt.

Finanziert Ihnen die <link glossar begriff _blank>Bank beispielsweise eine neue Maschine als Investition, werden Sie es schwerer haben, einen zweiten Kredit für eine weitere Investition, z.B. für einen neuen Geschäftswagen, zu bekommen. Mit einer fremd finanzierten Investition geht Ihre Bonität zurück. Diese überprüfen jedoch Banken und Lieferanten, bevor sie Geschäfte mit ihnen machen. Die Finanzierungskosten für eine Investition, also die Zinsen, zählen nicht zur Investitionssumme, sondern zu den laufenden Kosten Ihrer Investition.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass Sie als Investition ein Wirtschaftsgut leasen. Die Investitionssumme wäre dann lediglich eine eventuelle <link glossar begriff _blank>Leasing-Sonderzahlung zu Beginn des <link glossar begriff _blank>Leasing-Vertrags. Die monatlichen <link glossar begriff _blank>Leasing-Raten für die Investition zählen Sie zu den laufenden Kosten.

<link aktuelles tipp>Lesen Sie weiter in dieser Serie und erfahren Sie, wie Sie den Kalkulationszinssatz ermitteln.

Investitionen zu planen, ist wichtig für Ihren unternehmerischen Erfolg. Wie Sie am besten vorgehen, lesen Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer. Fordern Sie hier eine kostenlose Test-Ausgabe an.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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