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7. Teil der Serie Leasing als Alternative zum Kredit

 

Von Iris Schuler,

Sie haben bereits gelesen, dass es wichtig ist, die Anschaffungskosten für das Leasing-Gut zu ermitteln. Außerdem haben Sie damit begonnen, die Rahmenbedingungen für Ihr Leasing zu klären. In diesem Tipp klären wir eine weitere wichtige Frage für das Leasing:

Sie haben bereits gelesen, dass es wichtig ist, die Anschaffungskosten für das Leasing-Gut zu ermitteln. Außerdem haben Sie damit begonnen, die Rahmenbedingungen für Ihr Leasing zu klären. In diesem Tipp klären wir eine weitere wichtige Frage für das Leasing:

Wollen Sie das Leasing-Gut am Ende der Laufzeit von Ihrem Leasing erwerben oder zurückgeben?

Viele Leasing-Geber werben mit niedrigen Raten während der Vertragslaufzeit. Dafür fällt die Abschlusszahlung besonders hoch aus. Klären Sie deshalb, welche Kosten am Ende von Ihrem Leasing auf Sie zukommen. Für Leasing gibt es in der Regel folgende drei Grundmodelle:

Drei Grundmodelle beim Leasing

1. Andienungsrecht: Der Leasing-Geber kalkuliert bei Vertragsbeginn den Restwert, den das Leasing-Gut nach der Vertragslaufzeit haben wird. Er hat das Recht, von Ihnen zu verlangen, dass Sie das Gut nach Ablauf von Ihrem Leasing zu diesem Preis kaufen. Es kann jedoch sein, das der tatsächliche Restwert höher als der kalkulierte ist. Dann kann er das Gut selbst zu diesem Preis verkaufen - Sie gehen dabei leer aus. Wenn es sich vermeiden lässt, gehen Sie nie auf ein Andienungsrecht ein.
2. Restwert-Abrechnung: Bei Vertragsbeginn wird der Restwert kalkuliert. Sie garantieren, dass Sie zum Abschluss von Ihrem Leasing das Gut zu diesem Preis kaufen werden. Als Alternative können Sie auch die Restwert-Garantie übernehmen. Das bedeutet, dass der Leasing-Geber das Gut weiterverkauft, falls Sie es zurückgegeben. Erzielt der Leasing-Geber beim Verkauf einen niedrigen Preis als der kalkulierte Restwert, müssen Sie die Differenz ausgleichen. Liegt der Preis höher, werden Sie am Mehrerlös beteiligt.
3. Reines Nutzungs-Leasing: Die Raten für das Leasing und der Restwert werden auf Basis der Laufleistung, die Sie wünschen, kalkuliert. Das sind zum Beispiel die Kilometer beim Pkw oder die Laufzeit in Stunden bei Maschinen. Wenn Sie das Gut nach Ablauf des Leasing-Vertrages nicht kaufen möchten, werden Über- bzw. Unterschreitungen der vereinbarten Laufleistung abgegolten. In der Regel werden beispielsweise beim Leasing eines Pkws einige Cent pro Kilometer nachgezahlt oder erstattet. Das Gut geben Sie nach dem Leasing einfach zurück. Manchmal kommt es zum Streit, ob das Gut übermäßig abgenutzt oder beschädigt ist. Dafür müssen Sie aufkommen, wenn der Leasing-Geber es zum Beispiel mithilfe eines Sachverständigen beweisen kann.

Weitere Informationen zum Thema Leasing finden Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmen. Über das http://www.mein-geschaeftserfolg.de/glossar/begriff/leasing.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1%5Bmethode%5D=update&cHash=7026a6a355Leasing hinaus gibt es viele interessante Beiträge rund um Ihre Selbstständigkeit. Fordern Sie hier eine kostenlose Test-Ausgabe an.

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