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7. Teil der Serie wie Sie Investitionen planen

 

Von Iris Schuler,

Wenn Sie Investitionen planen, steht die Investitionsrechnung an erster Stelle. Bei der Investitionsrechnung benötigen Sie Zahlen zur voraussichtlichen Nutzungsdauer, zum Gewinn pro Jahr, zur Investitionssumme und zum Kalkulationszinssatz. In den vorherigen Beiträgen dieser Serie haben Sie gelesen, wie Sie Nutzungsdauer, Gewinn und Investitionssumme für Ihre Investition ermitteln oder schätzen. Dieser Beitrag informiert Sie über dem Kalkulationszinssatz.

Wenn Sie Investitionen planen und eine Investitionsrechnung vornehmen, können Sie den Zinssatz frei wählen. Sie legen Ihrer Investitionsrechnung die Kapitalwertmethode zu Grunde. Der Grundgedanke der Kapitalwertmethode ist, dass Sie das Geld, das Sie für eine Investition ausgeben auch anders anlegen könnten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, festverzinsliche Wertpapiere wären sicherlich eine Lösung.

Denken Sie darüber nach, welchen Zinssatz Sie erwarten können, wenn Sie das Geld für Ihre Investition anderweitig anlegen würden. Der gedachte Zinssatz ist der Basiszinssatz für Ihre Kalkulation. Sie sollten den Basiszinssatz für Ihre Investition mit etwa vier bis fünf Prozent nicht zu hoch ansetzen.

Wenn Sie das Geld für Ihre Investition in Wertpapieren anlegen, ist das vergleichsweise risikolos. Am Ende der Laufzeit bekommen Sie das eingesetzte Kapital mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück plus Zinsen.

Investitionen planen: Lassen Sie sich Ihr Risiko bezahlen

Bei der Investition sieht es anderes aus. Wenn Sie eine Investition planen und umsetzen hängt alles davon ab, ob Sie die geplanten Mehrumsätze erreichen. Falls dieser Fall nicht eintritt, sinkt Ihr Gewinn. Es kann ein Verlust entstehen, den Sie aus anderen Mitteln decken müssen. Weitere Risiken wären Schäden oder Produktionsausfälle, oder dass sich die Investition überhaupt nicht rentiert, und Sie Ihr Geld komplett verlieren. Es ist richtig, dass Sie diese Risiken bezahlt bekommen möchten. Legen Sie deshalb für die Berechnung des Kapitalwerts einen höheren Zinssatz zu Grunde als bei einer risikoarmen Anlage.

Der Risikoaufschlag ist abhängig von Ihren persönlichen Vorstellungen, aber auch von der Art der Investition sowie von den Rahmenbedingungen der Branche. Risikoaufschläge variieren deshalb in etwa zwischen 5 bis 10 Prozent. Teilweise liegen diese sogar darüber. Wenn Sie Investitionen planen und nicht sicher sind, welcher Risikozuschlag angemessen ist, können Sie bei der <link glossar begriff _blank>Bank oder Kammer nachfragen.

Rechnen Sie für Ihre Investitionsrechnung mit einem Basiszinssatz von 4 bis 5 Prozent und einem Risikoaufschlag von 5 bis 10 Prozent. Der realistische Kalkulationszinssatz liegt somit zwischen 9 und 15 Prozent.

Damit Sie erfolgreich Ihre Investitionen planen, sollten Sie zu jeder Zeit gut informiert sein. Das ist möglich mit dem Handbuch für Selbstständige und Unternehmer. Fordern Sie jetzt eine kostenlose Test-Ausgabe an.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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