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7. Teil der Serie wie Sie per Ratenzahlung an Ihr Geld kommen

 

Von Iris Schuler,

Bei einer Ratenzahlung kommen Sie Ihrem Kunden auf jeden Fall entgegen. Damit Sie bei einer Ratenzahlung nicht ausgenutzt werden, sollten Sie die Vereinbarung zur Ratenzahlung für Sie selbst als Gläubiger günstig formulieren. Wie Ihnen das gelingt, lesen Sie in diesem Beitrag.

Bei einer Ratenzahlung kommen Sie Ihrem <link glossar begriff _blank>Kunden auf jeden Fall entgegen. Damit Sie bei einer Ratenzahlung nicht ausgenutzt werden, sollten Sie die Vereinbarung zur Ratenzahlung für Sie selbst als Gläubiger günstig formulieren. Wie Ihnen das gelingt, lesen Sie in diesem Beitrag.

Wenn Sie eine Vereinbarung zur Ratenzahlung schließen, lassen Sie sich am besten vom <link glossar begriff _blank>Kunden eine Einzugsermächtigung erteilen, damit Sie die Raten zur Ratenzahlung fristgerecht von seinem Konto einziehen können. In diesem Fall bietet Ihnen die Ratenzahlung den Vorteil, dass Sie nicht davon abhängig sind, dass der Kunde die Überweisungen der Ratenzahlung pünktlich in Auftrag gibt. Ein Nachteil ist jedoch, dass der Kunde in der Regel einer Abbuchung sechs Wochen lang widersprechen darf.

Möchten Sie bei Ihrer Ratenzahlung die Widerspruchsmöglichkeit des <link glossar begriff _blank>Kunden ausschließen, ist ein Abbuchungsauftrag die richtige Lösung. Veranlassen Sie Ihren <link glossar begriff _blank>Kunden, für die Ratenzahlung einen Abbuchungsauftrag zu Ihren Gunsten bei seiner <link glossar begriff _blank>Bank einzureichen. Fordern Sie am besten einen Beleg. Ist das Konto Ihres <link glossar begriff _blank>Kunden gedeckt, kommen Sie auf jeden Fall an das Geld Ihrer Ratenzahlung. Der Kunde kann nicht widersprechen und das Geld nicht zurück buchen lassen.

Zinsen und Zuschläge bei einer Ratenzahlung

Durch eine Ratenzahlung bieten Sie Ihrem <link glossar begriff _blank>Kunden einen Vorteil. Sie hingegen stellen Ihre eigene <link glossar begriff _blank>Liquidität mit einer Ratenzahlung zunächst zurück. Lassen Sie sich deshalb Ihr Entgegenkommen mit einer Ratenzahlung vergüten. Vereinbaren Sie mit der Ratenzahlung Zinsen oder einen festen Zuschlag. Zinsen bei einer Ratenzahlung haben den Vorteil, dass diese bei Verzögerung einer Ratenzahlung weiter anfallen, während ein fester Zuschlag sich nicht erhöht. Ein Zuschlag hat jedoch den Vorteil, dass die Formulierung im Vertrag zur Ratenzahlung und das Errechnen des Betrags viel einfacher sind.

Es ist wichtig, dass Sie eventuelle Verbraucherrechte beachten. Sie sollten vorsichtig sein, wenn Ihr Kunde ein Verbraucher im Sinne  § 13 BGB ist, er also den Vertrag mit Ihnen zu rein privaten Zwecken abschließt. Vereinbaren Sie in diesem Fall für die Ratenzahlung Zinsen oder Zuschläge, müssen Sie das auf jeden Fall schriftlich festhalten. Zusätzlich müssen Sie Pflichtangaben nach § 492 BGB beachten. Sie gewähren mit der Ratenzahlung dem Verbraucher ein entgeltliches Darlehen. Folgende Pflichtangaben müssen nach § 492 BGB im Vertrag stehen:

- Netto-Darlehensbetrag
- Art und Weise der Rückzahlung
- Gesamtbetrag der zu leistende Zahlungen, inklusive Raten, Zinsen oder Zuschlägen
- Zinssatz oder Einzelausstellung des Zuschlags und der sonstigen Kosten
- Effektiver Jahreszins. Banken haben für die Berechnung spezielle Software-Produkte. Fragen Sie bei Schwierigkeiten in der Berechnung einfach nach. Ist die Berechnung falsch, wird der gesetzliche Zinssatz von 4% p.a. fällig.
- Sicherheiten, die der Schuldner für das Darlehen zu stellen hat

Sie können natürlich auch eine Ratenzahlung ohne Zuschläge oder Zinsen akzeptieren. Dann liegt kein unentgeltlicher Darlehensvertrag vor. Sie müssen § 492 BGB nicht beachten.

Ist der Kunde ein Unternehmer, können Sie für die Ratenzahlung Zinsen, Zuschläge oder sonstige Kosten vereinbaren, ohne dass Sie deren Zusammensetzung im Vertrag näher aufschließen müssen.

<link aktuelles tipp>Lesen Sie weiter in dieser Serie und erfahren Sie, warum die Verfallklausel so wichtig ist.

Weitere Informationen, wie Sie am besten eine Ratenzahlung vereinbaren, finden Sie im Handbuch für <link glossar begriff _blank>Selbstständige und Unternehmer.

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