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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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7.Teil der Serie wie Sie einen Pfandkredit aufnehmen

 

Von Iris Schuler,

In dieser Serie haben Sie bisher gelesen, dass Sie mit einem Pfandkredit schnell und einfach zu Bargeld kommen. Langfristig gesehen ist ein Pfandkredit jedoch teurer als ein normaler Bankkredit. Lesen Sie in diesem Tipp, mit welchen Kosten Sie bei einem Pfandkredit rechnen müssen.

Ein großer Nachteil von einem Pfandkredit sind die Kosten, obwohl der Gesetzgeber bezüglich der Zinsen eine klare Grenze setzt. Die Pfandleiher-Verordnung schreibt vor, dass ein Pfandleiher für den Pfandkredit einen monatlichen Zins von höchstens einem Prozent des Darlehensbetrags nehmen darf. Pro Jahr sind das 12 Prozent. Für einen angefangenen Monat ist es erlaub, den vollen Monat zu berechnen. Ein Betriebsmittelkredit bei Ihrer <link glossar begriff _blank>Bank ist in der Regel günstiger. Allerdings stehen selbst hier Prüfungen bezüglich Ihrer Bonität an. Interessant ist, dass schon ein <link glossar begriff _blank>Kontokorrentkredit bei der <link glossar begriff _blank>Bank häufig teurer als ein Pfandkredit ist.

Der Pfandkredit verteuert sich jedoch zusätzlich, weil der Pfandleiher von Ihnen Kosten für seinen Geschäftsbetrieb fordern darf. Dazu zählen zum Beispiel Ausgaben für die Aufbewahrung und Versicherung des Pfandes.

Nebenkosten können einen Pfandkredit teuer machen

Bei einem Pfandkredit bis zu € 300,- sind diese Kosten geregelt. Sie staffeln sich nach der Höhe des Darlehens und beginnen bei einem Euro pro angefangenen Monat für einen Pfandkredit bis € 15,- und enden bei € 6,50 pro angefangenen Monat für einen Pfandkredit von € 300,-. Übersteigt der Pfandkredit den Betrag von € 300,-, sind die Kosten jedoch Verhandlungssache. Für manche Leistungen darf der Pfandleiher noch zusätzliche Kosten berechnen, z.B. für ein Gutachten über den Wert des Pfandes. Darüber muss er Sie jedoch vorab in Kenntnis setzen.

Bevor Sie einen Pfandleih-Vertrag unterschreiben, sollten Sie ganz besonders auf die Nebenkosten, also auf die Kosten über die Zinsen hinaus, achten. Der Pfandleiher hat bei den Zinsen keinen Spielraum, kann jedoch bei jedem Pfandkredit über € 300,- über die Nebenkosten seinen Verdienst erhöhen. Es gibt in der Pfandleiher-Szene schwarze Schafe, die diesen Kostenfaktor zum Nachteil der <link glossar begriff _blank>Kunden ausnutzen.

Fallen Sie auf überhöhte Nebenkosten herein, müssen Sie Ihren kurzfristigen Liquiditätsengpass teuer bezahlen. Rechnen Sie sich am besten vorab genau aus, was Sie tatsächlich für Ihren Pfandkredit bezahlen.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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