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9. Teil der Serie: Wie Sie sich Ihre Zahlungsfähigkeit sichern und einen Zahlungsausfall vermeiden

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Von Iris Schuler,

Damit Sie einen Zahlungsausfall vermeiden, können Sie als glaubwürdige Warnung auch statt einer Mahnung eine Kopie Ihres Antrags auf einen gerichtlichen Mahnbescheid schicken, den Sie bereits ausgefüllt haben.

Sie erhöhen zusätzlich den Druck und die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einen Zahlungsausfall vermeiden, indem Sie den Brief durch einen Gerichtsvollzieher übergeben lassen. Es ratsam, die Kopie des Mahnbescheids nicht kommentarlos zu zustellen, sondern mit einem kurzen Begleitschreiben, welches folgenden Text haben könnte:

Den in Kopie beigefügten Antrag auf Erlass eines gerichtlichen Mahnbescheid gegen Sie werde ich am … an das Mahngericht schicken, wenn bis dahin Ihre Zahlung nicht eingegangen sein sollte.

Ein ausgefüllter Mahnbescheidsantrag ist ein gutes Mittel, um einen Zahlungsausfall vermeiden zu können. Ihr Schuldner sieht, dass Sie sich bereits die Arbeit gemacht haben, den Antrag auszufüllen. Der Kunde wird Sie ernst nehmen und glauben, dass Sie nicht weiter zögern werden, den Mahnbescheid an das Gericht weiterzureichen. Viele werden deshalb schnell bezahlen - Sie können Ihren Zahlungsausfall vermeiden.

Sie haben Druck ausübt, aber Ihr Kunde zahlt immer noch nicht? Dann können Sie nur noch drohen, um einen Zahlungsausfall vermeiden zu können. Es ist jedoch wichtig, dass Sie keine unlauteren Methoden einsetzen und nur mit Vorsicht drohen. Setzen Sie nur legale Mittel ein, sonst machen Sie sich strafbar und möglicherweise auch schadenersatzpflichtig. Absolut verboten sind Methoden wie „Moskau Inkasso“ oder „Schwarzer Mann“. Ebenfalls verboten ist, dass Sie mit Plakaten das Nichtzahlen öffentlich bekannt machen.

Um einen Zahlungsausfall vermeiden zu können, ist beliebt zu drohen, Ihren Schuldner bei der Schufa zu melden. Der Antrag auf einen Negativ-Eintrag ist jedoch in den allermeisten Fällen rechtswidrig und damit genauso die Drohung.

Zahlungsausfall vermeiden: Diese Drohungen sind legal!

Darf man behauptet drohen? Es ist erlaubt, mit der Einschaltung eines Rechtsanwalts oder eines Gerichts zu drohen. Um einen Zahlungsausfall vermeiden zu können, ist es außerdem möglich, dass Sie ein Insolvenzverfahren und eine Zwangsvollstreckung gegen Ihren Schuldner einleiten. Zudem können Sie die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung erzwingen oder Ihre Forderung an ein Factoring-Unternehmen verkaufen.

Ebenfalls legal ist die Drohung, den Namen des Schuldners in einer schwarzen Liste eintragen zu lassen, die Sie mit anderen Unternehmen führen. Die Konsequenz ist, dass Ihr Schuldner bald keine Auftragnehmer  mehr finden wird, die bereit sind, für ihn zu arbeiten.

Lesen Sie im letzten Teil dieser Serie, was Sie tun müssen, um den Fall abzuschließen. Können Sie einen Zahlungsausfall vermeiden, wenn der Schuldner stur bleibt?

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