Gratis-Download

Dieser Gratis-Download erläutert die Rechnungspflichtangaben, damit Sie bei der Eingangskontrolle nichts übersehen. Aber auch bei der Erstellung...

Jetzt downloaden

Basel II: Ein kurzes Porträt

0 Beurteilungen

Von Iris Schuler,

Ein kurzer Rückblick soll zeigen, wo die Ursprünge zu Basel II liegen. Die Vertreter der Zentralbanken und Bankenaufsichtsbehörden der wichtigsten Industriestaaten schlossen sich 1975 zusammen. Ihr Ziel war, den Finanzsektor zu stabilisieren und somit die Gefahr von internationalen Finanzkrisen einzuschränken.

Zu diesem Zweck wurde der „Basler Ausschuss für Bankenaufsicht“ gegründet. Der Sitz des Gremiums befand und befindet sich bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel. Basel II hat hier seinen Ursprung. Als Regelwerk wurde Basel II von hier nach jahrelangen Diskussionen, Testläufen, Modifikationen und Ergänzungen auf den Weg gebracht.

Aus dem Namen Basel II kann man schließen, dass es einen Vorgänger gibt. In der Tat gibt es auch Basel I. Sowohl Basel I als auch Basel II sind Eigenkapitalvereinbarungen für Kreditinstitute. Basel I und Basel II sollen mit entsprechenden Regeln zur Insolvenzvorsorge Bankpleiten vermeiden.

Basel I als Vorgänger von Basel II

Bei Basel I mussten Banken für einen Geschäftskredit Eigenkapital in Höhe von 8% der jeweiligen Darlehenssumme hinterlegen. Mit der Hinterlegung von Eigenkapital wurden die Risiken pauschal abgedeckt. Bei Basel I gab es keine differenzierte Betrachtung, die Konditionen für einen Kredit waren gleich. Diese Vorgehensweise ist allerdings nicht gerecht, weil sämtliche Risikokosten im Kreditgeschäft gleichmäßig auf alle Kreditnehmer verteilt wurden. So trugen stabile Unternehmen mit besten Zukunftsperspektiven auch die Risiken schwacher Firmen, denn die Zinssätze für die Darlehen waren gleich.

Basel II korrigiert dieses Ungleichgewicht. Auch bei Basel II muss die Bank für alle Kredite, die sie gewehrt, Eigenkapital hinterlegen. Die Höhe ist jedoch bei Basel II nicht mehr prozentual, sondern hängt vom jeweiligen Ausfallrisiko ab, das die Bank mit dem jeweiligen Kredit auf sich nimmt. Ist die Wahrscheinlichkeit für einen Kreditausfall hoch, muss die Bank durch Basel II mehr Eigenkapital hinterlegen. Für einen Kredit mit weniger Risiken und ausreichenden Sicherheiten schreibt Basel II geringere Anforderungen vor.

Je nach Kredit hat eine Bank nach Basel II mehr oder weniger hohe Eigenkapitalkosten. Deshalb verlangt eine Bank je nachdem mehr oder weniger hohe Zinsen. Die Bank lässt sich ein höheres Risiko teuer bezahlen.

Weitere Informationen zu Basel II finden Sie auch im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer. Fordern Sie hier eine kostenlose Test-Ausgabe an.

Gründer-Wissen

Sie haben eine Geschäftsidee? Sie suchen ein zweites Standbein? Sie wollen frischen Wind in Ihr Leben bringen? Aber Sie wissen nicht, wie Sie „es“ anfangen sollen? Was Sie als erstes tun müssen, damit Ihre Idee auch ein Erfolg wird? Lesen Sie „Gründer-Wissen“!

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
28 Beurteilungen
8 Beurteilungen
1 Beurteilung
Produktempfehlungen

Mehr Geld – mehr Kunden – mehr Sicherheit für Ihr Unternehmen

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte

Der persönliche 15-Minuten-Coach für erfolgreiche Führungskräfte, Chefs und Vorgesetzte.

Schutz und Sicherheit für Sie als Geschäftsführer und Ihre GmbH

Mehr Fokus. Mehr Zeit. Mehr Ich.

Mit einfachen Maßnahmen zu nachhaltigem Unternehmenserfolg