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Damit Ihre Forderungen zum 31.12. nicht verloren gehen (Teil 2)

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Von Iris Schuler,

Offene Forderungen können zum 31.12. verloren gehen, weil die Verjährungsfrist für die Forderungen abläuft. Die Verjährungsfrist beträgt drei Jahre und beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Der nächste Stichtag, um offene Forderungen noch zu retten, steht also kurz bevor. Wie Sie vorgehen, damit Sie eine Verjährung Ihrer offenen Forderungen verhindern, lesen Sie in diesem Beitrag.

Für Forderungen aus dem Jahr 2005 könnte zum Ende des Jahres 2008 die Verjährungsfrist ablaufen. Jetzt kommt es darauf an, in einem ersten Schritt die Verjährung der offenen Forderungen zu verhindern. In einem zweiten Schritt sollten Sie dann die Forderungen möglichst schnell und kostengünstig durchsetzen.

Im vorherigen Tipp haben Sie bereits gelesen, dass Sie die Verjährungsfrist hemmen können. Eine Hemmung der Verjährung können Sie beispielsweise durch eine Zahlungsklage bekommen. Erfahrungsgemäß dauert jedoch ein Rechtsstreit bezüglich offener Forderungen ziemlich lange. Eine bessere Alternative zum Klageverfahren ist das gerichtliche Mahnverfahren.

Außerdem sind Sie sicherlich daran interessiert, die Durchsetzung Ihrer Forderungen kostengünstig zu halten. Bekommen Sie bei einem Klageverfahren Recht, muss der Kunde zwar die Kosten für den Rechtsstreit bezahlen, aber es bleibt die Ungewissheit, dass der Kunde überhaupt in der finanziellen Lage ist, die Kosten zu übernehmen.

Offene Forderungen: Statt einem Klageverfahren besser das gerichtliche Mahnverfahren nutzen.

Das gerichtliche Mahnverfahren ist für die Durchsetzung offener Forderungen allein deshalb interessant, weil es kostengünstiger ist. Außerdem sprechen diese Vorteile für das gerichtliche Mahnverfahren:

- das gerichtliche Mahnverfahren ist besonders einfach, weil Sie lediglich einen Vordruck ausfüllen müssen. Unter www.mahnung-online.de können Sie diesen Arbeitsschritt sogar online durchführen.
- Sie müssen Ihre Forderungen nicht ausführlich begründen.
- Sie sparen Zeit, weil Sie mit dem gerichtlichen Mahnverfahren Ihre Forderungen ohne Gerichtsverhandlung durchsetzen.
- Sie sparen Kosten, weil für einen Mahnbescheid nur eine halbe Gerichtsgebühr entsteht. Vergleichsweise würde bei der Einreichung einer Klage ein Gerichtskostenvorschuss in Höhe von 3 Gebühren fällig.

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