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Damit Sie immer flüssig bleiben – Ihre Liquidität im Blick

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Von Iris Schuler,

So manches Unternehmen verschwindet von der Bildfläche. Einfach so, mehr oder weniger von heute auf morgen. Manchmal ist das nicht verwunderlich, manchmal schon. Eigentlich lief doch alles prima, aber dann kam ein Liquiditätsengpass, der letztendlich zur Pleite führte. Deshalb kann man Gründern und jungen Selbstständigen nicht oft genug raten, die Liquidität im Blick zu haben. Mehr dazu in diesem Beitrag.

Zur Planung der Liquidität sind vor allem folgende 4 Regeln wichtig:

1. Schaffen Sie eine solide Vergleichsbasis

Es ist besser, wenn Sie als Grundlage für die Planung Ihrer Liquidität einheitliche Perioden wählen. So können Sie die Werte zur Liquidität besser auswerten und mit denen aus dem Vorjahr vergleichen. Für Kleinunternehmer ist die taggenaue Auswertung übertrieben, die pro Quartal jedoch meist zu wenig. Am besten planen Sie Ihre Liquidität Monat für Monat zwei Jahre im Voraus.

 

2. Sorgen Sie für Übersichtlichkeit

Sie können ganz beruhigt sein: In Ihrem Plan zur Liquidität ist es nicht nötig, jede Ein-
und Auszahlung aufzuführen. Es reicht, wenn Sie die Beträge in sinnvollen Gruppen zusammenfassen. Orientieren Sie sich am besten an den Konten der Buchführung. Es muss Ihnen jedoch zu jeder Zeit klar sein, welche Ein- und Auszahlungen sich in welcher Zeile Ihres Liquiditätsplans befinden. Dies ist auch wichtig, wenn Sie Ihre Planung mit den Ist-Zahlen aktualisieren.

In Ihrem Plan zur Liquidität muss nicht jede Zahl auf die zweite Nachkommastelle stimmen. Es reicht, wenn Sie mit runden Werten rechnen.

3. Bleiben Sie ehrlich

Die Planung Ihrer Liquidität basiert auf Annahmen. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Zahlen der Realität entsprechen. Die Planung Ihrer Liquidität nutzt Ihnen nichts, wenn Sie sich die Situation schönrechnen.

Besser ist es, die Einzahlungen ein wenig zu niedrig anzusetzen und die Auszahlungen ein wenig höher einzuplanen. Stellen Sie beim späteren Eintrag der Ist-Werte fest, dass Sie mehr Liquidität als geplant zur Verfügung haben, ist dies eine zusätzliche Motivation.

4. Achten Sie auf Vollständigkeit

Der beste Liquiditätsplan nutzt Ihnen nichts, wenn er unvollständig ist. Die Planung der Liquidität braucht etwas Zeit - nur so können Sie sicherstellen, dass Sie keine Ein- oder Auszahlung vergessen haben.

Als Gründer können Sie sich dazu an Ihren Businessplan orientieren. Besteht Ihr Unternehmen schon länger, ist es sinnvoll, die Zahlen der Buchführung durchzugehen oder Belege und Kontoauszüge anzuschauen, damit alle Ein- und Auszahlungen erfasst werden.

Sehen Sie Ihren Liquiditätsplan als Fundament für Ihr Unternehmen. Denn nur wenn Sie immer flüssig bleiben, kann Ihr Unternehmen dauerhaft bestehen.

 

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