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Finanzierung mit einem Kontokorrentkredit: Vorsicht, Kostenfalle!

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Urheber: Brian Jackson | Fotolia

Von Iris Schuler,

Als Privatkunde müssen Sie die Preisliste der Banken akzeptieren und dementsprechend Zinsen zahlen. Das ist jedoch nicht nötig, denn als gewerblicher Kreditnehmer ist es Ihr gutes Recht zu verhandeln. Ein niedriges Zinsniveau ist beispielsweise ein schlagkräftiges Argument für günstige Zinskonditionen beim Kontokurrentkredit.

Tappen Sie auch in die Kostenfalle Kontokorrentkredit?

Vorsicht: Der Zinssatz allein ist beim Kontokurrentkredit jedoch nur die halbe Miete. Banken kassieren zusätzlich an ganz anderen Stellen. Die sogenannten Nebenkosten können erheblich ins Gewicht fallen, zum Teil sogar drei- bis vierstellige Summen ausmachen.

Achten Sie deshalb auf folgende Positionen

Kontoführungsgebühren

Für einen Kontokorrentkredit benötigen Sie ein Geschäftskonto, das Kontoführungsgebühren kostet. Die Gebühren für die Kontoführung sind von Bank zu Bank verschieden. Es lohnt sich zu vergleichen. Behalten Sie außerdem die Gebühren für Überweisungen, Kontoauszüge etc. im Blick.

Kontokorrentzinsen

Einen Kontokorrentkredit können Sie bis zur ausgehandelten Summe jederzeit in Anspruch nehmen, wenn auf Ihrem Geschäftskonto für anstehende Zahlungen nicht ausreichend Guthaben vorhanden ist. Haben Sie einen Nettozinssatz vereinbart, werden nur auf den jeweiligen Schuldsaldo Zinsen fällig. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, einen Nettozinssatz auszuhandeln, damit Sie nur Zinsen für tatsächlich genutzte Kontokurrentkredite zahlen.

Überziehungszinsen

Reicht der eingeräumte Kontokurrentrahmen vorübergehend nicht aus? In diesem Fall können Sie einen Überziehungskredit aufnehmen. Bitte hier nicht voreilig handeln. Die Zinsen für einen Überziehungskredit liegen deutlich über denen für einen Kontokurrentkredit.

Wichtig: Besprechen Sie mit Ihrer Bank die Notwendigkeit eines Überziehungskredits. Damit die Bank nicht Ihre Zahlungsfähigkeit in Gefahr sieht, wäre es gut, wenn Sie belegen könnten, dass es sich um einen vorübergehenden Liquiditätsengpass handelt.

Bereitstellungszinsen

Einige Banken berechnen neben den Kontokorrentzinsen zusätzlich Bereitstellungszinsen. Damit lassen Sie sich die Einräumung der Kontokurrentlinie bezahlen.

Bearbeitungsgebühren

Egal, ob Kontoeröffnung oder Einräumung einer Kreditlinie – manche Banken lassen sich dies über Bearbeitungsgebühren bezahlen. Möglich ist ein Prozentsatz oder ein fester Betrag. Versuchen Sie so zu verhandeln, dass solche Gebühren nur einmalig anfallen.

Umsatzprovision

Einige Banken verlangen für jeden Umsatz, der auf einem Kontokorrentkredit getätigt wird, eine Umsatzprovision. Diese Kosten sind schwer kalkulierbar, akzeptieren Sie deshalb nur, wenn Sie im Gegenzug sehr günstige Zinsen bekommen.

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