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Forderungssicherungsgesetz: Weniger Kosten für Gutachter

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Von Iris Schuler,

Bevor das Forderungssicherungsgesetz in Kraft trat, sah das BGB die Möglichkeit vor, die Abnahme eines Werks durch die Bescheinigung eines Gutachters zu ersetzen. Dadurch entstanden zusätzliche Kosten. Mit dem Forderungssicherungsgesetz entfällt die Fertigstellungsbescheinigung, es entstehen weniger Kosten für den Gutachter. Mehr darüber in diesem Beitrag.

Bevor das Forderungssicherungsgesetz in Kraft trat, sah das BGB die Möglichkeit vor, die Abnahme eines Werks durch die Bescheinigung eines Gutachters zu ersetzen. Dadurch entstanden zusätzliche Kosten. Mit dem Forderungssicherungsgesetz entfällt die Fertigstellungsbescheinigung, es entstehen weniger Kosten für den Gutachter. Mehr darüber in diesem Beitrag.

Nach der alten Regelung, vor dem Forderungssicherungsgesetz, bestätigte ein Gutachter, dass Sie das Werk abnahmefähig erstellt hatten. Das war durchaus für Sie vorteilhaft, denn so bekamen Sie einen Nachweis, dass Sie das Werk mangelfrei erstellt hatten, und der Anspruch auf die Vergütung durch den Kunden fällig wurde. Allerdings ergaben sich auch Nachteile. Die Bescheinigung verursachte Kosten, die Sie als Hersteller des Werks in vielen Fällen selbst übernehmen mussten. Außerdem war die Gutachtenerstellung meistens mit einem großen Zeitaufwand verbunden.

Die Möglichkeit der Fertigstellungsbescheinigung durch den Gutachter hat das Forderungssicherungsgesetz ersatzlos beseitigt. Stattdessen müssen Sie laut Forderungssicherungsgesetz folgendermaßen vorgehen, wenn Ihr Kunde die Abnahme verweigert:

Vorgehensweise zur Abnahme laut Forderungssicherungsgesetz

  1. Das Forderungssicherungsgesetz schreibt vor, dass Sie für sich selbst sicherstellen, dass Sie das Werk abnahmefähig erstellt haben.
  2. Dann fordert das Forderungssicherungsgesetz, dass Sie Ihren Kunden schriftlich eine angemessene Frist mitteilen, innerhalb der er die Abnahme erklären soll.
  3. Sorgen Sie dafür, dass der Kunde Ihr Schreiben definitiv erhält, und Sie dies auch beweisen können. Am sichersten ist es, wenn Sie einen Boten einsetzen. Dieser soll das Schreiben lesen, eigenhändig kuvertieren und persönlich beim Kunden abgeben. Dann kann der Bote später Ihr Zeuge sein, dass Sie Ihrem Kunden eine Aufforderung zur Erklärung der Abnahme geschickt haben. Der Kunde kann auch nicht behaupten, dass er einen leeren Briefumschlag erhalten hat - das ist leider beim Einschreiben der Fall.
  4. Ist die von Ihnen gesetzte Frist abgelaufen, gilt laut Forderungssicherungsgesetz die Abnahme als erteilt.

Das Forderungssicherungsgesetz unterstützt Sie also dabei, eine Abnahme bei Ihren Kunden zu erzwingen.

Weitere Informationen zum Forderungssicherungsgesetz lesen Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer.

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