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Forderungssicherungsgesetz: Wie Sie als Subunternehmer schneller an Ihr Geld kommen

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Von Iris Schuler,

Subunternehmern räumt das Forderungssicherungsgesetz mehr Rechte ein. Mit der Durchsgriffsfälligkeit im Forderungssicherungsgesetz kommen Subunternehmer schneller an ihr Geld. Mehr darüber in diesem Beitrag.

 

 

Arbeiten Sie als Subunternehmer, können Sie nach dem Forderungssicherungsgesetz bereits in dem Moment von Ihrem Auftraggeber Geld für die von Ihnen erbrachte Leistung verlangen, in dem dieser von seinem Kunden bezahlt wird. Nach dem Forderungssicherungsgesetz gilt das Gleiche, wenn der Kunde zwar noch nicht bezahlt, aber das Werk bereits abgenommen hat oder es als abgenommen gilt. Hat der Kunde nur teilweise gezahlt, können Sie jedoch von Ihrem Auftraggeber nach dem Forderungssicherungsgesetz nur anteilig eine Zahlung fordern.

In der Regel wissen Sie gar nicht, ob der Kunde bezahlt oder das Werk abgenommen hat. Was können Sie also tun? Das Forderungssicherungsgesetz unterstützt Sie. Sie können von Ihrem Auftraggeber innerhalb einer angemessenen Frist eine Auskunft verlangen. Verweigert er Ihnen diese, reicht das aus, um Ihre Vergütung zu fordern. Eine falsche oder unzureichende Auskunft hat nach dem Forderungssicherungsgesetz dieselbe Rechtswirkung.

Forderungssicherungsgesetz und Sicherheiten

Hat Ihr Auftraggeber dem Kunden wegen möglicher Mängel eine Sicherheit geleistet, können Sie auf die Vergütung nur dann bestehen, wenn Sie ihm eine entsprechende Sicherheit geben. Eine mögliche Sicherheit wäre zum Beispiel die Bankbürgschaft. Sie dürfen jedoch selbst entscheiden, welche Sicherheit Sie bieten. Das Forderungssicherungsgesetz schreibt nicht vor, dass es die gleiche Art von Sicherheit sein muss, wie der Hauptauftragnehmer Sie an seinen Kunden leistet. Es ist empfehlenswert, bereits bei Annahme des Auftrags schriftlich festzulegen, welche Art von Sicherheit Sie leisten würden.

Das Forderungssicherungsgesetz räumt Ihnen als Subunternehmer mehr Rechte ein. Ihr Auftraggeber ist jedoch berechtigt, Mängel an Ihrer Arbeit geltend zu machen und Nachbesserung zu verlangen bzw. die Vergütung entsprechend zu kürzen. Das gilt auch dann, wenn der Kunde das Werk abnimmt und den vollen Preis zahlt.

Vermeiden können Sie diese Vorgehensweise, in dem Sie schriftlich eine Einschränkung vereinbaren. Dokumentieren Sie, dass Ihr Auftraggeber nur Mängelrechte geltend machen darf, wenn sein Kunde auch ihm gegenüber genau diesen Mangel moniert.

 

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