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In 5 Schritten zum Förderkredit

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Urheber: K.-U. Häßler | Fotolia

Von Iris Schuler,

Ihr Unternehmen ist erfolgreich gestartet? Sie erreichen bereits die Grenzen Ihrer Kapazität? Zögern Sie nicht zu lange, in den weiteren Aufbau Ihrer Selbstständigkeit zu investieren. Zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln können Sie öffentliche Fördermittel in Betracht ziehen. Wie erhalten Sie jedoch den gewünschten Förderkredit?

In 5 Schritten den Weg zum Ziel finden

1. Schritt: Details klären

Sie haben ein interessantes Förderprogramm gefunden? Klären Sie, ob Sie diesen Förderkredite auch in Anspruch nehmen können. Nutzen Sie dazu die ausführlichen Merkblätter, die Sie in der Regel im Internet finden. Nehmen Sie außerdem die Beratungen der Bewilligungsstelle in Anspruch, z. B. die der KfW Mittelstandsbank. So können Sie bereits im Vorfeld abchecken, ob Sie Chancen haben, den Kredit genehmigt zu bekommen.

2. Schritt: Antrag vorbereiten

Rechnen Sie nicht damit, dass Ihre Haubank Ihnen bei der Beantragung öffentlicher Fördermittel umfassend behilflich ist. Es kostet zu viel Mühe, der Ertrag für die Bank ist zu gering. Kümmern Sie sich deshalb selbst darum. Normalerweise können Sie die nötigen Antragsformulare aus dem Internet herunterladen. Füllen Sie diese so weit wie möglich aus, besorgen Sie auch die Bescheinigungen und Nachweise, die nach den Förderrichtlinien verlangt werden. Um die Bank oder Sparkasse, die Ihren Antrag auf Fördermittel prüfen soll, von Ihrem Vorhaben zu überzeugen, benötigen Sie außerdem Unterlagen zu ihrem Unternehmen, beispielsweise die Aufstellung von Geschäftsvermögen und Verbindlichkeiten, Kopien von Registerauszügen, einen Businessplan, eine exakte Aufstellung des Finanzierungsbedarf, einen Plan zur Tilgung, usw.

3. Schritt: Kontakt zur Bank aufnehmen

Förderkredite reichen Sie nicht direkt bei der Förderbank, z. B. bei der KfW Mittelstandsbank ein. Dies geschieht über eine normale Geschäftsbank. Am besten wenden Sie sich zunächst an die Bank, bei der Sie bereits Kunde sind. Fragen Sie Ihren Bankberater zunächst nur, ob seine Bank grundsätzlich bereit ist, öffentliche Fördermittel für Sie zu beantragen. Erfahrungsgemäß stehen Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken Fördermittel aufgeschlossener gegenüber als die großen Geschäftsbanken.

4. Schritt: Bank überzeugen

Vereinbaren Sie mit der Bank einen Termin, indem Sie Ihr Vorhaben vorstellen. Sie müssen den Bankberater davon überzeugen, dass Ihr Projekt förderfähig ist. Erläutern Sie dazu, was Sie planen und zeigen Sie anhand der mitgebrachten Unterlagen, wie es sich insgesamt für Ihren Betrieb rechnen wird. Räumt die Bank Ihnen gute Chancen ein, haben Sie bereits eine wichtige Hürde für die spätere Genehmigung genommen.

Ein häufiger Grund für eine Ablehnung sind fehlende Sicherheiten. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie bereits beim ersten Termin Sicherheiten nennen können. Sollte die Bank ablehnen, kontaktieren Sie die Förderstelle. Halten die Berater der Förderbank Ihr Vorhaben für förderfähig, stellen Sie es bei einer anderen Bank oder Sparkasse vor.

5. Schritt: Bewilligung abwarten

Sie haben ein Institut gefunden, das Ihren Antrag auf den Weg bringt? Jetzt müssen Sie sich nur noch ein bisschen gedulden, bis das Geld auf Ihr Konto fließt. Zurückhaltende Freude ist jedoch weiterhin angesagt, denn die öffentliche Stelle kann leider immer noch eine Absage erteilen. Haben Sie jedoch Bank oder Sparkasse überzeugt, kommt dies in der Regel selten vor.

Tipp: Ganz wichtig: Beginnen Sie mit dem Vorhaben, für das Sie Fördermittel beantragen wollen, nicht vor der Beantragung des Förderkredits. Ansonsten ist die Genehmigung in Gefahr.

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