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Kennzahlen, die Ihre Liquidität beschreiben

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Von Iris Schuler,

Nur mit einer ausreichenden Liquidität kann Ihr Unternehmen bestehen. Die Liquidität wird in der Praxis mithilfe von Kennzahlen berechnet. Banken teilen Unternehmen so genannte Liquiditätsgrade zu. Hier wird die Höhe der Liquidität berechnet. Dabei werden die verfügbaren Mittel mit den Verbindlichkeiten in Beziehung gesetzt. Mehr darüber in diesem Beitrag.

Liquiditätsgrad I

Banken unterscheiden bei Ihrer Liquidität zwischen Liquiditätsgrad I und Liquiditätsgrad II. Dabei geht es beim Liquiditätsgrad I darum, welchen Anteil der kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten Sie sofort mit den verfügbaren Geldmitteln decken könnten. Sofort verfügbare Geldmitteln oder eben Liquidität sind Bargeld, Bankguthaben und Schecks.

Für eine ausreichende Liquidität müssen Sie natürlich nicht immer so viel Geld vorhalten, um wirklich alle Schulden jederzeit tilgen zu können. Ihre Bank wertet Ihre Liquidität als gut, wenn der Anteil zirka 50 Prozent beträgt. Deutlich schlechtere Werte können unter anderem dazu führen, dass Sie, wenn Sie einen Kredit aufnehmen müssen, ungünstigere Zinskonditionen erhalten.

Den Liquiditätsgrad I berechnet Ihre Bank folgendermaßen: Sie nimmt die flüssigen Mitteln mal 100 und teilt durch die kurzfristigen Schulden.

Liquiditätsgrad II

Beim Liquiditätsgrad II werden in die Berechnung der Liquidität die Forderungen gegenüber Ihren Kunden mit einbezogen. Die Bank geht davon aus, dass ein Großteil der Forderungen kurzfristig auf Ihr Konto eingezahlt wird. Sie wären dann in der Lage, die Schulden innerhalb weniger Tage oder Wochen zu tilgen. Der Liquiditätsgrad II sollte mindestens 100 Prozent betragen. Für eine gute Liquidität sollten alle kurzfristigen Schulden notfalls durch flüssige Mittel plus Forderungen gedeckt werden können.

Daraus ergibt sich folgende Berechnung für den Liquiditätsgrad II: Ihre Bank addiert zunächst die flüssigen Mittel plus die Forderungen und nimmt diese mal 100. Anschließend wird durch die kurzfristigen Schulden geteilt.

Ihre Liquidität sollten Sie immer im Blick haben. Berechnen Sie deshalb die Liquiditätsgrade mindestens einmal pro Quartal. Kommt es zu Verschlechterungen in der Liquidität, merken Sie dies frühzeitig und können rechtzeitig reagieren.

Weitere Tipps, wie Sie Ihre Liquidität sichern, lesen Sie regelmäßig im Newsletter Selbstständig heute.

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