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Kurzarbeit: Beschäftigen Sie Mitarbeiter ohne Sozialabgaben (Teil 1)

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Von Iris Schuler,

Auch wenn es erste Stimmen gibt, dass die Krise überwunden ist, müssen viele Unternehmen noch einen radikalen Sparkurs fahren. Kurzarbeit steht häufig auf der Tagesordnung. Eine neue Regelung beim Kurzarbeitergeld machte es möglich, dass Sie jetzt Mitarbeiter ohne Sozialabgaben beschäftigen können. Mehr dazu in dieser Serie.

Melden Sie momentan für Ihr Unternehmen Kurzarbeit an, erstattet Ihnen die Agentur für Arbeit die Sozialabgaben für die Mitarbeiter. Dies ist eine Sparmöglichkeit, die Ihrem Unternehmen in einem finanziellen Engpass durchaus Luft verschaffen kann.

Viele kleinere Unternehmer und Selbstständige glauben, dass Kurzarbeit an die Größe oder die Mitarbeiterzahl des Unternehmens gebunden ist. Dies ist ein Irrtum. Kurzarbeit können Sie bereits als Unternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter anmelden. Diese Regelung im Zusammenhang mit der Kurzarbeit ist neu. Bislang galt, dass Kurzarbeit mit Kurzarbeitergeld nur dann möglich ist, wenn mindestens ein Drittel der Mitarbeiter des Betriebs vom Arbeitsausfall betroffen waren.

Im Zuge der Maßnahmen zum Konjunkturaufschwung ist diese Grenze weggefallen. Anspruch auf Kurzarbeitergeld hat jeder Mitarbeiter, der einen Arbeitsausfall von mehr als 10 Prozent im Kalendermonat hat.

Was bedeutet Kurzarbeit eigentlich?

Bei der Kurzarbeit setzen Sie das Entgelt eines Mitarbeiters im gleichen Verhältnis zur Arbeitszeit herab. Das geringere Entgelt nennt sich Kurzlohn. Während einer wirtschaftlichen Schieflage sparen Sie durch die Kurzarbeit einiges an Personalkosten.

Beachten Sie, dass Sie für 400-Euro-Minijobber oder kurzfristig Beschäftigte keine Kurzarbeit anmelden können. Bislang war es so, dass Sie auf das Kurzarbeitergeld entfallende Sozialversicherungsbeiträge allein tragen mussten. Jetzt erstattet Ihnen die Agentur für Arbeit auf Antrag 50 Prozent dieser Kosten in den ersten sechs Monaten und sogar die vollen Kosten ab dem siebten Monat.

Der Verdienstausfall durch die Kurzarbeit wird für Ihre Mitarbeiter durch das Kurzarbeitergeld erträglich gemacht, weil dieser zu 60 Prozent, bei Arbeitnehmern mit Kind sogar zu 67 Prozent von der Arbeitsagentur ausgeglichen wird.

Wie hoch das Kurzarbeitergeld ausfällt, müssen Sie errechnen und an den Arbeitnehmer auszahlen. Sie können das Kurzarbeitergeld rückwirkend unter Vorlage einer Abrechnungsliste bei der Agentur für Arbeit beantragten. Der Mitarbeiter erhält das Kurzarbeitergeld frühestens ab dem Kalendermonat des Eingangs Ihrer Anzeige.

Was Sie außerdem bei der Kurzarbeit noch beachten müssen, lesen Sie im nächsten Teil dieser Serie.

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