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Mit dem Forderungssicherungsgesetz Forderungen schneller durchsetzen

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Von Iris Schuler,

Das neue Forderungssicherungsgesetz soll Selbstständigen die Durchsetzung von Forderungen erleichtern. Sie bekommen mit dem Forderungssicherungsgesetz zusätzliche Möglichkeiten, an Ihr Geld zu kommen:

 

 

Forderungssicherungsgesetz: Abschlagszahlungen einfacher durchsetzen

Das Forderungssicherungsgesetz gibt Ihnen die Möglichkeit, Abschläge für erbrachte Leistung zu verlangen. Die Höhe der Abschlagszahlung ist abhängig vom Wertzuwachs beim Kunden. Mit dieser Neuerung stellen Sie sich deutlich besser als bisher, wenn es um offene Forderungen geht. Bislang war für eine Abschlagszahlung eine abgeschlossene Teilleistung erforderlich. Mit dem Forderungssicherungsgesetz reicht es aus, wenn eine klar definierte Leistung erbracht wurde. Der Kunde muss die Abschlagszahlung leisten, wenn keine wesentlichen Mängel an der Leistung vorliegen.

Sie können jedoch nicht einfach so einen Abschlag verlangen. Sie müssen Ihre Leistungen dokumentieren, damit eine rasche und sichere Beurteilung der erbrachten Leistung möglich ist.

Handelt es sich bei Ihrem Auftrag um einen Hausbau oder Hausumbau, können Privatkunden bei der ersten Abschlagszahlung eine Sicherheit für die rechtzeitige Herstellung des Werks ohne wesentliche Mängel fordern. Das Forderungssicherungsgesetz legt die Sicherheit bei
5 % des Vergütungsanspruchs fest. Diese im Forderungssicherungsgesetz angesprochen Sicherheit leisten Sie gewöhnlich durch eine Bankbürgschaft.

Alternativ können Sie verlangen, dass die Sicherheit durch einen Einbehalt der Abschläge geleistet wird. Der Privatkunde kann bis zu einem Maximalbetrag von 5% des Gesamtvergütungsanspruchs die Zahlung des Abschlags verweigern.

Forderungssicherungsgesetz: Neue Regel bei der Nachunternehmerschaft

Arbeiten Sie als Subunternehmer, können Sie nach dem neuen Forderungssicherungsgesetz bereits von Ihrem Auftraggeber Zahlungen verlangen, wenn dieser vom Kunden zumindest teilweise bezahlt wurde.

Hat der Endkunden noch nicht bezahlt, steht Ihnen laut Forderungssicherungsgesetz eine Vergütung zu, sobald der Endkunde auf das Werk abgenommen hat. Mit dem Forderungssicherungsgesetz entfällt die Fertigstellungsbescheinigung.

Forderungssicherungsgesetz: Geringerer Druckzuschlag bei Nachbesserungen

Möchte ein Kunde, dass Sie nachbessern, muss er einen Teil der Rechnung nicht bezahlen. Laut Forderungssicherungsgesetz darf dieser Teil nur noch den doppelten Betrag der für die Beseitigung der Mängel erforderlichen Vergütung betragen. Es lohnt sich, nach zu rechnen. Sollte der Kunde einen zu hohen Betrag einbehalten, weisen Sie freundlich darauf hin.

Immer gut informiert über alle aktuellen Neuerungen sind Sie mit dem monatlichen Newsletter Selbstständig heute.

 

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