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Richtig Preise kalkulieren: Die praktische Hilfe für Ihre Kalkulation (Teil 2)

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Von Iris Schuler,

Um Preise kalkulieren zu können, müssen Sie Ihre Kosten kennen. Zu den Kosten zählen alle Aufwendungen, die Sie haben, um Ihre betriebliche Leistungen erbringen zu können. Die Kosten soll letztendlich der Kunde tragen zuzüglich Ihres Gewinns.

Um Preise kalkulieren zu können, müssen Sie Ihre Kosten kennen. Zu den Kosten zählen alle Aufwendungen, die Sie haben, um Ihre betriebliche Leistungen erbringen zu können. Die Kosten soll letztendlich der Kunde tragen zuzüglich Ihres Gewinns.

Beachten Sie jedoch, dass nicht alle Kosten Aufwendungen sind. Aufwendungen können Kosten sein, müssen jedoch nicht.

 

Kosten oder Aufwendungen? Oder vielleicht beides?

Ein neutraler Aufwand zählt beispielsweise zu den Aufwendungen, jedoch nicht zu den Kosten. Bei einem neutralen Aufwand sind die verbrauchten Werte nicht notwendig für die Leistungserstellung. Ein Beispiel dafür wäre die Einladung eines Mitarbeiters zu einer Weihnachtsfeier.

Kalkulatorischen Kosten dagegen sind Kosten, aber keine Aufwendungen. Ein Beispiel dafür wäre ein Monatsverdienst, den Sie für Ihre eigene Arbeitszeit kalkulieren. Diese kalkulatorischen Kosten sind keine Aufwendungen, weil diese in der Buchführung auf Grund fehlender Belege nicht erfasst werden können. Kalkulatorischen Kosten sind für Ihre Kalkulation sehr wichtig und müssen auf jeden Fall mit einbezogen werden.

Außerdem haben Sie Material- und Lohnkosten. Das sind Aufwendungen und zugleich Kosten, denn diese Kosten stehen in der Buchführung und sind notwendig für die Leistungserstellung.

In der Buchführung finden Sie alle Aufwendungen. Das bedeutet, dass Sie in Ihrer Buchführung zwei Gruppen von Ausgaben haben. Zum einen gibt es die Kosten, die gleichzeitig auch zu den Aufwendungen zählen. Das sind Kosten für Material, Personal oder Miete. Diese Kosten sind für die Ermittlung der Preise relevant. Zum anderen finden Sie in der Buchführung Kosten für einen neutralen Aufwand. Diese Positionen beschreiben Aufwendungen für betriebliche Feste oder Privatverbrauch. Der neutrale Aufwand ist nicht für die Ermittlung der Preise relevant.

Nicht in der Buchführung zu finden, aber für die Kalkulation wichtig, sind die kalkulatorischen Kosten. Zu den kalkulatorischen Kosten zählen der Unternehmerlohn, Zinsen, Miete und Abschreibungen.

Im nächsten Tipp lesen Sie ausführliche Erläuterungen zu den kalkulatorischen Kosten.

Weitere Informationen zum Thema Kalkulation, Kosten und andere finanzielle Aspekte rund um Ihre Selbstständigkeit finden Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer.

 

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