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Schluss mit "Pi mal Daumen" - so kalkulieren Sie richtig

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Von Iris Schuler,

Eine erfolgreiche Selbstständigkeit kann nur dann funktionieren, wenn Ihre Preiskalkulation stimmt.Leider messen viele Unternehmer der Preiskalkulation wenig Bedeutung zu, kalkuliert wird nicht mit realistischen Zahlen, sondern "Pi mal Daumen". Verabschieden Sie sich von diesem System bitte ganz schnell. Denn wer mit einer ungefähren Preiskalkulation, arbeitet hat das Verhältnis zwischen Kosten und Umsatz nicht richtig im Blick. Da kann schnell die Existenz des Unternehmens bedroht sein.

So kalkulieren Sie Ihre Preise richtig:

Preiskalkulation in fünf Schritten

1. Anzahl der Arbeitsstunden berechnen

Möchten Sie Ihren Stundensatz ermitteln, müssen Sie zunächst Ihre jährlichen Arbeitsstunden errechnen. Bei einem 8-Stunden-Arbeitstag ergibt sich in der Regel eine Jahresarbeitszeit von knapp 1.800 Stunden. Davon ziehen Sie rund 20 Prozent ab, weil Sie in dieser Zeit nicht für den Kunden da sein können, sondern Büroarbeiten oder Organisationen erledigen müssen. Am Schluss bleiben für die Preiskalkulation ca. 1.400 Stunden, in denen Sie tatsächlich für Ihre Kunden arbeiten.

 

2. Kosten berechnen

Errechnen Sie nun für Ihre Preiskalkulation die Personalkosten. Das gilt sowohl für Ihre Mitarbeiter als auch für Sie selbst. Ermitteln Sie danach Ihre Sach- und Kapitalkosten. Ihre Kosten finden Sie in Ihrer Gewinn-und-Verlust-Rechnung bzw. in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung des Vorjahres. Denken Sie in der Preiskalkulation an einen Inflationsausgleich von ein bis drei Prozent.

3. Berechnung des Stundensatzes

Dividieren Sie nun für die Preiskalkulation die ermittelten Kosten durch die berechnete Arbeitszeit. Das Ergebnis ist Ihr Kostensatz pro Arbeitsstunde. Schlagen Sie nun Gewinn und Mehrwertsteuer auf. So erhalten Sie den Bruttostundensatz. Das ist der Preis, den Sie den Kunden in Rechnung stellen.

4. Berechnung der Auftragskosten

Auf dieser Grundlage kalkulieren Sie Ihre Aufträge. Schätzen Sie, wie viele Stunden Sie für die Erledigung benötigen werden. Multiplizieren Sie dann die Studen mit dem berechneten Stundensatz. Benötigen Sie Material, kommen diese Kosten selbstverständlich hinzu. Fallen weitere Kosten an? Zum Beispiel Anfahrtskosten?

5. Überprüfen Sie den Preis

Behalten Sie Ihre Preise im Blick. Multiplizieren Sie den Stundensatz mit den leistbaren Stunden, erhalten Sie einen Richtwert für Ihren Jahresgewinn vor Steuer. Müssen Sie Ihren Stundenpreis nach unten anpassen, geht das zu Lasten Ihres Gewinns. Achten Sie darauf, dass die Preise auf keinen Fall so weit sinken, dass Sie die Kosten nicht mehr decken können.

Auf den ersten Blick scheint die professionelle Preiskalkulation vielleicht kompliziert. Doch die Preiskalkulation ist in jeder Hinsicht für Sie vorteilhaft. Haben Sie sich erst daran gewöhnt, werden Sie Ihre Zahlen genau kennen und auch selbstbewusster in Preisdiskussionen auftreten.

Weitere Informationen zur richtigen Preiskalkulation lesen Sie regelmäßig im Newsletter "Selbstständig heute".

 

 

 

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