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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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Sichern Sie Ihre Liquidität durch eine Steuerstundung

 

Von Iris Schuler,

Eine Steuernachzahlung belastet die Liquidität. Zudem trifft besonders die erste Steuernachzahlung viele Selbstständige unvorbereitet. Häufig sind die Steuerforderungen höher als der momentan verfügbare Geldbetrag. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie sich trotz Steuernachzahlung Ihre Liquidität erhalten.

Eine Steuernachzahlung belastet die <link glossar begriff _blank>Liquidität. Zudem trifft besonders die erste Steuernachzahlung viele Selbstständige unvorbereitet. Häufig sind die Steuerforderungen höher als der momentan verfügbare Geldbetrag. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie sich trotz Steuernachzahlung Ihre <link glossar begriff _blank>Liquidität erhalten.

Das <link glossar begriff _blank>Finanzamt teilt Ihnen mit, dass Sie Steuern nachzahlen müssen. Sie müssen das Geld innerhalb von einem Monat an den Fiskus überweisen. So mancher Selbstständiger kommt da in Schwierigkeiten, weil die <link glossar begriff _blank>Liquidität gefährdet ist. Kommen Sie in einen Liquiditätsengpass, können Sie beim <link glossar begriff _blank>Finanzamt eine Stundung der Zahlung beantragen. So gewinnen Sie Zeit, um das Geld aufzubringen und die <link glossar begriff _blank>Liquidität zu sichern.

Vorraussetzungen für eine Steuerstundung

Das <link glossar begriff _blank>Finanzamt stimmt einer Steuerstundung nicht ohne überzeugende Gründe zu. In der Regel bekommen Sie jedoch bei folgenden Umständen eine Genehmigung:

- Ihre <link glossar begriff _blank>Liquidität wird besonders belastet, weil Sie mehreren Zahlungsverpflichtungen gleichzeitig nachkommen müssen, beispielsweise den Steuernachzahlungen sowie erhöhten Vorauszahlungen für das laufende Jahr.
- Ihre <link glossar begriff _blank>Liquidität ist ohnehin gefährdet, weil Sie auf Grund einer Krankheit längere Zeit nicht arbeiten konnten.
- Ihre <link glossar begriff _blank>Liquidität ist zurzeit schlecht, weil Sie erhebliche Umsatzeinbußen hatten, zum Beispiel weil ein wichtiger Kunde abgesprungen ist.
- Sie haben einen vorübergehenden, branchenüblichen Liquiditätsengpass.

Ein vorübergehender Liquiditätsengpass reicht jedoch nicht allein als Stundungsgrund. Das <link glossar begriff _blank>Finanzamt genehmigt eine Stundung nur dann, wenn Sie keine Möglichkeit sehen, das Geld zu beschaffen. Es wäre beispielsweise zumutbar, dass Sie ein Sparguthaben auflösen oder einen Kredit aufnehmen. Außerdem ist entscheidend, ob Sie Ihre Notlage nicht selbst verursacht haben. Haben Sie beispielsweise eine Anschaffung vorgenommen, die Sie sich eigentlich nicht leisten konnten?

Die besten Chancen für eine Stundung haben Sie,

- wenn Sie diese frühzeitig beantragen. Ist Ihre <link glossar begriff _blank>Liquidität schlecht, und Sie erwarten eine Steuernachzahlung, warten Sie nicht auf den Steuerbescheid, sondern setzen Sie sich schon vorab mit Ihrem <link glossar begriff _blank>Finanzamt in Verbindung.
- wenn Sie die Ursachen für Ihren Liquiditätsengpass überzeugend erläutern.
- wenn Sie einen Vorschlag machen, wie Sie die Steuern nachzahlen wollen. Möglich wäre beispielsweise der Vorschlag zu einer Ratenzahlung mit 6 Monatsraten. 6 Monatsraten sind empfehlenswert, weil der Sachbearbeiter des Finanzamts dann allein entscheiden darf. Bei längeren Zeiträumen ist zusätzlich die Genehmigung eines Vorgesetzten notwendig. Deshalb könnte es hier eher zu Schwierigkeiten kommen.
- wenn Sie das <link glossar begriff _blank>Finanzamt nicht nur schriftlich informieren, sondern persönlich mit Ihrem zuständigen Sachbearbeiter sprechen.

Außerdem sollten Sie wissen, dass bei einer Steuerstundung Stundungszinsen in Höhe von
0,5 % für jeden vollen Monat anfallen.

Weitere Informationen, wie Sie sich Ihre <link glossar begriff _blank>Liquidität sichern, finden Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer.

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