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Teil 3 der Serie: Rating-Verfahren kennen lernen und verstehen

 

Von Iris Schuler,

Eines klar: Falls Sie einen Kredit beantragen, verlängern oder erweitern möchten, müssen Sie Ihre Rating kennen, da mit Sie einschätzen können, wie die Bank auf Ihre Anfrage reagiert. Fragen Sie am besten konkret nach. Ihr Banker ist zu einer Auskunft verpflichtet.

Wenn der Banker Ihnen Ihre Note im Rating nennt, lassen Sie sich die Bedeutung im System der Bank erklären. Fragen Sie nach, wo aus Sicht der Bank die Stärken und Schwächen liegen, die Ihr Rating begründen.

Während Ihres Gespräches über Ihr Rating sollten Sie besonders auf die genannten Schwächen achten. Hier können Sie ansetzen, um Ihr Rating zu verbessern.Aber auch die Stärken sind wichtig. Wenn Sie diese ausbauen, wirkt sich das ebenfalls positiv auf Ihr Rating aus.

Es kann Ihnen jedoch auch passieren, dass gar kein individuelles Rating vorliegt, sondern nur eine Einstufung in eine Gruppe erfolgt ist. Kreditinstitute dürfen Privatpersonen und kleine Unternehmen in einen Rating-Pool zusammenfassen und als Gruppe einheitlich bewerten. Fragen Sie auch in diesem Fall genauer nach, welche Rating-Note der Pool hat, durch welche Kriterien eine Zuordnung erfolgt, und was Sie verändern können, um ein besseres Rating zu bekommen.

Ein Rating kann von Bank zu Bank unterschiedlich ausfallen

Falls Sie mehrere Bankverbindungen haben, fragen Sie auf jeden Fall bei allen Banken nach Ihrem Rating, weil es durchaus unterschiedlich ausfallen kann. Ihre Kreditanfrage stellen Sie am besten bei der Bank, die Ihnen das beste Rating gegeben hat.

Der Vergleich fällt jedoch nicht leicht, weil es kein einheitliches System gibt. Erkundigen Sie sich deshalb zusätzlich nach dem Prozentsatz für die Ausfallwahrscheinlichkeit. Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist die mathematisch-statistische Auswertung von Ihrem Rating. Sie gibt in Prozent an, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass Sie in einem Jahr insolvent sein werden.

Der Prozentsatz der Ausfallwahrscheinlichkeit eignet sich gut für einen Vergleich, weil eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit auch ein schlechteres Rating bedeutet.

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